MIGRANTISCHE SELBSTHILFE IN MALI: IMMER NOCH AKTUELLER STANDPUNKT – Alassane Dicko de l’AME parlait devant une commission du Bundestag sur le lien entre migration et développement

MALI-INFORMATIONEN

Alassane Dicko von Afrique-Europe-Interact als Sachverständiger im Bundestag
afrique-europe-interact – Juni 2014
Auf Vorschlag der Partei Die Linke hat Alassane Dicko von der malischen Sektion von Afrique-Europe-Interact am 4. Juni 2014 an der Öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Sachverständiger zum Themenkomplex “Flüchtlinge, Migration und Entwicklungspolitik” teilgenommen.
Im Folgenden findet sich die schriftliche Stellungnahme von Alassane Dicko.

DEUTSCHE FASSUNG WEITER UNTER DER FRANZÖSISCHEN UND DEM ZWEITEN FOTO

Parlement allemand: Prise de position pour l’audition « Réfugiés*ées, migration et politique de développement »
afrique-europe-interact – Juin 2014
Alassane Dicko (Bamako), le responsable des relations publiques de l’Association Malienne des Expulsés (AME) et membre de la section malienne d’Afrique-Europe-Interact, a été invité le 4 juin 2014 par une commission du parlement allemand pour raconter concernant “migration et développement”. Pour cela Alassane Dicko a preparé la prise de position suivante:

Foto (c) medico international: Alassane Dicko, porte-parole de l’Association…

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Ein Gedanke zu “MIGRANTISCHE SELBSTHILFE IN MALI: IMMER NOCH AKTUELLER STANDPUNKT – Alassane Dicko de l’AME parlait devant une commission du Bundestag sur le lien entre migration et développement

  1. „Migration ist in Mali keineswegs ein neues Phänomen, sie ist vielmehr seit vielen Jahrhunderten kulturell tief verankert – wie auch in vielen anderen Regionen Westafrikas. Im 20 Jahrhundert waren zunächst die heutigen Staaten Togo, Ghana und Benin wichtige Zielregionen für malische MigrantInnen, später der Senegal und die Elfenbeinküste. Europa, insbesondere Frankreich und Spanien, ist erst seit Anfang der 1970er Jahre durch die beiden großen Dürren (1968 bis 1973 und 1983 bis 1985) sowie die wirtschaftlichen Einbrüche im Zuge zahlreicher Strukturanpassungsprogramme durch IWF und Weltbank (seit Dezember 1982) zum Einwanderungsziel geworden, davor sind lediglich vereinzelt Angehörige des malischen Militärs sowie Studierende nach Frankreich gelangt.“

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