Sie mussten erneut fliehen

Eduard Pröls | CitizenGO

Am vergangenen Freitag haben Terroristen des IS die Stadt Kirkuk im Irak angegriffen (ich weiß nicht, ob Sie davon gehört haben, denn leider haben nur wenige Medien darüber berichtet).

Betroffen waren auch die Studentenwohnheime der 2014 vom IS aus Mosul und der Ninive-Ebene vertriebenen Studenten, die wir im Februar 2016 besucht haben (die Wohnheime für diese Studenten sind eines der Projekte, die CitizenGO im Irak unterstützt).

Wir haben mit den jungen Leuten zusammengesessen und über ihre Ausbildung, ihre Zukunftspläne und ihre Hoffnungen gesprochen und mit ihnen gebetet.

Jetzt mussten sie erneut fliehen. Unter Lebensgefahr.

Heute schreibe ich erneut, um Ihre Hilfe zu erbitten. Sie ist jetzt noch dringender erforderlich.

https://donate.citizengo.org/de/

https://donate.citizengo.org/de/Hilfe_für_unsere_verfolgten_christlichen_Geschwister

Zuerst hörten wir von der bedrängenden Lage, in der sich die Studenten befanden. Die Schwester eines der Studenten übermittelte uns die telefonische Aussage ihres Bruders, der mitgeteilt hatte:

„Wir können das Haus nicht verlassen. Die Kämpfer des IS sind am Ende der Straße. Schüsse und Explosionen sind draußen zu hören (…) wir haben uns in einem kleinen Raum versteckt. Es gibt kein Licht und kein Wasser.“

Es waren quälende, lange Stunden der Angst und des Schreckens für die jungen Leute.

Mittlerweile wissen wir, dass 71 Studenten unverletzt gerettet werden konnten und an einen anderen Ort in Sicherheit gebracht wurden.

Wir wissen auch, dass sieben Studentinnen in noch größerer Gefahr waren, noch Schlimmeres durchleiden mussten.

In diesen Räumen…

Fotos: Erzdiözese Kirkuk

Monally, die Sprecherin der Mädchen, berichtete später:

„Die Terroristen des IS waren im selben Raum wie wir. Wir hörten sie kommen und konnten uns gerade noch unter den Betten verstecken. Sie saßen über uns auf den Betten, haben gegessen und getrunken. Die Jungfrau Maria hat sie blind gemacht, sie haben uns nicht bemerkt“.

Erst nach 18 Stunden haben die Terroristen den Raum und das Haus wieder verlassen. Außer einem, der verletzt war. Erst als dieser sich in einen anderen Raum begab, konnten die Mädchen durch die Hintertür fliehen. Der Terrorist sprengte sich später selbst in die Luft, als das Haus gestürmt wurde. Sie können die Zerstörung auf den Bildern sehen…

Es ist ein Wunder, dass sie alle unversehrt geblieben sind. Aber sie mussten erneut fliehen…

Und sie brauchen erneut unsere Hilfe, verstärkt unsere Hilfe. Denn mehrere Wohnheime sind zerstört. Es müssen Möglichkeiten gefunden werden, wie sie ihre Ausbildung fortsetzen können:

https://donate.citizengo.org/de/

https://donate.citizengo.org/de/Hilfe_für_unsere_verfolgten_christlichen_Geschwister

Ich habe in der E-Mail von vergangener Woche um Spenden gebeten, damit wir finanzielle Unterstützung an unsere verfolgten Geschwister schicken können.

Damit wir u.a. mithelfen können, dass die Studenten in Kirkuk weiter studieren können. Dass sie neben ihrem Hab und Gut nicht auch noch ihre Ausbildung verlieren. Sie wollen in ihrem Land bleiben und eine Zukunft aufbauen. Sie sind die Zukunft ihres Landes – und sie benötigen unsere Hilfe und Unterstützung!

