Neuigkeit zur Petition IST MARTIN SCHULZ EIN POSTDEMOKRAT?

https://www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta/u/18529223

Marianne Grimmenstein

Deutschland

19. Nov. 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage,

zuerst möchte ich Sie bitten, die Petition „Volksabstimmungsgesetz auf Bundesebene jetzt!“ weiter mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen und auch zu verbreiten. Wir brauchen dringend neben der Klagemöglichkeit auch andere Instrumente, um wirkungsvoll agieren und selbst Entscheidungen treffen zu können.

https://www.change.org/p/cdu-csu-fraktion-im-bundestag-volksabstimmungsgesetz-auf-bundesebene-jetzt

Von Attac Österreich wurde am 18.11.2016 die folgende Mitteilung verbreitet, die ich in voller Länge Ihnen weiterleite:

„CETA: Schulz will nur Ja-Sager zu Wort kommen lassen
Stellungnahmen von CETA-kritischen Ausschüssen untersagt / Attac fordert eine breite Debatte im Europäischen Parlament

Das Präsidium des Europäischen Parlaments (EP) unter Martin Schulz hat gestern Nachmittag zwei Ausschüssen untersagt, eine Stellungnahme zu CETA abzugeben. Die Ausschüsse für Umwelt sowie für Soziales und Beschäftigung prüfen das Abkommen kritisch und hätten dem EP-Plenum vermutlich ein Nein zu CETA empfohlen.
Ganz anders der CETA-freundliche Ausschuss für Außenpolitik: Seine Stellungnahme, die ein Ja empfiehlt, genehmigt Schulz.

Bereits zuvor war das Ersuchen der Ausschüsse für Umwelt und Soziales, ausreichend Zeit für eine gründliche Prüfung von CETA zu erhalten, vom zuständigen Handelsausschuss abgelehnt worden. Der Handelsausschuss peilt eine Abstimmung von CETA noch im Dezember an. Das wäre der schnellstmögliche Zeitplan, mit weniger Debatte und Zeit als bei Handelsabkommen sonst üblich.

Attac: Große Koalition unterdrückt Debatte

„Martin Schulz will bei CETA offenbar nur Ja-Sager zu Wort kommen lassen. Den Kritischen Ausschüssen dagegen will er den Knebel umbinden“, kritisiert Alexandra Strickner von Attac. „Das ist ein höchst undemokratischer Akt, den sich die Abgeordneten nicht gefallen lassen dürfen. Die Ablehnung von CETA durch die Ausschüsse für Umwelt und Beschäftigung ist kein Zufall, denn das Abkommen hat negative Auswirkungen in beiden Bereichen.“

Attac fordert eine breite Debatte im Europäischen Parlament, kein Eilverfahren. „Die große Koalition aus Sozialdemokraten und Konservativen will CETA offensichtlich ohne breite Diskussion abstimmen lassen. Dabei braucht gerade ein so umstrittenes Abkommen eine breite und gründliche Prüfung“, sagt Strickner.“

Deshalb sollten wir uns diesmal mit einer Forderung per Post an Martin Schulz wenden, um ihn an die demokratischen Prinzipien zu erinnern. Jetzt soll er Massenpost erhalten.

Herrn
Martin Schulz MdEP
Europabüro Alsdorf
Willy-Brandt-Ring 1

52477 Alsdorf

Sehr geehrter Herr Schulz,

zu den Prinzipien der Demokratie gehört jeden Menschen zu achten und jede Ansicht zu berücksichtigen. Deshalb fordere ich Sie auf, alle Anträge zu CETA anzunehmen und zu berücksichtigen.

Diese Anträge entsprechen nicht nur den Konzerninteressen, die Sie favorisieren. Etliche zielen auf das Wohl der europäischen BÜRGER-MEHRHEIT und auf den Erhalt der Demokratie. Oder wollen Sie zu den Zerstörern der europäischen Demokratie gehören?

Mit freundlichen Grüßen
XY

BITTE MACHEN SIE MIT! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein


 

 

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