Verbannte Hausaufgaben versus Auswendiglernen

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Hier haben wir 2 Artikel zusammengestellt, um die neuen Pfade auf den Lernwegen unserer Kinder mit zu ebenen. Sinniert darüber und werdet aktiv. A.

Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, einen Gedanken in Betracht zu ziehen, ohne ihn zu akzeptieren. – Aristoteles

Diese Elementary School verbannte Hausaufgaben mit erstaunlichen Resultaten

Als Mark Trifilio, Schuldirektor der staatlichen Grundschule in Vermont, sich seine Schüler und die Art, wie sie lernten, gründlich ansah, stellte er fest, dass die Widersprüchlichkeiten durch das Erteilen von Hausaufgaben die Schüler eher beeinträchtigen würde als dass sie ihnen helfen könnten. Da verschiedene Lehrer in der gleichen Jahrgangsstufe oft verschiedene Stundenpläne und Hausaufgabenziele haben, waren die Kinder ungerechterweise unterschiedlichen Mengen an Hausaufgaben unterworfen, die sie belasteten.

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Nachdem der Schuldirektor eine ganze Weile über das Thema nachgedacht hatte und sich einige Studien ansah, die behaupteten, dass Hausaufgaben nicht erforderlich seien, beschloss er, dieses Thema in einer Besprechung vor Beginn des Schuljahres mit den 40 Lehrkräften der Schule aufzugreifen. Er liess darüber abstimmen und war über das Ergebnis erstaunt: alle 40 Lehrer stimmten geschlossen dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen.

Sie beschlossen, diese Studie zu testen, indem sie Hausaufgaben für alle Klassenstufen abschafften, ermutigten aber die Schüler, zu Hause zu lesen und im Freien zu spielen. Studien zeigten nämlich, dass das Lesen die einzige vorteilhafte Arbeit nach der Schule war, also hat jede Klassenstufe eine Liste mit vorgeschlagenen Büchern, aber keine zwingend notwendige Bücherliste.

Die Regeln auf der Website der Schule lauten wie folgt:

Keine-Hausaufgaben-Richtlinie

Information über Hausaufgaben an der Orchard-Schule

Tägliche Hausaufgaben der Schüler
1. Lest jeden Abend die richtigen Bücher – (und lasst euch auch von euren Eltern vorlesen)
2. Geht nach draussen zum Spielen – das bedeutet nicht, mehr Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen
3. Esst abends mit eurer Familie – und helft beim Tischdecken und Abräumen
4. Sorgt für eine ungestörte Nachtruhe

Es sind nun seit Beginn des Programms sechs Monate vergangen und die Ergebnisse sind besser als erwartet. Die Schüler haben akademisch überhaupt keinen Nachteil erlitten und – basierend auf einer Umfrage, die Trifilio nach Hause geschickt hatte – waren die meisten Eltern dankbar für das Fehlen der Arbeitsbelastung und den Fokus auf das Lesen und Spielen. Manche Eltern haben sogar berichtet, dass ihre Kinder ihre Lesefähigkeiten verbesserten und nun keine Hilfe mehr mit dem Zuhause-Lesen brauchen, was so weit ging, dass sie die Zeit jetzt geniessen, vor der ihnen vorher graute.

Einer der Eltern sagte der Associated Press: „Ich denke, dass das Kindern viel Zeit für geistige und körperliche Pausen verschafft, was, denke ich, sehr wichtig ist. Ich glaube, es ist für die Beziehungen von Eltern, Lehrern und Schülern in jeder Hinsicht wirklich gut und ich glaube, es bietet Kindern einfach eine Chance, ihre Zeit dafür zu nutzen, wofür sie eine Leidenschaft haben und Begeisterung zeigen.“

Die grösste Sorge bei Eltern und Erziehern ist, dass diese Herangehensweise die Kinder nicht auf Langzeit-Projekte und die tägliche Arbeitsbelastung vorbereiten würde, die mit dem Besuch der Mittelschule und darüber hinaus einhergehen. Trifilio arbeitet an einem Plan, um dieses Problem anzugehen, indem er grössere Projekte zuweist, damit die Schüler den Kern der Planung und die Arbeit auf ein Bildungsziel hin verstehen.

