Das Wunder von Mals: Ein Dorf stemmt sich gegen Pestizide ++ Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Freitag, 18.11.2016

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Sagen Sie Pestiziden den Kampf an und gewinnen Sie einen Bio-Urlaub in Südtirol

Panorama von Mals mit Prämien

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

bis zu 30 mal im Jahr werden in den Apfelplantagen Südtirols Pestizide gespritzt. Doch die Bürgerinnen und Bürger in Mals, einem malerischen Dorf in Südtirol, haben dem allgegenwärtigen Gifteinsatz den Kampf angesagt. In einem Bürgerentscheid haben sie mit einer Dreiviertelmehrheit dafür gestimmt, Mals zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas zu machen.

Jetzt ist Mals pestizidfrei – und steht unter Druck. Die südtiroler Landesregierung und der südtiroler Bauernbund überziehen das Dorf mit Klagen. Sogar die EU-Kommission mischt sich ein. Damit das kleine Mals unter diesem Druck nicht aufgeben muss, braucht es Hilfe.

Mit einer neuen Kampagne helfen wir dem Ort, den Kampf gegen die Industrielobby zu gewinnen. Dabei setzen wir auch auf Ihre Unterstützung: Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und sichern Sie unsere Arbeit gegen Pestizide langfristig.

Wenn Sie bis zum 31. Dezember Fördermitglied werden, können Sie eine Woche mit Halbpension im Bio-Hotel „Panorama“ in Mals gewinnen. Als zweiter und dritter Preis winkt je ein Wochenende im Hotel Greif und auf dem Bergbauernhof „Lechtlhof“ in Mals. Außerdem erhalten Sie als Willkommensgeschenk eine unserer attraktiven Buchprämien nach Wahl.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie sich Ihre Gewinnchance auf einen Urlaub in der ersten pestizidfreien Gemeinde Europas!

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Urlaub in Südtirol gewinnen
Übrigens: Falls Sie bereits Fördermitglied sind, können Sie ebenfalls am Gewinnspiel teilnehmen und eine Prämie erhalten, wenn Sie Ihren Beitrag erhöhen.

„Das Wunder von Mals“ bald auch als Film

Das Wunder von Mals - Jetzt Trailer ansehen

Filmemacher Alexander SchiebelDass ausgerechnet Mals die erste pestizidfreie Gemeinde Europas wurde, grenzt an ein Wunder, denn der Pestizideinsatz ist in den südtiroler Obstplantagen allgegenwärtig. Umso größer ist der Druck von Bauern und Landesregierung, das Pestizidverbot wieder aufzugeben.

Um das „Wunder von Mals“ zu dokumentieren, ist der österreichische Filmemacher Alexander Schiebel in die Gemeinde gezogen. Dort dreht er einen Film über die erfolgreiche Bewegung der Malser Bürgerinnen und Bürger für ein Pestizidverbot.

Wir unterstützen Alexander Schiebel bei der Filmproduktion, damit das Wunder noch viele Nachahmer findet.

Schauen Sie sich jetzt hier den Trailer zum Film an!

Mals ist überall – Europaweite Initiative gegen Glyphosat

Glyphosat-Ausbringung

Das Wunder von Mals macht Mut. Doch Pestizide bedrohen unsere Gesundheit und unsere Umwelt praktisch überall in Europa. Das mit großem Abstand am häufigsten eingesetzte Ackergift ist dabei der Unkrautvernichter Glyphosat, der als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen gilt.

Mit dem Nachweis von Glyphosat in Bier konnten wir Anfang des Jahres aufzeigen, dass Glyphosat über die Nahrungskette letztlich wieder bei uns Menschen ankommt. Damit haben wir den Stoff europaweit in die Schlagzeilen gebracht. Die EU-Kommission musste von ihrem ursprünglichen Plan Abstand nehmen, Glyphosat für 15 weitere Jahre zuzulassen und verlängerte die Genehmigung provisorisch um nur noch 18 Monate.

Doch Ende 2017 soll neu über Glyphosat entschieden werden. Deshalb beantragen wir in Kürze zusammen mit vielen anderen europäischen Organisationen eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein EU-weites Glyphosat-Verbot. Mit hunderttausenden Stimmen wollen wir der EU-Kommission zeigen, dass die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kein Glyphosat auf unseren Feldern und Tellern will!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf gegen das gefährliche Ackergift mit einer steuerlich abzugsfähigen Fördermitgliedschaft oder Spende!

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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2 Gedanken zu “Das Wunder von Mals: Ein Dorf stemmt sich gegen Pestizide ++ Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

  1. Aufklärung und Informationen teilen sind mächtige Waffen.

    Wir können froh sein, dass es noch so mutige Gemeinden wie Mals gibt, die sich gegen die milliardenschwere Agrar- und Chemielobby aus Monsanto, Bayer, BASF, Syngenta und Co wehren, die überall ihre Macht im Spiel hat.

    Auch der Deutsche Bauernverband wird 
von Vorstandsmitgliedern wie Michael Heß, eigentlich BASF Vizepräsident, und Helmut Schramm, Geschäftsführer bei der Bayer Crop Science, geführt.

