Archiv für den Monat August 2016

Der Kreis ist immer rund

ZIEH UM NUR EIN STÜCKCHEN.

Hildegard Lewandowsky

Froh ist die Entenmutter und beglückt.
Kein Ei beschädigt oder eingeknickt.
Alle wurden ohne Mangel ausgebrütet
und die kleinen Küken dann behütet.

Aufmerksam sorgt die Entenmutter
für schmackhaftes, gesundes Futter.
Die Kleinen watscheln folgsam hinterdrein.
Erregend kann nun mal das Leben sein.

Die Schwimmversuche sind geglückt.
Stolz ist die Entenmutter und entzückt.
Und nie verläßt sie ihre Wachsamkeit,
denn Räuber sind oft nicht sehr weit.

Bald sind dann der Obhut sie entwischt,
denn nicht nur kleine Enten halten nischt
von weisen Sprüchen und von gutem Rat,
den die besorgte Mutter stets auf Lager hat.

Hinaus ins Leben, fremd, geheimnisvoll.
Für die Jugend ist das alles neu und toll.
Die liebevolle Mutter kennt das Leben.
Niemandem wird je Pardon gegeben.

Sie mahnt und achtet, macht sich Sorgen.
Nach jedem Tag wieder ein neuer Morgen.
Sie kann nicht dauernd mahnen, schützen.
Und wenn: es wird bestimmt nichts nützen.

Eines Tages sind sie…

Ursprünglichen Post anzeigen 72 weitere Wörter

Warum ich dafür kämpfe, dass das Schweinehochhaus geschlossen wird!

Jan Peifer

  Wenn Sie diese E-Mail nicht korrekt empfangen, klicken Sie bitte hier.

 

Deutsches Tierschutzbüro e.V. 
Warum ich dafür kämpfe, dass das Schweinehochhaus geschlossen wird!
Liebe Tierfreunde,

mein Name ist Jan Peifer, ich bin 35 Jahre alt und ich habe das Deutsche Tierschutzbüro gegründet. Seit über 10 Jahren filme und fotografiere ich Tierschutzverstöße und Missstände, vor allem im Bereich der Massentierhaltung. Meist nachts schleiche ich mich in die Mastanlagen und bringe das an die Öffentlichkeit, was die Fleisch-Firmen nicht zeigen (wollen).

Millionen von Tieren leiden in engen, verdreckten Ställen, haben keinen Auslauf und vegetieren vor sich hin. Die Tiere sollen einfach nur schnell fett werden, damit man sie schlachten kann. Den Mästern geht es nur ums Geld, das Wohl des Tieres ist egal.

Besonders der Betreiber des Schweinehochhauses will sehr viel Profit machen, darum hält er in Maasdorf (bei Halle/Sachsen-Anhalt) gleich auf 6 Etagen tausende von Schweinen. Dabei stehen die Tiere in Käfigen, wo sie sich noch nicht einmal umdrehen können. In der Enge werden die sensiblen Schweine völlig wahnsinnig und versuchen sich verzweifelt zu befreien, was ihnen leider nicht gelingt.

Woher ich das alles weiß? In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich mich mit meinem Team auch ins Schweinehochhaus geschlichen und dort die Zustände dokumentiert. Es war sicherlich mit das Grausamste, was ich jemals gesehen habe – und wie Sie sich sicherlich vorstellen können, habe ich in den letzten 10 Jahren schon sehr viel Schlimmes gesehen. Natürlich versucht der skrupellose Mäster alles, dass wir die Enthüllungsaufnahmen nicht mehr zeigen, so hat er mir und dem Deutschen Tierschutzbüro einen Anwalt auf den Hals gehetzt und auch eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gegen mich gestellt.

Zwar lassen wir uns nicht einschüchtern, dennoch muss ich mich wegen Hausfriedenbruch vor dem Amtsgericht Köthen am 21.09.2016 verantworten. Ich soll 600 Euro zahlen dafür, dass ich die Wahrheit ans Licht gebracht habe. Ich habe mir jetzt auch einen Anwalt genommen um mich zu wehren. Doch jetzt brauche ich Ihre persönliche Unterstützung, bitte kommen Sie am 21.09.2016 zu der öffentlichen Gerichtsverhandlung (Friedhofstraße 48, 06366 Köthen, bei Halle) und stärken Sie mir den Rücken.

