Kinderehen: Feministinnen schweigen

Der Honigmann sagt...

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat die Zurückhaltung vieler Feministinnen in der Debatte um das Verbot von Kinderehen kritisiert. „Da wird mit viel Härte für eine bis zur letzten Silbe politisch korrekten Sprache gekämpft oder gegen zu viel nackte Haut in der Werbung, aber wenn es um Kinderehen geht, bleibt ein Aufschrei aus. Ich nenne Ehen mit zehn- oder zwölfjährigen Mädchen Kindesmissbrauch. Da gibt es nichts zu relativieren“, sagte Spahn der „Welt“.

Es werde bei Randthemen teils mit unerbittlicher Härte gestritten, „während bei fundamentalen Fragen die Reaktionen verhalten sind“.

Das sei allerdings kein spezielles Problem des Feminismus, sondern der Debattenkultur insgesamt, so Spahn weiter. Konkret übte Spahn Kritik an Debattenbeiträge zu den jüngsten Äußerungen von EU-Kommissar Günther Oettinger.

Sich über dessen „saloppe Formulierungen zur Homo-Ehe zu empören, ist leicht abgeholter Applaus. Aber da wo es weh tut, bei importiertem Schwulenhass oder Antisemitismus, gibt es nur dröhnendes Schweigen“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung.

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