Wir haben es in der Hand – Klimasünder sollen zahlen

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

wenn jemand von uns Mist baut, erwarten wir, dass er es wieder in Ordnung bringt. Wenn mächtige Konzerne die Umwelt vergiften, um Profit zu machen, sollen wir alle zahlen – mit unserer Gesundheit, mit Schäden an der Umwelt und mit unseren Steuergeldern. Wir meinen: Klimasünder müssen dazu gezwungen werden, die Kosten für ihre Verschmutzung zu tragen.

Ein hoher CO2-Ausstoß muss teuer für die Verschmutzer sein. Die EU den Emissionshandel eingeführt, um genau das zu erreichen. Die gute Idee hat einen gravierenden Fehler: Die Preise sind viel zu niedrig. Sie regen nicht zum Umweltschutz an. Das System muss dringend überarbeitet werden.

Am kommenden Donnerstag wird der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments darüber entscheiden, ob die Konzerne für ihre Schäden zahlen müssen oder sich weiter aus der Verantwortung stehlen können. Es mehren sich die Anzeichen, dass bisher nicht öffentliche Absprachen mit Lobbyisten wieder einmal dafür sorgen, dass die Verschmutzer viel zu billig davon kommen.

Wir müssen jetzt handeln – nur unser Aufschrei kann solchen Einflüsterungen der Lobbyisten entgegenwirken. Wir dürfen es ihnen nicht erlauben, sich durchzusetzen.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

Umweltverschmutzung ist ein einträgliches Geschäft: Mit Fabriken und Kraftwerken, die gefährliche Gase in die Atmosphäre blasen und die Luft vergiften, fahren Konzerne Riesengewinne ein. Deshalb haben sie in den letzten Jahren auch keine Kosten und Mühen gescheut, um hinter den Kulissen gegen jede wirksame Reform des EU-Emissionshandels zu lobbyieren.

Nun wird sich das Europäische Parlament damit beschäftigen, doch der vorliegende Entwurf ist ausgesprochen schwach. Unsere Abgeordneten, die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP), müssen den Konzernen Paroli bieten. Sie müssen für uns, die Bürgerinnen und Bürger in Europa sprechen. Sie müssen strenge und wirksame Regelungen befürworten.

Gerade hat die EU das Pariser Klimaabkommen ratifiziert, das deshalb schon in diesem Jahr in Kraft treten kann. Ein wichtiger Schritt, dem nun Taten folgen müssen.

Zivilgesellschaftliche Gruppen engagieren sich seit Jahren, um den Einflüssen der Industrielobbyisten auf die Klimapolitik der EU entgegenzuwirken. Zusammen mit unseren Partnern in der europäischen Klimabewegung haben wir jetzt die Chance, uns noch mehr Gehör zu verschaffen. Wir müssen unseren MEP klarmachen, dass es höchste Zeit für wahre Reformen ist. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich Umweltverschmutzung für die großen Konzerne nicht mehr lohnt.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

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WeMove ist eine wachsende Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt, für mehr Transparenz, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und bürgernahe Demokratie. Wir bekämpfen den Machtmissbrauch großer Konzerne, verurteilen den viel zu starken Einfluss von Wirtschaftsverbänden auf die Politik der EU und fordern eine gerechte und faire Gesetzgebung. Danke, dass Sie mit dabei sind!

Mit Entschiedenheit,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Martin Caldwell (Berlin)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
und das gesamte WeMove.EU

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