Herzliche Grüße
Ihr
Jan Peifer

Jan Peifer
Deutsches Tierschutzbüro e.V.

PS: Sollten Sie es zeitlich nicht einrichten können, dann unterstützen Sie mich und die Kampagne zur Schließung des Schweinehochhauses bitte mit einer Spende – vielen Dank.

Jetzt Spenden

Helfen Sie den Schweinen - und anderen Tieren in Not!
Täglich werden Tiere geschlagen, misshandelt und getötet. Als eingetragener, gemeinnütziger Tierschutzverein schauen wir nicht weg, sondern kämpfen täglich für die Rechte der Tiere. Wir machen Druck auf die Politik, nehmen die Lebensmittelbranche in die Pflicht und helfen Tieren in Not ganz direkt. Aktuell setzen wir uns nicht nur gegen das Leid im Schweinehochhaus, sondern auch für viele weitere Tierschutzprojekte ein. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung.

Helfen Sie uns jetzt, Tierquälerei gemeinsam zu stoppen

                                       Kampagnen-Überblick

Regelmäßig berichten Medien über unsere Kampagne zur Schließung des Schweinehochhauses und unsere Enthüllungen. So sorgen wir dafür, dass Millionen Menschen erfahren, dass es das Schweinehochhaus gibt. Gleichzeitig setzen wir den Betreiber dadurch massiv unter Druck. Erst letzte Woche hat die ARD (in der Sendung „Kontraste“), RTL (in der Sendung „aktuell“) und die BILD berichtet.

Sie möchten, dass noch mehr Medien berichten? Dann klicken Sie bitte hier.

Aber auch auf dem juristischen Weg versuchen wir unser Ziel zu erreichen. So haben wir einen Spezial-Anwalt aus Berlin damit beauftragt, die neuesten Aufnahmen aus dem Schweinehochhaus auszuwerten. Er kommt zu dem Ergebnis, dass erneut gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden ist. Die Käfige, in denen die Tiere leben müssen (die so genannten Kastenstände), sind viel zu klein. Wir haben Strafanzeige erstattet.

Damit wir den Betreiber weiter juristisch unter Druck setzen können, brauchen wir Ihre Hilfe.

Letztes Jahr haben wir eine riesige Demo direkt vor dem Schweinehochhaus durchgeführt. Aus ganz Deutschland sind Menschen unserem Aufruf gefolgt. Extra von uns angemietete Busse brachten die Demoteilnehmer zum Schweinehochhaus. Dort haben wir unsere Enthüllungsaufnahmen auf einer großen Leinwand gezeigt. Noch wenige Tage vor der Demo wollte uns der Betreiber die Ausstrahlung der Aufnahmen verbieten, wir zeigten sie dennoch.

Damit wir auch 2016 eine Demo organisieren können, brauchen wir Sie.

Tierschutzbüro-Aktion: Lieber nackt als Pelz

 Jetzt Spenden

www.tierschutzbuero.de | Impressum

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-Mail:
post@tierschutzbuero.de, Telefon 030 | 29 02 82 53 43, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, 1. Vors.: Roman Kriebisch

Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig.
Spendenkonto:
Postbank, BLZ: 760 100 85, Konto-Nr: 181 111 857, IBAN Nr.: DE92 7601 0085 0181111857, BIC: PBNKDEFF
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE95ZZZ00000598980

Hawey / Dann kam ein Tag in meinem 14. Lebensjahr

hinreissend WAHR

bumi bahagia / Glückliche Erde

.

Danke, Hawey, für dein mich bewegendes Bekenntnis.

Ich vermute weiss, dass da so einige Leser ebenso berührt sein werden.

Ist Berührtsein wichtig?

Ja.

Warum?

Weil es dich mich uns stärkt, weil es deinen meinen unseren Weg ebnet.

.