Dieses Konzept läuft natürlich immer noch als Test, aber die Orchard-Schule ist nicht die einzige, die diese neue Methode ausprobiert. Zahlreiche Schulen landesweit registrieren den Erfolg anderer Schulen und haben ähnliche Pläne umgesetzt, um den Erfolg ihrer Schüler sicherzustellen.

Wie denkt ihr über die Keine-Hausaufgaben-Richtlinie? Bitte teilt, liked und kommentiert diesen Artikel!

Quelle: https://wearechange.org/elementary-school-banned-homework-results-amazing/

Es gibt nur zwei Fehler, die man auf dem Weg zur Wahrheit machen kann: nicht den ganzen Weg zu gehen und nicht zu beginnen. – Buddha

Hier ist die sehr gelungene, synchronisierte Fassung eines Songs von Prince Ea zum Thema des sehr offensichtlich veralteten Schulsystems.

 

Fakten auswendig zu lernen lehrt das „Sklavendenken“ – Den Kindern beibringen, wie man denkt anstatt was man zu denken hat – Kritisches Denken erschafft Wahres Wissen und Eigenständigkeit

Quelle: sitsshow.blogspot-memorizing-facts-teaches-slave-think

In unserer Recherche haben wir den Kernpunkt gefunden, warum unser Bildungssystem scheitert, der aber auch haargenau verrät, was wir ändern können.

Einfach ausgedrückt: uns selbst dazu zu erziehen, Fakten auswendig zu lernen (externes Wissen), erzeugt eine Abhängigkeit von der Quelle dieser Fakten; eine Abhängigkeit von einem Experten oder einer Autorität. Das begünstigt, den Geist durch einen langsamen und fortschreitenden Kontrollprozess zu indoktrinieren, Kreativität und persönliches Urteilsvermögen zurückzuhalten und schliesslich eine willige Drohne für die Gesellschaft zu produzieren.

Externes Wissen ist die Rezeptur für ein erwünschtes Ergebnis und nicht die Fähigkeiten und die Erkenntnis, die es dir erlauben, das Ergebnis durch kombinatorische Analyse und kreative Inspiration zu erschaffen. Nur wahres Wissen, innewohnendes Wissen, bietet uns das vollständige Bild – dadurch können unsere kreativen Fähigkeiten und Intuition hervortreten. Zusätzlich gibt es den Aspekt des Freien Willens, der dem Befehlsgeber übertragen wurde, durch unsere Zustimmung die Rezeptur auszuführen.

Auswendig lernen contra Kompetenz

Ein Rezept für Pfannkuchen auswendig zu lernen, ist im Grund genommen eine Zustimmung, den Anweisungen der Person zu folgen, die das Rezept geschrieben hat – der Chefkoch. Die Wahl unseres Freien Willens wird sich nur soweit erstrecken, als dass wir die Anweisungen akzeptieren. Wenn wir im Gegensatz dazu der Chefkoch sind, ist das Rezept unsere Erfindung und unser Freie Wille darf bei jedem Schritt des Entstehungsprozesses Entscheidungen treffen und für uns selbst entscheiden, was zu tun ist; wir dürfen kritisches Denken und Eigenständigkeit entfalten.

Der Unterschied ist klar: je mehr wir die wirklichen Prinzipien verstehen, die einen guten Pfannkuchen ausmachen, desto mehr Freiheit haben wir, ihn losgelöst von einem vorher festgelegten Rezept herzustellen. Wenn wir Zucker für das Rezept brauchen und alles, was wir haben, Honig ist, muss eine Person, die im Auswendiglernen trainiert wurde (externes Wissen), nun zum Chefkoch zurückgehen und neue Anweisungen empfangen, damit sie weitermachen kann. Der Chefkoch jedoch kann die Eigenschaften jeder verfügbaren Zutat erkennen, weil er die Zeit und Aufmerksamkeit darauf verwendet hat, dieses Wissen zu entwickeln und er kann für sich neue Entscheidungen treffen.

