EU droht bei Konfliktrohstoffen erneut zu bremsen

zebralogs

Es gibt neue Entwicklungen bei den Konfliktmineralien und der EU-Verordnung, die den Handel mit Mineralien einschränken soll, die Kriege und Konflikte finanzieren. Wie bereits im Sommer berichtet (hier und hier) gab es nach langwierigen Verhandlungen einen Kompromiss, um den Handel mit Konfliktmineralien einzudämmen. Schon damals hatten zivilgesellschaftliche Organisationen Kritik an diesem Konsens geübt. Jetzt droht die Verordnung weiter aufgeweicht zu werden. So soll der Import von bis zu 100 Kilo Gold ohne Kontrolle erlaubt sein. Diese Menge an Gold hat den Gegenwert von circa 7.000 Gewehren. Konfliktparteien in Kriegen könnten also weiterhin Gold exportieren, um davon Waffen und andere Kriegsgüter zu kaufen.

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