Neuigkeit zur Petition Gute Schläge gibt es nicht #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18525446

Julia Maier

Deutschland

19. Nov. 2016 — Meine lieben Mitstreiter/innen, Liebe Unterstützer/innen,

ein Skandal jagt den Nächsten im Kampf um ein Verbot der Pferdefuhrwerke auf dem Oktoberfest in München.
Nun sende ich euch noch ein trauriges und zutiefst schockierendes Video, bei dem man kaum seinen Augen trauen kann.
Zugetragen hat sich ganze auf dem ZLF – dem Zentral Landwirtschaftsfest hier in München. Nach der Regenperiode war der Boden so aufgeweicht, dass das Brauereigespann vom Spatenbräu nicht mehr vorwärts gekommen ist. Statt Pferdestärken mussten Menschenstärken als Abschleppdienst helfen, um den Faßwagen wieder aus dem Morast zu bekommen.

Anstelle Holz o.ä. unter die Räder zu legen um den Wagen zu befreien, beginnt eine unfassbare Erniedrigung und Tierquälerei die Ihres Gleichen sucht:

Ab Stelle 0:45 seht ihr, wie der Gespannfahrer dem verängstigten und verwirrten Tier mittels Peitsche auf den Bauch schlägt.
Danach folgen ab 0:49 weitere Schläge auf Kruppe, Flanke und Bauch – insgesamt 22 Schläge treffen das Kaltblut.
Ab Minute 2:55 geht das Eindreschen mit der Peitsche fleißig weiter – so sehr, dass das Kaltblut nach hinten ausschlagen will.
Ab Minute 3:17 ist das arme Tier endgültig verängstigt (beobachtet seinen Fluchtinstinkt und seine Körpersprache ).
Und zum Schluss wird mit der Spitze einer Bogenpeitsche von einem Fahrer, der rechts im Bild steht, 2 mal grundlos auf ein Pferd
im Bauch/Beinbereich eingestochen.

https://www.youtube.com/watch?v=8MRAjP8nbXY

Für alle, die der Meinung sind „Ein kleiner Peitschenhieb tut nicht weh“ hier eine kurze Hintergrundinfo:
Die Pferdehaut ist ca 3,0 mm dick.
Im Gegensatz zur menschlichen Haut ist Diese zwar um ca. 0,8 mm dicker, das liegt allerdings nur an der
tiefen Kollagenschicht, die sich unterhalb des schmerzempfindlichen Oberhautgewebes befindet.
Die Epidermis von Pferden – also die oberste Schicht der Haut, wie auch beim Menschen, in dem sich die schmerzempfindlichen
Nerven befinden – ist sogar dünner als die des Menschen. Das bedeutet, dass Pferde weniger Hautzellen haben,
die zwischen dem Schmerzauslöser (z. B. der Gerte oder Bogenpeitsche) und den schmerzempfindlichen Nervenenden liegen.
Man kann also durchaus argumentieren, dass bei Schmerzreiz von Aussen die Pferdehaut ,dünner‘ oder eben empfindlicher ist als die des Menschen.

Pferde empfinden somit den Schlag von Gerte/Peitsche/Sporen etc. als weitaus schmerzvoller als wir Menschen.

Spaten ist die einzige Brauerei in München, die noch eigene Pferde besitzt. Jeder Gegner meiner Petition, der mir entgegnet mit „Ich kenne keine Pferde die so gut behandelt werden, wie die vom Oktoberfest“ – der möge; wenn nicht schon seit der Recherche meines vorletzten Updates bzgl. des desaströsen Hufzustandes –
ab nun für immer Schweigen.

Liebe Unterstützer/innen,
ich bitte euch hiermit inständig, an die folgenden Adressen zu schreiben, um zu zeigen, dass Tierquälerei nicht im Verborgenen bleibt und wir keine Akzeptanz von Ausnutzung Schwächerer zeigen:

1. Spaten Brauerei: info@franziskaner-weissbier.de
2. Oberbürgermeister Dieter Reiter: buero.ob@muenchen.de

Vielen Dank für euer Engagement!

Julia


 

 

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