Neuigkeit zur Petition: Wir wollen die Petition vor den Bundestagswahlen übergeben. Bitte noch mal teilen und verbreiten.

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben/u/21278398

Brigitte Sommer

Deutschland

7. Sep. 2017 — Liebe Unterstützer,

wir wollen die Petition für Pumpak, stellvertretend für alle Wölfe in Sachsen, noch vor den Bundestagswahlen abgeben. Bitte unterschriebt und teilt die Petition noch einmal großflächig. Mein größter Wunsch ist es, über 100.000 Unterschriften zu kommen. Mit fast 100.000 Unterschriften haben wir jetzt schon ein starkes Votum, um die Landesregierung daran zu erinnern, dass sie demokratisch gewählt wurde, um im Interesse aller Menschen zu handeln und nicht nur im Interesse einer Lobby von Hobbyjägern und Hobbynutztierhaltern sowie Bauern, die lieber Wölfe weghaben wollen, als ein bißchen Mehraufwand zu betreiben. Hier will eine Minderheit über das Interesse der Mehrheit agieren.

Seit Jahren veranstaltet diese Lobby eine Hetzkampagne gegen Wölfe nach der anderen. Eine Plattform geben dieser Lobby auch immer wieder bestimmte Tageszeitungen. Je lokaler, desto schlimmer und tendenziöser sind die Berichte darin. Leute, die sich nicht mit der Thematik Wolf beschäftigten müssen den Eindruck bekommen, dass man sich nicht mehr vor die Türe trauen könne. Dabei sind es immer die gleichen Tierhalter, die oft zugleich Politiker und Hobbyjäger sind, die mobil gegen unsere Wölfe machen.

Seit der Jahrtausendwende gibt es wieder Wölfe bei uns. Passiert ist uns Menschen nichts. Dafür kommen im Straßenverkehr tausende Menschen pro Jahr um. Wölfe kamen wegen der reichen Wildbestände, für die wiederum Jäger mit Fütterungen gesorgt haben. Es gibt ein russisches Sprichwort: „Wo der Wolfs ist wächst der Wald!“ Wölfe können helfen unsere Wälder zu regenerieren.

Selbst das das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit schreibt: Eine Nutztierhaltung ist auch in Wolfsgebieten mit vertretbarem Mehraufwand für die Halter möglich.

Seit dem Jahr 2000 wurden rund 3.500 Nutztiere von Wölfen gerissen – also 205 pro Jahr im Schnitt. Damit bleiben die durch Wölfe entstehenden Schäden weit unter den Verlusten, die Nutztierhalter durch andere Einflüsse (Unfälle) oder natürliche Gegebenheiten (Krankheiten) verlieren. Und Schäfer erhalten für jedes Tier, das sie durch Wolfsrisse verlieren obwohl es gut geschützt ist, eine Entschädigung.

Herzliche Grüße

Brigitte Sommer
Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen)
www.wolfsschutz-deutschland.de


 

 

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