Mangelhafte Beratung in den Jobcentern

altonabloggt

„Mangelhafte Jobcenter: Untersuchung deckt große Missstände auf“, so titelt heute die Berliner Zeitung. „Demnach stellt der Bundesrechnungshof in einem 28-seitigen Bericht an das Bundesarbeitsministerium fest, dass die Arbeitsverwaltung (JobCenter) erfolgreich absolvierte Qualifizierungen in vielen Fällen nicht aktenkundig macht. Danach hatten Arbeitssuchende zwar Prüfungen bestanden, Praktika absolviert und sogar formeller Berufsabschlüsse nachgeholt. Auf dem Arbeitsmarkt bekam das jedoch niemand mit. Laut Rechnungshof wurden in 40 Prozent der knapp 500 untersuchten Weiterbildungsmaßnahmen die Ergebnisse der Fortbildungsbemühungen nicht in die Datensätze der BA-Kunden eingepflegt. Kurz gesagt: Die Jobcenter verfehlten “die Grundidee eines gezielten Absolventenmanagements“. Ähnliches berichtete die Süddeutsche Zeitung vom 18. November 2016. Sie zitieren ebenfalls aus dem Bundesrechnungshof Bericht, dass demnach die Förderprogramme „oft nur zufällig erfolgreich“ sind. Weiter heißt es: “die Mängel (Anm. mangelhaftes Absolventenmanagement) seien ein wesentlicher Grund dafür, dass arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und anschließende Vermittlungsbemühungen wirkungslos bleiben“. Die Bundesagentur für Arbeit verweist darauf, dass nur acht der insgesamt 408 Jobcenter…

Ursprünglichen Post anzeigen 498 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s