Archiv für den Monat April 2017

Die Arbeit

ganz schön fleissig
mit kehren, säuberen,
suchen, verwirrtümern,
kompostieren, finden,
würdigen, befreien, wahren,
neuern, erpuzzeln,
inszenieren,
bemalen und auch
erneuhören.
„Und immer wieder…“
begrüssen
und ICH DICH auch
Rah’Nea

Die Mitfühlenden

Früher war ich des Geldes wegen Arbeitender
Hatte diesen und jenen Beruf ausgeübt
Jobte so dann und wann
Dazwischen immer wieder arbeitslos

Heute habe ich meine Leichen
Aus dem Keller exhumiert
Und würdevoll bestattet

Den Dreck unter dem Teppich hervorgeholt
Und den Scherbenhaufen
Den ich hinterließ aufgekehrt
Das zertrampelte Porzellan beseitigt

So kann ich mir wieder
Unbefangen im Spiegel meiner Selbst
In die Augen sehen
Denn die Freiheit die ich immer beanspruchte
Gewähre ich jetzt jedem Menschen selbst

Habe mir meine verlorene Würde
Heilsam suchend wieder findend zurück gegeben
Durch Achtsamkeit meine Selbstachtung
In Wahrhaftigsein Irrtümer und Wahn gebannt erlangt

Der Mensch als Gesamtkunstwerk
Aus dem Felsblock gemeiselt
In Wesensworte gekleidet
Malerisch inszeniert
Und immer wieder
Aufs Neue komponiert

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Vergessenes-1 – Amsterdam 1992

bumi bahagia / Glückliche Erde

Statistiken und Analysen sind fast immer subjektiv – sie hängen nicht nur von den jeweiligen Fragestellungen, sondern vor allem von der Sicht desjenigen stark ab, der diese beauftragt.
Denn dieser Sicht muß der Auftragnehmer unbedingt folgen, will er weitere Aufträge haben. WAHRHEITSSUCHE ist im Kapitalismus systematisch nicht angelegt, so sie keine wirtschaftlichen Vorteile bringt…

Insofern bekommen die in solchen Ausarbeitungen „vergessenen“ Ereignisse eine besondere Bedeutung: weisen sie doch auf etwas hin, was unbedingt „im Hintergrund“ bleiben soll…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 29. April 2017
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Der vergessene Flugzeugabsturz in Amsterdam

Israel hält sich tatsächlich für auserwählt und stellt sich über das Gesetz

Wenn manche Menschen sich über das Gesetz stellen, dann geschehen recht oft sehr unangenehme Dinge: zuerst stürzen Flugzeuge ab, dann wird keine ordentliche Untersuchung durchgeführt; und dann erscheint „plötzlich und unerwartet“ der internationale Terrorismus… (Redaktion Webnovosti)

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Die seltsame Verbindung zwischen dem menschlichen Geist und der Quantenphysik

http://transinformation.net/die-seltsame-verbindung-zwischen-dem-menschlichen-geist-und-der-quantenphysik/

gefunden auf howtoexitthematrix, geschrieben von Philip Ball, übersetzt von Pippa

„Ich kann das wirkliche Problem nicht definieren, darum vermute ich, dass es kein wirkliches Problem gibt, aber ich bin nicht sicher, dass es kein wirkliches Problem gibt.“

Der amerikanische Physiker Richard Feynman sagte dies über die berüchtigten Rätsel und Widersprüche der Quantenmechanik, deren Theorie von Physikern genutzt wird, um die winzigsten Objekte im Universum zu beschreiben. Aber er könnte genauso gut über das gleichermassen verzwickte Problem des Bewusstseins gesprochen haben.

Einige Wissenschaftler denken, dass wir bereits verstehen, was Bewusstsein ist oder auch, dass es eine blosse Illusion sei. Aber viele andere spüren, dass wir überhaupt nicht erfasst haben, woher Bewusstsein kommt.

Das immer wiederkehrende Rätsel des Bewusstseins hat einige Forscher sogar dazu gebracht, Quantenphysiker dazu aufzurufen, es zu erklären. Diesem Begriff wird immer mit Skepsis begegnet, was nicht überraschend ist: es klingt nicht vernünftig, ein Mysterium mit einem anderen zu erklären. Aber solche Ideen sind weder eindeutig unsinnig, noch sind sie unbegründet.

