Die Berliner Titanic auf Eisbergkurs

Der Honigmann sagt...

Manchmal frage ich mich, wo die Fehler gemacht wurden. Im Elternhaus, in den Schulen, ich weiß es nicht. Wir haben ein Parlament, das ohne ernstzunehmende Oppositionspartei eher an Nordkorea, oder an die Volkskammer der DDR, erinnert. Die Staatsratsvorsitzende – äh, Bundeskanzlerin – bestimmt eigenständig, ob sie weitermacht oder nicht. Begeisterte Zuschriften von Bürgern – da habe ich auch einige – bestimmen ihr Weltbild, über das sie täglich nachdenkt. Die Restrepublik kuscht.

Der Bundespräsident wird eigentlich von der Bundesversammlung, einem Gremium das mit 1.260 Stimmberechtigten nur für diesen Zweck (Fahrtkosten, Hotelkosten, Spesen) nicht gerade zum Schnäppchenpreis am 12. Februar in Berlin zusammen kommt, gewählt. So lernen das die Kinder in der Schule. In Wirklichkeit wird der Bundespräsident von den Vorsitzenden der CDU, SPD und CSU bestimmt. D.h. 1.257 Statisten fahren nach Berlin und machen das, was die drei Koniferen ausgekaspert haben und der Steuerzahler darf diese Jubelveranstaltung teuer bezahlen.

Genau…

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