Nacht-und-Nebelaktion: AKW Gundremmingen jetzt vom Netz ++ Aus Südtirol wird Pestizidtirol ++ Lebensmitte

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10.08.2017

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AKW Aktion in Gundremmingen

Strahlendes Zeichen: AKW Gundremmingen jetzt vom Netz

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

nach einmonatiger Revision soll der Reaktorblock C des Atomkraftwerks Gundremmingen noch diese Woche wieder angefahren werden. Am Mittwoch waren wir in den frühen Morgenstunden vor Ort. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion haben wir eine leuchtende Botschaft an die Atomaufsicht in Berlin und München auf den Kühlturm projiziert: „Block C: Endgültig vom Netz!“

Anders als Block B, der Ende 2017 stillgelegt wird, soll Block C noch vier weitere Jahre laufen – trotz gravierender Sicherheitsmängel. Wie die Mehrheit der Bevölkerung in Bayern wollen wir, dass beide Reaktorblöcke des gefährlichsten Atomkraftwerks Deutschlands noch dieses Jahr abgeschaltet werden.

Wie es uns bei unserer nächtlichen Aktion ergangen ist, erfahren Sie in unserem Videobericht.

Video ansehen!

Aus Südtirol wird Pestizidtirol

Aus Südtirol wird Pestizidtirol

Grandiose Landschaften und unberührte Natur. So wirbt das Südtiroler Tourismusmarketing gerade mit Plakaten überall in Deutschland um Urlaubsgäste. Heute haben wir diese Werbekampagne auf’s Korn genommen. Statt Alpenpanoramen zeigt unser Großplakat im Herzen von München Pestizidwolken. Denn auf über 18.000 Hektar reiht sich im sonnigen Südtirol Apfelplantage an Apfelplantage. Und diese überzüchteten Bäumchen werden mit über 42 kg Pestizide pro Jahr und Hektar besprüht.

Längst wird der Widerspruch zwischen Werbung und Realität auch in Südtirol erkannt. Pestizide sind ein Dauerbrenner in den Medien und im Landtag. Stimmen aus Wissenschaft und Kunst melden sich zu Wort und die betroffene Bevölkerung wehrt sich. In der Gemeinde Mals hat sich eine Mehrheit per Volksentscheid für ein Pestizid-Verbot ausgesprochen. Doch die Landesregierung und die Agrarlobby blockieren die Ökologisierung der Landwirtschaft.

Aus Südtirol wird Pestizidtirol

Mit unserem neuen Plakat bringen wir die Diskussion nach Deutschland und zu den Urlaubsgästen. Denn Südtirol muss sich entscheiden: Ungehemmter Pestizideinsatz oder Urlaubziel mit unberührter Natur – beides zusammen funktioniert nicht.

Aktuelle Meldung lesen

Lebensmittelskandal: Insektengift in Eiern

Die Berichte über Eier, die mit dem Insektengift Fipronil belastet sind, reißen nicht ab: Der Skandal zieht immer weitere Kreise. Niederländische Behörden wussten von der Belastung belgischer Eier wohl schon seit November 2016. Dass andere EU-Mitgliedstaaten und die Öffentlichkeit nicht umgehend darüber informiert wurden, ist unverantwortlich. Die Behörden haben durch die Geheimhaltung die Gefährdung der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Kauf genommen.

Fipronil gehört zu den Giften, deren Einsatz seit 2013 in der EU stark eingeschränkt ist, da sie hoch bienengefährlich sind. Auch für Menschen ist der Insektizidwirkstoff giftig bei Verschlucken, Einatmen und Hautkontakt. Nur noch in den Niederlanden und Belgien sind Mittel, die Fipronil enthalten, regulär zugelassen – es ist wohl kein Zufall, dass der Skandal in eben diesen Ländern seinen Anfang genommen hat. Was es mit dem Fipronil-Skandal noch alles auf sich hat lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Termin
Sa., 09. September
um 13:00 Uhr
am Bahnhof Königs Wusterhausen bei Berlin
Demonstration „Wir haben Tierfabriken satt!“ zum Wiesenhof-Schlachthof

Deutschlands größter Geflügelproduzent Wiesenhof will in Königs Wusterhausen 240.000 Hühner am Tag schlachten. Wir fordern: Die nächste Regierung muss eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswende offensiv angehen! Weitere Termine zur „Wir-haben-es-satt“ Aktionstour 2017 finden Sie hier.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München
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