Streik im öffentlichen Dienst

Autorenseite

Erinnern Sie sich noch an den Satz der Kanzlerin: „Wir schaffen das!“ Den hat Gabriel ergänzt, indem er den Deutschen versprach: „Und es wird niemandem etwas abgehen.“ Damals meinte man, man könnte die Flüchtlingszuwanderung aus den Steuermehreinnahmen bezahlen. (Das klang so ähnlich wie bei der Wiedervereinigung, zu der uns zunächst gesagt wurde, man könne sie quasi aus der Portokasse bezahlen.)
Nun aber, als der öffentliche Dienst ein wenig mehr als einen bloßen Inflationsausgleich forderte, hieß es auf einmal, man habe kein Geld wegen der Flüchtlingskrise. Etwas Dümmeres konnte den Leuten, die für die öffentliche Hand verhandelten, gar nicht einfallen. Das hätte ja bedeutet, dass diejenigen, die im öffentlichen Dienst arbeiten, finanziell für die Flüchtlinge hätten aufkommen müssen. Das wäre eine nicht hinnehmbare Ungerechtigkeit gewesen. Offenbar hat man dies bei der öffentlichen Hand auch eingesehen und hat nun eingelenkt.

Ursprünglichen Post anzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s