Zum grossen Unbehagen der Physiker scheint sich einerseits der Geist seinen Weg in die frühe Quantentheorie zu erzwingen. Darüber hinaus wird über Quantencomputer vorausgesagt, dass sie fähig sind, Dinge zu leisten, die gewöhnliche Computer nicht können, was uns daran erinnert, wie unsere Gehirne Dinge erreichen können, die immer noch jenseits künstlicher Intelligenz liegen. „Quanten-Bewusstsein“ wird weitestgehend als mystisches Lockmittel verspottet, jedoch will es einfach nicht verschwinden.

Quantenmechanik ist die beste Theorie, die wir haben, um die Welt auf der praktischen Ebene von Atomen und subatomaren Partikeln zu beschreiben. Deren vielleicht renommiertestes Rätsel ist die Tatsache, dass sich das Ergebnis eines Quantenexperiments abhängig davon ändern kann, ob wir entscheiden, einige Merkmale der beteiligten Partikel zu messen oder nicht.

Als dieser „Beobachter-Effekt“ von den frühen Pionieren der Quantentheorie das erste Mal wahrgenommen wurde, waren sie zutiefst besorgt. Er schien die Grundvoraussetzung hinter jeder Wissenschaft zu gefährden: dass es da draussen eine gegenständliche Welt gibt, unabhängig von uns. Wenn die Welt sich abhängig davon verhält, wie – oder ob – wir sie betrachten, was kann „Realität“ dann tatsächlich bedeuten?

Der berühmteste Eingriff des Geistes in die Quantenmechanik geschieht im „Doppelspalt-Experiment“

Einige dieser Forscher fühlten sich gezwungen zu schlussfolgern, dass Objektivität eine Illusion sei und dass dem Bewusstsein eine aktive Rolle in der Quantentheorie erlaubt sein muss. Für andere wiederum ergab dies keinen Sinn. Sicher, Albert Einstein murrte einst, dass der Mond nicht nur existiert, wenn wir ihn anschauen!

Heute vermuten einige Physiker, dass, ob Bewusstsein die Quantenmechanik beeinflusst oder nicht, es genau genommen deswegen entstehen könnte. Sie glauben, dass die Quantentheorie erforderlich sein könnte, um vollständig zu verstehen, wie das Gehirn arbeitet.

Könnte das bedeuten dass, eben weil Quantenobjekte anscheinend an zwei Orten gleichzeitig sein können, ein Quantengehirn daher an zwei sich gegenseitig ausschliessenden Ideen zur gleichen Zeit festhalten kann?
Diese Konzepte sind spekulativ und es kann sich herausstellen, dass die Quantenphysik weder für die Funktionsweise oder bei der Arbeit des Geistes eine grundlegende Rolle spielt.
Zumindest zeigen diese Möglichkeiten einfach, auf welch merkwürdige Art die Quantentheorie uns zu denken zwingt.

Die berühmteste Einmischung des Geistes in die Quantenmechanik findet mit dem „Doppelspalt-Experiment“ statt. Stell dir einen Lichtstrahl vor, der auf eine Leinwand scheint, die zwei eng aneinander liegende parallele Schlitze hat. Ein Teil des Lichts scheint durch die Schlitze hindurch, worauf es eine andere Leinwand trifft.

Licht kann als eine Art Welle betrachtet werden und wenn Wellen aus zwei Schlitzen wie diesen auftauchen, können sie einander beeinträchtigen. Wenn ihre Spitzen zusammenfallen, verstärken sie einander, wohingegen das Zusammentreffen einer Spitze und eines Wellentals sie aufhebt.
Diese Wellenbeeinflussung wird Diffraktion [Beugung] genannt und sie erzeugt eine Reihe von sich wandelnden hellen und dunklen Streifen auf der hinteren Leinwand, wo die Lichtwellen entweder verstärkt oder aufgehoben werden.

Die Schlussfolgerung scheint zu sein, dass alle Partikel gleichzeitig durch beide Schlitze gelangen.

Dieses Experiment wurde vor 200 Jahren als Eigenart des Wellenverhaltens verstanden – lange bevor die Quantentheorie existierte.

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http://transinformation.net/die-seltsame-verbindung-zwischen-dem-menschlichen-geist-und-der-quantenphysik/