Skandalöses Schulsystem: Die beschränkte „Bildungsrepublik“

Der Honigmann sagt...

Die Debatte über geschönte Abiturnoten ist nicht so schnell in sich zusammengefallen, wie man hätte denken können.

 Tatsächlich hat Josef Kraus, der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, mit seinem Hinweis auf die absurde Vermehrung von Einsen vor dem Komma einen wunden Punkt getroffen. Sogar aus der Lehrergewerkschaft GEW, normalerweise ein sicherer Garant progressiver Gesinnung und zügiger Gleichmacherei, kam verhaltene Zustimmung. Bis in die Lokalblätter wurde das Thema aufgegriffen, das die Bild Anfang der Woche gesetzt hat.
Es geht hier aber nicht nur um eine mehr oder weniger sensationelle Stellungnahme zu einem offenkundigen Skandal (Bundesverfassungsgericht stellt klar: Kinder gehören dem Staat).

Eine Rolle für das breitere Interesse dürfte auch die wachsende Irritation der Bevölkerung spielen, die mit immer neuen Schreckensmeldungen über das Bildungswesen konfrontiert wird: zuletzt die deprimierenden Resultate der TIMSS-Studie im Hinblick auf den Erwerb von Kernfertigkeiten bei Grundschülern, zuvor die Feststellung einer Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, daß 75…

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