Selbständigkeit contra Abhängigkeit von Autoritäten

Aus psychologischer Perspektive lernen und entwickeln wir Autonomie (Selbständigkeit) und wahres Wissen (Weisheit oder inneres Wissen) durch Erfahrungen. Da auswendig gelernte Fakten uns nur das Rezept bieten, dem wir folgen können, werden wir durch das Folgen von Anweisungen nur besser, indem wir versuchen, unser inneres Wissen auszuleben. Je mehr wir dagegen inneres Wissen, wirkliche Fähigkeiten und ein Verständnis auf ganzheitlicher Weise entwickeln, werden wir besser in unserer Selbständigkeit und kritischem Denken; dies ist der Weg zu wahrer Moralität.

Als Schlussbemerkung: Das Gewahrsein von Moralität, die Fähigkeit, Richtig von Falsch zu unterscheiden, ist keine beliebige Festlegung einer sozialen Gruppe oder gesetzlicher Bestimmungen. Moral basiert auf dem Naturgesetz, das nichts weiter als eine Anerkennung des Lebensrechts, der Freiheit und der Fähigkeit ist, das zu tun, was einem gefällt, solange niemand anderes verletzt wird. Dieses Bewusstsein entwickelt sich zusätzlich, während jemand wahres Wissen erlangt. Schliesslich ist eine kritische Masse erreicht und wir beginnen, die Handlungskraft zu spüren, sobald wir Gewalt sehen. Das unterstreicht erneut, warum das Entwickeln innewohnenden Wissens so wichtig ist, um eine wahrhaft freie Gesellschaft zu erschaffen und auch, warum unsere Möchtegern-Herren das System des externen Wissens in unseren Schulen anwenden.

Mehr zu diesem Thema findet ihr in unseren Präsentationen, welche die Wahrheit, das Naturgesetz und die Auswirkung inneren Wissens erörtern; zusammen mit unserer anstehenden Präsentation über Ehre und Verträge, welche weiter auf die Basis für eine moralische und freie Gesellschaft eingeht.

Wahre Freiheit kann nur mit vollständigem Wissen und Bewusstsein über das Recht eines jeden Einzelnen auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück existieren. Wenn das erst einmal auf der Erde erreicht wurde, kann das Ideal der Anarchie (einer führerlosen Gesellschaft aufgeklärter, selbstverwalteter Menschen) realisiert werden.

~ Justin

Im Augenblick unternimmt unser Bildungssystem immer mehr, unsere Kinder zu indoktrinieren, statt sie zu unterrichten. Tatsächlich ist das seit geraumer Zeit der Fall. Unseren jungen Gehirnen wird gesagt, Autoritäten als Wahrheit zu akzeptieren, anstatt die Wahrheit als Autorität anzuerkennen und Lehrer reden auf die Schüler ein, statt mit ihnen zu sprechen.

Lehrer sind zu Wiederholern von Informationen geworden. Sie kauen lediglich alles wider, was sie einst von ihren eigenen Lehrern gelernt haben und führen das Recycling von Informationen weiter; Informationen, die es seit Generationen geschafft haben, sich einer Überprüfung zu entziehen. Kinder sind nicht länger Herr über ihren eigenen Lernprozess – stattdessen wird ihr Verstand als Lagerbehälter benutzt.

Die Modellfabrik der Bildung mit ihrem Fokus auf akademischem und ökonomischem Elitedenken produziert am laufenden Band gehorsame Arbeiter für das System, die ermutigt werden, sich an jeden Schritt des Weges anzupassen. Wir werden nicht als biologische, kreative, erforschende menschliche Wesen behandelt, sondern als Maschinenteile.
Das Bildungssystem filtert die wissbegierige Natur unseres Wesens mit dem letztendlichen Ziel aus, Ablehnung gegen das System zu verhindern. Das System will keine Denker. Es möchte nicht, dass Leute dessen Methoden hinterfragen. Es möchte eine Bevölkerung, die leicht manipuliert und kontrolliert werden kann, damit all deren Macht der Elite überlassen wird.

