Nichts hatte mich darauf vorbereitet …

Bald werden sie ihre Kenntnisse über den Wald nicht mehr an die nächste Generation weitergeben können
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Das ist Ambe. Als Wildhüter ihr Dorf überfielen, lief sie aus Angst weg. Bei ihrer Rückkehr lagen die Wildhüter im Hinterhalt. Sie schlugen sie so brutal mit einer Machetenklinge, dass ihr Vater nicht wusste, ob sie überleben würde.
Liebe Survival-Unterstützerin,
lieber Survival-Unterstützer,

ich bin gerade zurück aus dem Kongo-Becken, wo ich die schwierige Lage von Baka und Bayaka-Gemeinden im zweitgrößten Regenwald der Welt untersucht habe. Ihre enge Beziehung zu ihrem Land, das sie schon seit Generationen bewohnen, verehren und schützen, ist der Kern ihrer Identität.

Doch ihre Wälder werden in Nationalparks, Abholzungszonen und Safari-Jagd-Gebiete aufgeteilt. Sie haben keinen Einfluss auf diese Entscheidungen. Stattdessen werden sie wie Kriminelle behandelt, weil sie jagen und sammeln, um ihre Familien zu ernähren.

Großwild-Trophäenjäger wie WWF-Treuhänder Peter Flack (unten rechts im Bild), dürfen Elefanten in Wäldern erschießen, aus denen „Pygmäen‟ vertrieben wurden.
Fast jede Gemeinde, die ich besuchte, berichtete schreckliche Dinge darüber, wie Wildhüter sie misshandeln. Was die Eltern der 10-jährigen Mayi erzählten, war jedoch besonders erschütternd: Ihr Dorf bereitete eine Beerdigung vor, als Wildhüter in WWF-Fahrzeugen auftauchten und brutal angriffen. Weder Frauen noch Kinder wurden verschont und Mayi wurde derart schwer geschlagen, dass sie wenige Tage darauf verstarb.

Es war auch schmerzlich zu sehen, wie schnell der Wald verschwindet: Lastwagen mit riesigen Bäumen fuhren Tag und Nacht an uns vorbei und ich erlebte, wie Wildfleisch aus dem Wald geschmuggelt wurde – mit Unterstützung korrupter Offizieller. Die großen Naturschutzorganisationen lassen nicht nur die indigenen Völker im Stich, sondern auch Wildtiere und Umwelt.

Wir kämpfen dagegen – für indigene Völker, für die Natur und für die gesamte Menschheit.

Wir brauchen deine Unterstützung, um Naturschutz zum Besseren zu wandeln.

Wir haben begonnen das Schweigen zu brechen, das Verbrechen im Naturschutz umgibt. Doch es muss mehr passieren. Organisationen wie der WWF müssen aufhören Misshandlungen zu finanzieren und sie müssen indigene Rechte respektieren. Nur dann kann auch Naturschutz erfolgreich sein.

Jetzt spenden
Wenn auch du um die Natur und die Menschen im Kongobecken, die ihre Umwelt seit Jahrtausenden geschützt haben, besorgt bist, unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende.

Danke, dass du auch in dieser schwierigen Zeit an der Seite indigener Völker stehst.

Herzliche Grüße und friedliche Feiertage

Mike Hurran
Survival-Mitarbeiter

PS: Heute kannst du die Menschenrechte und den Naturschutz stärken, denn indigene Völker sind die besten Umweltschützer und sollten die Naturschutzbewegung anführen. Bitte spende jetzt. 

*Die Namen einiger Personen, die in dieser E-Mail genannt sind, wurden aus Sicherheitsgründen geändert.

  
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