Neuigkeit zur Petition: Die gedruckte Lüge #Pferdekutschenverbot #Freeatlast

https://www.change.org/p/michael-m%c3%bcller-stoppen-sie-die-qu%c3%a4lerei-endg%c3%bcltiges-pferdekutschen-verbot-f%c3%bcr-berlin/u/21039970

Julia Maier

Deutschland

12. Aug. 2017 — Meine lieben Unterstützer/innen, liebe Mitstreiter/innen,

nun ist die Übergabe unserer Unterschriften knapp 3 Wochen her….. Und jetzt erst – berichtet die erste Zeitung über meine Video-Recherche, welche das verwahrloste Areal unter der Swinemünder Brücke „beschreibt“. Reporter machten sich erst jetzt die Mühe; in der genug Zeit für die Kutscher blieb bis dahin aufzuräumen, ein Blick in die Stallung zu werfen.

Die B.Z. titelt ironisch „Berlins kleine Pferde-Oase – umgeben von Beton“. Eine Oase für ein Fluchttier kann aus Beton sein? Weiter schreibt sie : „Hinter der trostlosen Fassade verbirgt sich eine idyllische Oase“. Wer das Bild im Zeitungsartikel sieht und auch nur ein klein wenig Pferdeverstand besitzt weiß, dass eine Koppel, bestehend aus Lehm und Matsch ohne einen einzigen Grashalm – keine geeignete Auslauf- bzw. Grasungsfläche für ein Pferd sein kann. Nun, wenigstens hat man noch schnell einen alten Traktorreifen auf den Matsch geworfen, damit es wenigstens ein bisschen nach „Spaß“ für die dortigen Pferde aussieht.

„Es sieht ein wenig wüst aus“ schreiben sie und ja, wüst ist nett gelogen. Denn von den Unmengen an Glassplittern, Müll jeglicher Art, Altlasten wie Kühlschränke etc. die direkt vor dem Eingangstor zu den Stallungen und in unmittelbarer Nähe bei den Boxen lag – schreibt natürlich niemand. Denn womöglich in der Zwischenzeit weggeräumt. „Regelmäßig kommt ein Schmied“. Interessant jedoch, dass alleine im letzten Jahr über 18 Anzeigen auch hinsichtlich des Beschlages und des Pflegezustandes der Hufe geschaltet wurden; die B.Z. jedoch auch diesen Fakt verschweigt.

„Pferde sind nicht geräuschempfindlich“. Autsch.

Wer Tiere; insbesondere Pferde, besitzt sollte hinsichtlich der Physionomie und Anatomie ein breites Spektrum an Wissen besitzen. Denn eine derartige Aussage zeugt von absoluter Inkompetenz hinsichtlich des Fachwissens. Pferde empfangen Frequenzen die für das menschliche Gehör nicht einmal hörbar sind. So viel dazu. „Meistens sind wir etwa neun Stunden unterwegs“. Nicht nur ich, sondern auch Unterstützer dieser Petition berichten, dass sie die Pferde sogar nach 22 Uhr nähe Invalidenstraße gesehen haben. Sogar am Gendarmenmarkt wurde ich öfters Zeuge davon, dass sich Pferdekutschen nach 21 Uhr; obwohl sie gegen 10 Uhr Vormittags an meiner Wohnung Richtung Brandenburger Tor aufbrechen, unterwegs sind.

Also bitte; liebe B.Z., wenn Recherche, dann gründlich und im Austausch mit jemand, der die leider so bitteren Fakten auf der Hand hat.

http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/das-ist-berlins-kleine-pferde-oase-umgeben-von-beton

P.S. Das Foto dieses Updates entstand am Brandenburger Tor. Es ist nicht retuschiert; es zeigt die traurige, tägliche Wahrheit des Leidens von Berliner Kutschpferden – die abgemagert bis auf die Knochen – die Touristen durch den Gestank und den Lärm ziehen. Berlin – komm´ in die Hufe und sattel endlich um.


 

 

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