Unfassbar – ein Hund schwerst misshandelt – und das RepekTiere-Team in Mauretanien stellt sich der Gewalt entgegen!

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Unfassbar – ein Hund schwerst misshandelt – und das RepekTiere-Team in Mauretanien stellt sich der Gewalt entgegen!

Wie ungeheuer wichtig der RespekTiere-Einsatz in Mauretanien ist, wir dürfen nicht müde werden dies zu betonen…. Nicht ‚nur‘ für die Esel, inzwischen geht es bei unserer Arbeit längst um Tierschutz als Allgemeingut, und eine unserer allerwichtigsten Aufgaben ist es, den Tierschutzgedanken an die jungen Menschen weiterzugeben. Deshalb sind wir ständig bemüht, besonders die Kinder und Jugendliche für die Anliegen der Tiere zu begeistern.
 Foto: Hufschmied Zappa zeigt Kindern das kleine RespekTiere-Bilderbuch, welches Anleitungen gibt, wie Esel zu behandeln sind!
Inzwischen weitet sich die direkte Hilfe immer mehr auf die unzähligen Straßenhunde Nouakchotts aus. Wie oft schon ist unser Team ausgerückt, um verletzte Hunde zu bergen und zu versorgen. Das Schicksal deren ist ein vorhersehbares, es erwartet sie ab der Geburt meist ein Leben in Agonie, beendet entweder durch Verhungern oder durch einen gewaltsamen Tod – sie haben der ausufernden Gewalt, auch von staatlicher Seite gipfelnd in immer wiederkehrende Tötungskampagnen, nichts entgegenzusetzen.
 
   
Fotos: Reihe 1: staatliche Tötungsaktion – an Grausamkeit kaum zu überbieten… Reihe 2 und 3: immer wieder finden sich schwer verletzte Hunde, welche wir behandeln; rechts unten mussten wir unter ‚Feldbedingungen‘ und ohne ausreichend Licht eine Amputation an einem Hundewelpen durchführen – alles ging gut! 🙂

Aus all diesen Gründen finden sich viel zu oft schrecklich verletzte Tiere am Straßenrand. Nicht immer können wir helfen, aber wenn es uns möglich ist, reagieren wir blitzschnell – so auch diese Woche!
Dr. Dieng erhielt einen Anruf; ein besorgter Familienvater meinte, der Haushund wäre entsetzlich gequält worden, wahrscheinlich von einer Gruppe Jugendlicher. Als die Ärzte den Tatort erreichten, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen – tatsächlich hatten menschliche Bestien den Armen übelst zugerichtet, mit Schnitt- und Brandverletzungen überall im Gesicht. Wie Menschen zu so etwas fähig sind, wir werden es nie begreifen! Egal ob nun in Mauretanien, generell in Afrika, in Asien, den Amerikas oder auch im ach so modernen Europa – mitten unter uns – überall in der Welt leben Menschen, welche diese Bezeichnung in keinster Weise verdienen; aber andererseits, im selben Maße gibt es dann auch überall solche, die nicht wegsehen und anpacken, ein Bollwerk der Liebe bilden!
Dr. Dieng und sein Assistent Moussa, unsere Mitarbeiter, sie gehören zu diesen; wie stolz wir darauf sind! So taten die beiden Veterinäre abermals ihr Bestes, verarzteten den Armen, operierten sein entstelltes Gesicht, verabreichten die notwendigen Medikamente – und sie werden selbstverständlich jeden Tag wiederkommen, um nach seinem Zustand zu sehen. Wie schlimm dass alles ist, wer mag es begreifen – aber nun stellen Sie sich bitte vor, unser Team wäre nicht vor Ort! Es gäbe keine Hilfe, keine Schmerzlinderung, keine Hoffnung, für all die hunderten und aberhunderten Patienten, welche wir im Laufe der nunmehr 12 Jahre seit Beginn unserer Initiative an vorderster Front verarzten konnten!
Deshalb, wie schrecklich die Geschehnisse auch immer überall anders sind, Mauretanien ist wohl einer allerwichtigsten Orte des Wirkens für RespekTiere. Überall sonst gibt es zumindest die besagte Hoffnung, dort ist sie versunken im Wüstensand, und niemand außer RespekTiere versucht sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auszugraben…
Fotos: einfach nur unfassbare Wunden… Dr. Dieng und Moussa müssen all Ihre Kunst anwenden, um dem Armen eine Überlebenschance geben zu können! letztes Bild: der desifizierende und heilende Blauspray wird noch aufgebracht, dann wird der verletzte Hund in den Schatten gelegt – beten wir für seine Genesung!

