„Deutschlands Demütigung“ – Der Preis des Türkei-Flüchtlingsdeals!

von Guido Grandt

Lieber Leser,

Sie haben es bestimmt mitbekommen: Wegen eines NDR-Satirebeitrags über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan wurde der deutsche Botschafter Martin Erdmann zwei Mal ins Außenministerium in Ankara einbestellt. In der Satire wird Erdoan – vor allem sein Umgang mit der Presse – kritisch beleuchtet. Nun wollte dieser offenbar die Verbreitung des Videos unterbinden. Doch der Schuss ging nach hinten los. Denn die Aufregung in der weltweiten Netzcommunity ist so groß, dass sich das Satire-Video inzwischen in weiteren Sprachen rasend schnell verbreitet.

Deutschlands Demütigung

Die Deutschlandschelte stößt bitter auf. Nicht nur hierzulande, sondern auch in der Türkei. So spricht ein türkischer Politikwissenschaftler offen von einer „Schande“ und einer „Demütigung Deutschlands.“ Und damit hat er recht!

Die deutsche Bundesregierung lässt sich sogar einen solchen Affront gefallen. „Erdowahn“ bleibt seinem Stile treu und düpiert die europäischen Werte hinsichtlich der Presse- und Meinungsfreiheit. Da nützt es auch nichts, wenn der deutsche Botschafter dies deutlich gemacht hat. Geradeso, als würde eine Ameise zu einem Löwen sprechen.

Bundesregierung duckte sich weg

Angela Merkel und auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier haben es versäumt, sofort nach Bekanntwerden dieses diplomatischen Affronts Stellung gegen Erdoan zu beziehen!

Ich sage Ihnen: Zu groß ist die Angst vor den Türken, dass sie den mühsam ausgehandelten Flüchtlingsdeal mit der EU wieder platzen lassen könnten. Mehr noch: Europa mit hunderttausenden Migranten zu überschwemmen, wie es bereits schon einmal angedroht wurde.

Paris bezieht Stellung – Merkel schweigt

Wie man sich wehrt zeigen die Franzosen: Das Pariser Außenministerium erklärte ohne zu zögern, dass die Presse- und Meinungsfreiheit und das Recht auf kritische Äußerungen für die „demokratische Debatte grundlegende Bestandteile“ seien.

Das gelte insbesondere für ein Land, das wie die Türkei dem Europarat angehöre und der EU beitreten wolle.

Die Kanzlerin hat ihre Seele verkauft

Merkel hingegen lässt sich ungerechtfertigter Weise vom Türken-Sultan in die Schranken weisen. Denn für den Flüchtlingsdeal mit Ankara hat sich die Bundeskanzlerin massiv eingesetzt. Doch nun sollte sie – allen Warnungen zum Trotz – erkennen, dass sie damit ihre Seele verkauft hat.

Der „zentrale Partner in der Flüchtlingskrise“, wie es Bundesaußenminister Steinmeier noch am Wochenende ausdrückte, erschüttert geradezu die europäischen Grundwerte.

Soweit also ist es also schon gekommen: EU-Bashing und Deutschlanddemütigung wegen der Flüchtlingskrise. Wie lange ist die Bundeskanzlerin noch eine würdige Vertreterin der Interessen ihres Volkes?

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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