Was passieren kann, wenn wir in Europa zusammen halten.

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

Hallo SYLVIA ,

wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung! Dank Ihnen und unseren 305.000 anderen WeMove-Aktiven haben unsere Kampagnen einen spürbaren Einfluss in Europa. Sehr gerne (und ein bisschen stolz) berichten wir Ihnen die wichtigsten Ergebnisse.

Unser Kampf gegen Monsantos Pflanzengift in unserem Essen:

Unser Ziel: Die EU soll das umstrittene Pflanzengift Glyphosat nicht wieder für den Markt zulassen. Die Weltgesundheitsorganisation und mit ihr etliche unabhängige Wissenschaftler/innen stufen es als “wahrscheinlich krebserregend” ein.

Unsere Aktion: Letzte Woche haben wir die Entscheider mit unserem Protest in Brüssel überrascht. Ungestört wollten sie die Zulassung des Giftes diskutieren und abstimmen. Wir waren mit dem Glyphosat-Monster vor Ort und haben Ihnen unsere Petition mit 250.000 Unterschriften überreicht.

Das Ergebnis: Dank unseres gemeinsamen Drucks mit vielen internationalen Partnern wurde die Abstimmung zum zweiten Mal verschoben. Jetzt muss die Kommission vorlegen, wie es weiter geht. Wir werden die EU daran erinnern, dass hunderttausende Bürgerinnen und Bürger gegen Glyphosat protestieren.

Das Gemüse gehört uns allen!

Unser Ziel: Wir wollen verhindern, dass Monsanto, Syngenta und Co Patente auf unser tägliches Obst und Gemüse anmelden. Sie privatisieren damit, was natürlich wächst und allen gehört.

Unsere Aktion: Mehr als 65.000 Menschen aus ganz Europa haben sich unserem Protest gegen Syngentas Patent auf eine Tomate angeschlossen. Zusammen mit unseren Partnern haben wir den größten Masseneinspruch der Geschichte beim Europäischen Patentamt eingereicht.

Unser Plan: Wir werden bei der Sitzung des Amts am 29. Juni in München anwesend sein und unsere Petition mit mehr als einer halbe Millionen Unterschriften aus ganz Europa überreichen. Wir fordern, dass das Europäische Patentamt sich endlich an seine eigenen Regeln hält und keine Patente für Tiere und Pflanzen aus normaler Züchtung mehr ausstellt.

Hilfe in der Not darf kein Verbrechen sein

Unser Ziel: Wir fordern die Europäische Kommission auf, die Bestrafung von Flüchtlingshelfern und Lebensrettern in den Mitgliedsstaaten endlich zu unterbinden.

Unsere Aktion: Mehr als 50.000 WeMove-Aktive haben unseren Aufruf gegen die Bestrafung von Freiwilligen unterschrieben. Tausende haben sich über uns an dem öffentlichen Beratungsprozess der Europäischen Kommission beteiligt. Das ist ein öffentlicher Beteiligungsprozess, der vielen in der EU nicht bekannt und daher viel zu wenig genutzt ist.

Unser Plan: Wir werden unsere Unterschriften an die Verantwortlichen in der Europäischen Union überreichen. Wir überwachen, wie unsere Eingaben aus dem Beteiligungsverfahren behandelt werden. Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden.

Neu und gefährlich: Gesetz zu Geschäftsgeheimnissen

Unser Ziel: Wir wollten das neue EU-Gesetz zu Geschäftsgeheimnissen stoppen. Es bedroht Journalist/innen und ihre Informant/innen und es unterläuft unser Recht zu wissen, was Unternehmen wirklich anstellen.

Unsere Aktion: In nur wenigen Tagen sammelten wir zusammen mit unseren Partnern mehr als 280.000 Unterschriften. Wir überschwemmten Abgeordnete des Europäischen Parlaments mit Tweets und baten sie dringend, das Gesetz abzulehnen. Einen Moment hatten wir die Entscheidung auf der Kante, verloren aber im letzten Moment im Parlament und nun auch im Rat.

Unser Plan: Die neuen EU-Regeln müssen nun in nationales Recht überführt werden. Wir werden diese Prozesse begleiten und auf einzelne Mitgliedsländer der EU weiter Druck ausüben.

Keine Sondergerichte für Großkonzerne

Unser Ziel: TTIP und CETA dürfen internationale Unternehmen nicht erlauben, unsere Regierungen in geheim-tagenden, privaten Sondergerichten verklagen zu können.

Unsere Aktion: Wir haben unsere Forderung gegen Sondergerichte in einem öffentlichen Brief veröffentlicht – und direkt vor den Nasen der Verantwortlichen platziert: auf der Homepage der Financial Times, der größten Zeitung in der EU.

Unser Plan: Wir Bürgerinnen und Bürger Europas wollen über die von uns gewählten Abgeordneten bei den Entscheidungen zu TTIP und CETA beteiligt sein. TTIP Und CETA darf nicht an den nationalen Parlamenten vorbei entschieden werden. Wir konzentrieren unsere Arbeit darauf, unsere “europäische Stimme” zu Gehör zu bringen.

Unsere Aktionen wären ohne Ihre Unterstützung und ohne Ihr Engagement nicht möglich. Vielen herzlichen Dank!

Es gibt aber immer noch viel zu tun und Sie können uns dabei helfen! Unsere unabhängige und schnelle Arbeit ist nur aufgrund vieler regelmäßiger Spenden von vielen Leuten möglich.

Wir würden uns sehr freuen – ein Loch in den Bauch sozusagen -, wenn auch Sie unsere Arbeit regelmäßig fördern.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

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