Unsere Bemühungen in Nouakchott sind unsagbar wichtig – sie können und sie werden eine ganze zukünftige Generation verändern, davon sind wir felsenfest überzeugt. Wir haben dem Tierschutz, jener irgendwann abgestorbene Rebe, bereits neues Leben eingehaucht, und wir werden die zarte Pflanze zum Erblühen bringen… und wenn es das Letzte ist, was wir auf dieser Welt schaffen! Bitte helft uns dabei!!! Grundvoraussetzung ist eine gute Ausstattung unserer Ärzte mit medizinischen Werkzeugen, sowie mit wirklich guten Medikamenten. Weiters möchten wir das Team immer wieder auf Fortbildung schicken, damit die 4 ohne Wenn und Aber für die Zukunft gerüstet sind! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Sie! Wir müssen uns deshalb ständig wiederholen – bitte, bitte, bitte helfen Sie uns helfen!!!!

Achtung! Wichtige Termine! Am kommenden Mittwoch, 14.02., findet in Wien eine vom Verein gegen Tierfabriken organisierte Kundgebung gegen die geplante Verschlechterung des Tierschutzgesetzes statt:
Das neue Tierschutzgesetz droht eine Katastrophe zu werden. Die Tierschutzministerin hat weder auf ihren Tierschutzrat, noch auf die Volksanwaltschaft oder die Tierschutzorganisationen gehört.
Wir wollen daher am 14. Februar 2017 direkt vor ihrem Büro demonstrieren.
Stört Dich das große Schlupfloch, das das neue Gesetz für die Umgehung der Katzenkastration lässt? Dann komm hin, vielleicht mit Katzenmaske, und deponiere mit uns Deinen Protest.
Findest Du die Ausnahmeregelungen für die Daueranbindehaltung von Rindern unerträglich, oder das Aussetzen zahmer Fasane für die Jagd, oder die betäubungslose Ferkelkastration oder eine weitere Problematik in der langen Liste von Auslassungen in dem geplanten Tierschutzgesetz, dann sei dabei.
Das Staatsziel Tierschutz verpflichtet auch die Bundesregierung, die Tierschutzgesetzgebung zu verbessern, nicht verschlechtern. Wir brauchen eine durchgreifende Reform, das Bundestierschutzgesetz ist bereits 12 Jahre alt!
Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren. Auch und gerade am Valentinstag, dürfen wir die Tiere nicht im Stich lassen!
Ort: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Termin: 14. Februar 2017
Uhrzeit: 10-12 Uhr

Ab Donnerstag, 15.02, bis einschließlich Sonntag, 19.02., findet die ‚Hohe Jagd‘ am Salzburger Messegelände statt! RespekTiere wird natürlich wie jedes Jahr mit einem entsprechenden Infostand vertreten sein! Sei dabei, alle Infos erfährst Du unter info@respektiere.at!
Am Samstag, 25.02, werden wir am Linzer ALW vertreten sein und dort einen Vortrag über RespekTiere halten dürfen!
Am Sonntag, 26.02.,findet in Salzburg wie jedes Jahr der ‚Metzgersprung‘ statt – und wie jedes Jahr werden auch wir wieder vor Ort sein!


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