Da gibt es jene, die sagen, dass die Fähigkeit, kritisch zu denken, nicht in Schulen gelehrt werden kann. Sokrates würde diese Idee verspotten, wenn er heute noch leben würde. Es war Sokrates, der sagte: „Ich kann Niemandem irgendetwas lehren; ich kann ihn nur zum Denken motivieren.“ Wenn wir beginnen, das Problem der Indoktrination in unserem Schulsystem zu lösen, müssen wir lernen, Fragen zu stellen, anstatt Antworten zu geben. Wahres Lernen wird durch den Ermittlungsprozess erreicht. Kinder müssen ermutigt werden, selbst nach den Antworten zu suchen. Es ist die Aufgabe der Lehrer, die für die Kinder notwendigen Werkzeuge und Ressourcen bereitzustellen, damit sie diese Nachforschungen durchführen und bedeutungsvolle Entdeckungen machen können. Eine gut formulierte Frage wird mehr dahingehend bringen, zu inspirieren, als eine grosse Anzahl von Antworten. In jeder Facette unseres Strebens nach Bildung wird es entscheidend sein, einen offenen Dialog mit unseren Schülern anzufangen, zu gesunden Debatten zu ermutigen und sie ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen zu lassen.

Die Wichtigkeit, Philosophie in Schulen zu unterrichten, darf nicht unterschätzt werden. In einer Welt, in der die Mehrzahl der Menschheit mit Scheuklappen durch die Tretmühle läuft, ist es von zentraler Bedeutung, dass wir unsere eigene Perspektive von Zeit zu Zeit überdenken und auf das Gesamtbild blicken. Das Unterrichten in Philosophie regt uns zum Denken an, es lässt uns Fragen stellen und es bringt uns dazu, darüber nachzusinnen. Ohne diese Fähigkeiten wird die Menschheit damit weitermachen, wie im Autopilot-Modus zu funktionieren und wir werden denen an der Macht erlauben, damit fortzufahren, uns auf jede Art zu dominieren, zu unterdrücken und zu versklaven.
Wir müssen unseren eigenen Verstand zurückgewinnen…

Quelle: http://www.wakingtimes.com/2015/01/13/teaching-children-think-instead-think/

Über den Autor Justin Deschamps = StillnessinTheStorm:

Ich wurde in Portland Maine geboren und wuchs in der Region Boston auf. Als Student der Physik, Psychologie und Spiritualität suche ich bereits mein ganzes Leben lang nach der Wahrheit und versuche, einen Sinn in all diesem Irrsinn dieser Welt zu finden. Während dieser Zeit habe ich einen ganzheitlichen Wissensschatz erworben, der Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität in einem einzigen Rahmen stetig wachsenden Begreifens zusammenfasst. Ich möchte das teilen, was ich mit der Welt habe – indem ich Lehrer für Manche und Schüler für alle Anderen bin. Mein Ziel ist, mir selbst und anderen zu helfen, bessere Wahrheitssuchende zu werden und während dieses Prozesses mit der dadurch gewonnenen Weisheit diesen Planeten zu dem Paradies zu machen, für das er gedacht war. Ich bin einfach glücklich, der Welt und dem Universum etwas von dem zurückzugeben, von dem ich so viel bekommen habe.

Übersetzung von Pippa

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3 Gedanken zu “Verbannte Hausaufgaben versus Auswendiglernen

  1. „Tägliche Hausaufgaben der Schüler
    1. Lest jeden Abend die richtigen Bücher – (und lasst euch auch von euren Eltern vorlesen)
    2. Geht nach draussen zum Spielen – das bedeutet nicht, mehr Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen
    3. Esst abends mit eurer Familie – und helft beim Tischdecken und Abräumen
    4. Sorgt für eine ungestörte Nachtruhe“

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