Lieber Leser, klickehier, und du kommst auf das Original von Freund Hawey.

thom ram, 31.08.0004 (Für weniger Bewegliche 2016)

.

.

Ich bin, der ich bin, der ich war und der ich sein werde.

Ich bin nicht auf diese Welt gekommen, um auf andere mit dem Finger zu zeigen und sie zu verurteilen.
Ich sah auf meinen Reisen durch die Ewigkeit des Seins eine
wunderschöne Welt mit unendlichen Möglichkeiten und beschloss, sie zu besuchen.

So also stürzte ich mich in den Abgrund des
Todes und des Vergessens, auf den einzigen Weg, diese Welt zu betreten.
.
Wie aber war mein Empfang. Schon im Mutterleib schlugt Ihr mich,
und ich hörte Eure…

Ursprünglichen Post anzeigen 613 weitere Wörter

Den Frieden singen auf dem Berner Münsterplatz

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/den-frieden-singen-auf-dem-berner-muensterplatz.html

Am 3. September ist es wieder so weit.

Von: Ute Scheub

«Musik ist der Vorschein der Utopie», befand der Philosoph Ernst Bloch – und meinte damit auch die Erfahrung, dass Vielstimmigkeit und zeitweilige Dissonanz der Stimmen in einer grossen befreienden Harmonie aufgehen kann. «Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen», schrieb ergänzend der grosse Musiker Yehudi Menuhin. Die Initiative «Stimmvolk» will das für möglichst viele Menschen sinnlich erfahrbar machen.

 

Zum Gross-Singen auf dem Berner Münsterplatz lädt sie auch dieses Jahr wieder alle Interessierten ein – ungeachtet von Geschlecht, Alter, Herkunft und politischer oder religiöser Grundhaltung. «La Paz Cantamos», den Frieden singen wir, heisst es dann am Samstag Nachmittag, den 3. September.

 

2016 wird das sechste Jahr sein, in dem ein singendes Menschenmeer in Bern auftritt. Seit 2011 treffen sich Jahr für Jahr an die tausend Frauen, Männer und Kinder zu diesem Ereignis. Wie bewegend und berührend es sein kann, sich gegenseitig in den Ohren zu liegen und in gemeinsamen Tönen zu schwelgen, kann man auch an dem nebenstehenden Foto oder an den Bildern auf der Website http://www.stimmvolk.ch sehen. Auf vielen Gesichtern findet sich ein glücklicher, geradezu verzückter Ausdruck.

 

Die Lieder sind bewusst einfach gehalten und deshalb auch für Ungeübte geeignet. Zur Vorbereitung des diesjährigen Gross-Singens finden sich Texte und Hörproben auf der Website, ausserdem gibt es in der Berner Heiliggeistkirche am Hauptbahnhof am 3. September ab 12:30 Uhr ein öffentliches Einsingen.

Die Idee zu diesem Projekt stammt von Karin Jana Beck und Matthias Gerber, die seit Jahren mit Folkmusik auf der Strasse unterwegs sind. 2008 baute sich das erste Kernteam von «Stimmvolk» auf, kurz danach wurde ein Verein gegründet. Dieser baute ein Singnetz von vielen lokalen Singgruppen auf, derzeit an 24 Orten.

www.stimmvolk.ch

 

Samstag, 20. August 2016

 

Chapeau für Andreas Diethelm, «Hofsänger»

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/chapeau-fuer-andreas-diethelm-hofsaenger.html

Singen für eine artgerechte Haltung der Stadtmenschen


Von: Christoph Pfluger

 

Am Anfang der wunderbaren Idee stand ein Ärger: Warum sind drei Viertel der Zürcher Innenhöfe mit Autos verstellt? Aber dann hatte der Zürcher Biologe, Journalist und passionierte Chorsänger Andreas Diethelm eine klingende Antwort: Man könnte doch die Innenhöfe mit Chorgesang beleben. Sein Chor hatte zwar bei Geburtstagen auch schon mal einen Hinterhof mit einem Ständchen besungen. Aber daraus eine richtige Aktion zu machen, das hatte noch nie jemand versucht.