SYLVIA, können Sie bitte 15, 35 oder 50 Euro (oder einen anderen Betrag, der Ihnen angemessen erscheint) spenden, damit wir diese Hilfe leisten können?

https://donate.citizengo.org/de/Hilfe_für_unsere_verfolgten_christlichen_Geschwister

(bitte wählen Sie die richtige Währung aus)

Vielen herzlichen Dank, auch im Namen jener, deren Hoffnung durch Ihre Hilfe gestärkt werden kann!

Eduard Pröls und das Team von CitizenGO

P.S.: Ich füge die E-Mail, die ich Ihnen vergangene Woche gesandt habe, zu Ihrer Kenntnis an. Sollten Sie bereits auf diese E-Mail reagiert haben, so erhalten Sie die heutige E-Mail irrtümlich (wofür ich mich entschuldigen möchte).

Falls Sie es vorziehen sollten, über PayPal zu spenden, so können Sie dies unter folgendem Link tun: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&item_name=Citizengo de&hosted_button_id=WMD8NFT9WKSZY&lc=de

Falls Sie lieber per Banküberweisung spenden, können Sie dies gerne tun. Unsere Bankverbindung lautet:
IBAN: ES25 2038 1794 8860 0064 1911
BIC: CAHMESMMXXX
Empfängerbank: Bankia
Empfänger: CitizenGO-Stiftung
Verwendungszweck: Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, unter der Sie Informationen von CitizenGO erhalten.

 


Um den Völkermord an Christen und anderen verfolgten Minderheiten zu beenden und weltweit Religionsfreiheit zu fördern:

In vielen Ländern der Welt werden Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Heute (jetzt) besonders grausam in Nigeria, aber auch in Syrien und im Irak.

Wir müssen (erneut) dringend Hilfe senden und alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um Politiker, Regierungen und internationale Organisationen (wieder und verstärkt) für diese Probleme zu sensibilisieren.

Damit die ungehörte Stimme der verfolgten Christen weltweit erklingt.

Und damit wir unseren bedrängten Brüdern und Schwestern humanitäre Hilfe zusenden können.
können Sie bitte jetzt 15, 35 oder 50 Euro (oder einen anderen Betrag, der Ihnen angemessen erscheint) spenden, damit wir humanitäre Hilfe in das Kriegsgebiet senden und effektive Maßnahmen für die Beendigung von Krieg und Verfolgung starten können?

Klicken Sie für Ihre Spende hier.

https://donate.citizengo.org/de/

„Ich wünschte, es gäbe in Bagdad monatlich (nur) 20 Anschläge. (Denn) in Bagdad gibt es seit 2003 bis heute (2016) jeden Monat zwischen 40 und 120 Anschläge. Und im ganzen Land ereignen sich tagtäglich durchschnittlich 20… Multiplizieren Sie das, um eine Vorstellung zu bekommen, was das bedeutet… (20 Anschläge x 365 Tage im Jahr x bisher bereits 13 Jahre…)“.

P. Luis Montes (der Pfarrer der Bagdader Kathedrale), betont in einer seiner auf Video aufgezeichneten Ansprachen, dass ähnliches, in vergleichbarer Weise, in Syrien, Nigeria und anderen Ländern geschieht… Sie erleben dort, so betont er, „ähnliche Geschichten“.

Wir haben P. Luis Montes in Madrid getroffen. Er hat dort am internationalen Kongress #WeAreN2015 („Wir sind Nazaräer„) teilgenommen. Er kam dorthin, um jenen, die leiden und nicht gehört werden, eine Stimme zu verleihen.

Um jenen, die stumm sind und jeden Tag weiter leiden und sterben, Gehör zu verschaffen. Um gegen das Schweigen des Westens (heutzutage gibt es so viel Schweigen) anzureden.

Das ist der Grund, warum ich Ihnen (erneut) diese E-Mail sende. Denn weder Sie, noch ich wollen die Tragödie, die sich ereignet, stillschweigend und ohne Handeln, hinnehmen. Eine E-Mail, in der ich Ihnen nichts Neues mitteile… Nichts, das Sie nicht bereits wissen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s