Helfen Sie den Menschen in Sangerhausen!

Sophie Unger (foodwatch)

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Uran, Sulfat und Nitrat belasten das Trinkwasser in Sangerhausen im Südharz und gefährden die Gesundheit. Vor allem Babys und Kleinkinder sind betroffen. Unterschreiben Sie jetzt unsere E-Mail-Petition, um den Menschen in Sangerhausen zu helfen! Bis Ende 2017 muss endlich sauberes Wasser fließen. Setzen Sie damit auch ein Zeichen für andere Orte in Deutschland mit uranbelastetem Trinkwasser!

Hier klicken und mitmachen

Hallo und guten Tag,
eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit in Deutschland: Aus dem Hahn kommt sauberes Trinkwasser. Nicht so für die Menschen in Sangerhausen, einer rund 30.000 Einwohner-Stadt im Südharz. Das Trinkwasser dort ist mit Uran knapp unter der zulässigen Höchstgrenze sowie mit Sulfat und Nitrat belastet. Eine fatale Kombination mit gesundheitlichen Risiken vor allem für Babys und Kleinkinder. Dabei gäbe es eine einfache Lösung!

Ich mache mich von Berlin aus auf den Weg nach Sangerhausen. Dort treffe ich Gerhard Ernst. Er ist Sprecher der Bürgeraktion für uranfreies Trinkwasser. Und seine Geschichte ist haarsträubend. Auf einer Karte zeigt er mir: Acht Kilometer Anschlussleitung würden ausreichen, um Sangerhausen mit dem sauberen Wasser aus der Rappbode-Talsperre zu versorgen. ACHT Kilometer! Das besonders Absurde: Das Geld dafür ist seit Jahren bewilligt, doch der zuständige Wasserverband Südharz verschleppt den Baubeginn immer und immer wieder!

Damit verstoßen die Verantwortlichen gegen den vorsorgenden Gesundheitsschutz, ein Grundprinzip der EU. Machen Sie mit uns gemeinsam Druck auf den Wasserverband Südharz, unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion für die Menschen in Sangerhausen!

Jetzt unterschreiben

Uran ist ein toxisches Schwermetall. In höherer Dosis über einen längeren Zeitraum aufgenommen, kann es dauerhaft Blut, Knochen und Nieren schädigen. Auch Nitrat und Sulfat gelten als problematisch, die Wechselwirkungen der drei Substanzen verstärken die gesundheitlichen Risiken sogar.

Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 ein Grenzwert von zehn Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden.

Verständlich, dass sich die Menschen in Sangerhausen Sorgen machen. Ich treffe die 16-jährige Selina und ihre ältere Schwester Sophie (siehe Foto). Beide haben Angst, dass ihnen das Uran im Wasser langfristig schadet: „Unsere Mutter ist vor zwei Jahren sehr krank geworden. Da fragt man sich schon, ob das nicht auch was mit dem Wasser zu tun haben kann.“ Rentnerin Rosi Müller (oberstes Bild) fürchtet um die Gesundheit ihrer Enkel: „Der Wasserverband sollte Kleinkinder und Schwangere mit Ersatzwasser versorgen, bis wir an sauberes Wasser angeschlossen sind.“

Helfen Sie mit uns zusammen den Menschen in Sangerhausen, unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion, damit

  • der Wasserverband einen verbindlichen Zeitplan bis Ende Januar vorlegt,
  • der Bau der Anschlussleitung bis Ende 2017 abgeschlossen wird
  • und die besonders Schutzbedürftigen bis dahin mit Ersatzwasser versorgt werden.

Hier jetzt mitmachen

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihre
Sophie Unger
Campaignerin

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir kämpfen schon seit Jahren für sauberes Trinkwasser. Nicht nur in Sangerhausen, auch an einigen anderen Orten in Deutschland sind die Uranwerte im Trinkwasser sehr hoch. Wir fordern eine Grenze von zwei Mikrogramm Uran je Liter Trinkwasser, damit auch Babys, Kleinkinder und Schwangere ausreichend geschützt sind. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit! Wir agieren unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanzieren uns aus Förderbeiträgen und Spenden. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann – bitte werden auch Sie Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Hintergründe zu Uran im Trinkwasser
Aktueller Pressebericht zur Situation in Sangerhausen
Fotos in diesem Newsletter: © Klaus Winterfeld
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Martin Rücker, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Ein Kommentar zu „Helfen Sie den Menschen in Sangerhausen!

  1. Hallo,
    vielen Dank, dass Sie den foodwatch-Newsletter teilen und auf unsere Protestaktion aufmerksam machen. Wir freuen uns über Ihr Interesse an foodwatch. Allerdings gibt es ein Problem mit den Bildrechten: Die Fotos dürfen nur von foodwatch verwendet werden. Im Interesse der abgebildeten Personen nehmen Sie die Bilder bitte von der Seite.
    Vielen Dank und schöne Grüße
    Andreas Winkler/foodwatch

    Liken

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