Pharmakologischer Seelenmord

bumi bahagia / Glückliche Erde

(Ein Beitrag von Ludwig der Träumer 01.11.2016) Es braucht keine Arschlochgötter, Illuminati oder Elite mehr um die Menschheit zu reduzieren – zumindest auf das Niveau der Biozombies. Das bewerkstelligt das kleine ATM(LdT) inzwischen selbst mit einer Perfektion, die selbst den Gehörnten himmelhoch jauchzen läßt.

pillen-geld Bildquelle: http://www.br.de

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2 Gedanken zu “Pharmakologischer Seelenmord

  1. „Selbstmanipulation muss früh geweckt werden, will man nicht abgehängt werden und auf der ‚Loser‘-Seite landen. Selbst grüne Bundestagsabgeordnete bringen sich mit Crystal Meth in Schwung, und jedes Wochenende werden in Clubs tonnenweise irgendwelche synthetisch hergestellten Substanzen eingeworfen, um die Nacht durchzustehen und dabei stets „gut drauf“ zu sein – oder zumindest so zu wirken, als sei man „gut drauf“. Man geht auf Partys ja nicht, um wirklich Spaß zu haben, sondern um per geposteten Selfies und Nachrichten zu dokumentieren, dass man Spaß hat.“

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  2. „Das als „Unternehmer seiner selbst“ konzipierte Subjekt muss bei Strafe des Untergangs lernen, sein als Störfaktor auftretendes Seelenleben mittels Drogen und Medikamenten zu regulieren und auf Vordermann zu bringen. Stressbewältigung und Stimmungsaufhellung durch Einnahme psychoaktiver Substanzen ist gang und gäbe. Andere Wege sind mühevoll, verlangen Geduld und ein Sich-Einlassen auf Näheverhältnisse. Vor allem aber können sie einen in Konflikt mit der Gesellschaft und ihren Funktionsimperativen bringen. So sediert man Babys und Kleinkinder, erstickt ihr Schreien und stellt sie ruhig. Ein paar Jahre später dämpft man ihre motorische Unruhe mit Ritalin und Psychopharmaka. Man bekommt auf diesem Weg ein „braves“, funktionstüchtiges Kind, das aber den Kontakt zu seiner Gefühlswelt verliert und ein „falsches Selbst“ (Winnicott) entwickelt. Die aus dieser Selbstentfremdung resultierenden Gefühle innerer Leere und Sinnlosigkeit werden sodann als „Depression“ diagnostiziert und durch Verschreibung von Antidepressiva bekämpft. Mitunter nehmen mit Medikamenten groß gewordene Menschen die Medikation in eigene Regie und greifen zu harten Drogen oder Alkohol. Sie geraten in einen Teufelskreis, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint.“

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