    Das ist ein Milliardenkreislauf, wenn die Pestizidhersteller die Landesverbände der Bauern beim Pestizideinsatz beraten und gleichzeitig mit Medikamenten gegen Krebs, Allergien, Leber- und Nierenschäden Milliardengewinne machen.


    Wichtige Anlaufstellen und Umweltaktivisten, die seit Jahren die Geschäftspraktiken von Monsanto und Co aufdecken sind die Netzfrauen:


    https://netzfrauen.org/?s=monsanto&submit=Suche

    Weitere Umweltorganisationen, die gegen die Pestizid- und Gentechnikhersteller Studien und wissenschaftliche Informationen zu Glyphosat, Monsanto und der starken Chemie- und Agrarlobby bereitstellen sind:

    Das PAN Germany Netzwerk, das eine aktuelle Faktensammlung zu Glyphosat zusammengestellt hat, auf Englisch:

    http://www.pan-germany.org

    Auch die Agrarkoordination stellt deutsche Informationen zur Gefährlichkeit von Glyphosat bereit, die alle in Studien belegt wurden:

    http://www.agrarkoordination.de/projekte/roundup-co/glyphosat-infos/gesundheits-risiken/



    Hervorragend sind auch die 12 PDF Seiten des Umweltinstituts München, dass die Glyphosat Studienergebnisse zusammengefasst hat, die belegen, dass Roundup, Glyhosat und Co wahrscheinlich krebserregend sind:

    http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

    Seit Jahren klären auch die Wissenschaftler von TestBioTech aktiv im Internet und in TV Berichten über Monsanto, Patente auf Lebensmittel und die Gefährlichkeit von Glyphosat und Gentechnik auf:
https://www.testbiotech.org

    Auch der BUND hat hier Fakten zu Monsanto und Glyphosat zusammengestellt:
http://www.bund.net/index.php?id=23650

    Die Seite von Ackergifte Nein Danke ist ebenfalls eine gute Informationsstelle: http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/68-glyphosatwerte-in-den-organen/view.html

    Foodwatch hat ebenfalls über Glyphosat aufgeklärt: http://www.foodwatch.org/de/informieren/glyphosat/aktuelle-nachrichten/eu-vertagt-glyphosat-votum-jetzt-heisst-es-dranbleiben/?sword_list%5B0%5D=glyphosat

    Bei Glyphosat geht es nicht um Wissenschaft sondern um Industrielobbyismus auf Kosten der Gesundheit der Gesellschaft: Und die NGOs Lobbypedia und Lobbycontrol zeigen ebenfalls unermüdlich, wie die Chemiekonzerne die EU Zulassungsbehörden beeinflussen:
https://www.lobbypedia.de/wiki/Bundesinstitut_für_Risikobewertung

    https://www.lobbycontrol.de/2011/09/verschleierte-interessenkonflikte-bei-europaischer-behorde-fur-lebensmittelsicherheit/

    Ein kleiner Erfolg ist die zugelassene Klage vor dem EU Gerichtshof von 6 europäischen Umweltorganisationen gegen das BfR, Efsa, Monsanto und andere Glyphosathersteller, wie jeder auf der Webseite der österreichischen Umweltaktivisten Global2000 nachlesen kann:
https://www.global2000.at/glyphosat-anzeige-gegen-monsanto-und-co

    Denn Aufklärung und das Sharen von Infos sind sehr mächtige Waffen zum Schutz der Gesundheit unserer Kinder, Familien, Freunde, Tiere und unsere Umwelt, gegen die übermächtigen Chemiekonzerne. Denn Monsanto, BAYER und Co investieren jedes hunderte Millionen Euro für PR Arbeit und investieren Milliarden für Forschung, wovon tausende Wissenschaftler, Labore und Institution weltweit profitieren.

    Meiner Meinung nach kann und sollte jeder dabei helfen, diese Informationen über Monsanto zu teilen, denn die Glyphosat Debatte ist keine wissenschaftliche Diskussion sondern Industrielobbyismus um Milliardengewinne. Ein Zusammenfassung dieser Erkenntnisse und Vorwürfe gibt es auch in diesem Blogartikel:

    https://sascha313.wordpress.com/2016/05/24/toedliche-luegen-glyphosat-bfr-die-schande-fuer-deutschland-das-treiben-der-laemmer/

    D.h., dank engagierter Umweltverbände, wie dem Umweltinstitut München, und anderen Wissenschaftlern, Landwirten und Bloggern, dem Internet, Facebook und Co kann hinterher niemand sagen, er hätte das alles nicht gewusst, wenn Roundup und Co doch wieder um 15 Jahre verlängert werden, wir über TTIP und CETA sowie BAYER’s Monsanto Kauf doch noch Gentechnik auf unseren Tellern haben und Patente auf Lebensmittel wie Brokkoli (Seminis, Monsanto Tochter), Melonen (Monsanto), Schweine (Monsanto, gescheitert aufgrund einer Greenpeace Klage), Tomaten (Syngenta), Paprika (Syngenta), Rinder, Muttermilch (Nestlé) weiterhin in Europa zugelassen werden.
    
http://no-patents-on-seeds.org/de/information/patente

    Danke

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