Also machte Andreas Diethelm die Zürcher Chöre ausfindig, hängte sich ans Telefon und rannte offene Türen ein. Raus aus den Kirchen und Konzertsäälen, rein in den Alltag und zu den Menschen, war das Motto. Bei der ersten Durchführung vor zehn Jahren sangen die Chöre noch ohne Ankündigung in den Höfen. Zwei Jahre später gab es bereits ein Programm: Liebeslieder, Volksweisen, jazzige Melodien, Kunstlieder – das ganze Spektrum. Das Echo war ziemlich überwältigend.

 

Die Leute sassen mit Tränen in den Augen an den Fenstern, kleine Grillparties wurden gefeiert und viele Chöre erhielten plötzlich wieder Zulauf. Über 200 Chöre, von Schulklassen über ambitionierte Ensembles bis zu Seniorengruppen – sogar aus dem Ausland – haben sich schon beteiligt. Aber nicht ganz überall ist der Hofgesang gern gehört. In Zürichs teuerstem Innenhof am exklusiven Mythenquai seien Chöre «total unerwünscht», meinte der zuständige Hausmeister, selber ein Chorsänger.

«Wir sind alle für die Freilandhaltung von Hühnern», sagt Andreas Diethelm, «aber bei uns selber machen wir unverständliche Kompromisse.» Parkplätze im Hof seien halt immer noch rentabler als Sandhaufen, Gemüsebeete, Obstbäume und lauschige Sitzplätze. Doch das Problem vor dem Bildschirm aussitzen und zuwarten, bis das Auslaufmodell Auto aus den Höfen verschwindet, ist Andreas Diethelms Sache nicht. Hat der Hofgesang bleibende Veränderungen ausgelöst? Der Initiant ist zurückhaltend, hat aber ein paar vorher-nachher-Fotos. Auch da muss dranbleiben, wer Nachhaltiges bewirken will.

Die Idee ist übrigens nicht patentiert. Alles, was es braucht, ist eine mittlere Stadt, ein paar Chöre und drei, vier Leute, die die Sache an die Hand nehmen. Wir würden nur zu gerne weitere Chapeaux verteilen.

www.hofgesang.ch

 

Sonntag, 21. August 2016

„Wir unterstützen und beschützen Folterer und Mörder bis in alle Ewigkeit“

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wir-unterstuetzen-und-beschuetzen-folterer-und-moerder-bis-in-alle-ewigkeit.html

Die Geheimdienste schützen die Bürger und „wir, „der Westen“, stehen für Demokratie und Menschenrechte in aller Welt? Mitnichten. Ja, ganz im Gegenteil! Die Aktivitäten der Geheimdienste bedrohen zunehmend die Demokratie und höhlen sie mehr und mehr aus. Westliche Kriege und Neokolonialismus haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten Millionen Tote produziert. Und das deutsche Agieren im Ausland ist oftmals am ehesten als Angriff auf die Menschenrechte zu verstehen. Ein gutes Beispiel hierfür liefert das Gebaren der Regierung und ihrer Geheimdienste in Bezug auf die Machenschaften der „Colognia Dignidad“ in Chile. Denn, wie die Journalistin und Trägerin des Alternativen Medienpreises Gaby Weber im Interview mit Jens Wernicke betont: mit Merkels Segen werden die beteiligten deutschen Folterer und Mörder bis heute geschützt.


Von: Jens Wernicke

 

Frau Weber, dieser Tage geisterte durch die Medien, dass der Bundesnachrichtendienst und damit die deutsche Bundesregierung bereits seit mindestens 1966 von den Machenschaften der Sekte Colonia Dignidad informiert war. Das „Neue Deutschland“ etwa titelte mit „Folter mit Kenntnis des BND“ und das Nachrichtenportal „amerika21“ mit „Bonner Regierung schützte Colonia Dignidad bis kurz vor Ende der Diktatur in Chile“. Was ist von diesen offenbar neuen Erkenntnissen zu halten, was meinen Sie?

alles lesen …

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wir-unterstuetzen-und-beschuetzen-folterer-und-moerder-bis-in-alle-ewigkeit.html