Opa Herberts Garten

Gedankenkinder

Opa Herberts Garten war der zweite auf der rechten Seite. Ein Essigbaum mit roten weichen Zapfen wuchs über die Hecke neben dem braunen Gartentor.

Es quietschte immer ein wenig, ehe die Steinplatten des Weges die Bewegung mit einem Knirschen anhielten.

Der Garten blühte fast das ganze Jahr über, grün war er aber immer. Als Kind war der Garten ein paradiesähnlicher Ort, denn es gab scheinbar alles, was man zum Leben brauchte.

Zwei Apfelbäume auf der Wiese, Erdbeeren in einem kleinen unscheinbaren Beet an der Grenze zum Nachbargarten, den alten Kirschbaum und einen Teich mit Fischen. Und dann war da das Gartenhaus, das ich mir oft als Wohnung vorstellte.

Eine Küche war in einer kleinen Nische untergebracht, der Esstisch und die Eckbank nahmen den meisten Platz weg. Ein altbraunes Sofa mit rauem Stoff und orangenen Streifen benutze ich manchmal als Ort für einen Mittagsschlaf, wenn es draußen regnete.

Mit Opa Herbert…

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