Bistum Fulda bekräftigt Ablehnung des neuen „Lehrplanes zur Sexualerziehung“

Mathias von Gersdorff
Bischof Heinz Josef Algermissen. Foto: Bistum Fulda

Erneut hat das Bistum Fulda, welches fast sein gesamtes Gebiet im Bundesland Hessen hat, seine Ablehnung des neuen „Lehrplanes zur Sexualerziehung“, der im Spätsommer 2016 in Kraft trat, bekräftigt:

Das Bistum Fulda hält den neuen Lehrplan und seine Änderungen für zu weitreichend in das Erziehungsrecht der Eltern hineingreifend. Die katholische Kirche tritt dafür ein, dass die Sexualerziehung der Kinder verantwortlich gestaltet wird. Insbesondere lässt sich „Akzeptanz“ von Homo-, Bi- und Transsexualität nicht erzwingen.“

Anlass für die neue Erklärung aus der Pressestelle des Bistums war die Kritik des „Bundes der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ“ an dem Grußwort von Bischof Heinz Josef Algermissen an die Teilnehmer seines Bistums an der „Demo für alle“ am 30. Oktober 2016 in Wiesbaden. Im Grußwort gab der Fuldaer Bischof den Teilnehmer seinen Segen.

Der BDKJ, der seit Jahren die Gender-Ideologie gutheißt, kritisierte die Unterstützung von Bischof Algermissen für die „Demo für alle“.

Scharf kritisierte das Bistum den Jugendverband: „Der Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Fulda hätte besser daran getan, statt einer inhaltlich banalen, dem Zeitgeist hinterherlaufenden Mitteilung an die Presse das Gespräch mit dem Bischof selber zu suchen.“

Zudem wurde die Wichtigkeit des Protestes gegen den „Lehrplan zur Sexualerziehung“ bekräftigt: „Es geht um das Anliegen der katholischen Kirche, die Familie aus Vater, Mutter und Kindern zu schützen. Das vom BDKJ kritisierte Grußwort von Bischof Algermissen an katholische Teilnehmer an der „Demo für alle“ vom 30. Oktober in Wiesbaden war eine Ermutigung für Katholiken, sich für ihr Elternrecht stark zu machen und sich gegen den neugefassten Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen auf demokratische Weise zu äußern.“

Der äußerst umstrittene BDKJ kommt regelmäßig aufgrund seiner antikatholischen Positionen in die Schlagzeilen. Dass dieser Verband von Kirchensteuergeldern finanziert wird, ist unbegreiflich.

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