Kritik an Lidl unerwünscht

Zensiertes Plakat: Kritik an Lidl unerwünscht

In Heilbronn wollten wir Plakate kleben, um auf die Menschenrechtsverletzungen auf Lidls Zuliefer-Plantagen hinzuweisen. Doch in Lidls Heimatstadt traut sich kein Plakatflächen-Anbieter, unsere Plakate aufzuhängen – so groß ist der Einfluss von Lidl vor Ort. Helfen Sie uns, die Blockade zu umgehen!
 Oxfam Deutschland
Für eine gerechte Welt. Ohne Armut.
 Vermieter von Plakatflächen in Heilbronn haben sich geweigert, unsere Lidl-kritischen Motive aufzuhängen. Aus Furcht vor Lidl?
seit über einem Jahr fordern wir große Supermärkte auf: Tut was gegen die Menschenrechtsverletzungen auf euren Zuliefer-Plantagen! Dabei haben auch Sie uns unterstützt – vielen Dank! Als neueste Aktion wollten wir in Heilbronn plakatieren, Lidls Heimatstadt. Die Öffentlichkeit sollte sehen: Für den eigenen Profit nimmt Lidl das Leid der Plantagen-Arbeiter/innen in Kauf! Aber: Kein Anbieter von Plakatflächen wollte unsere Plakate aufhängen. Kritik an Lidl ist in Heilbronn schlecht fürs Geschäft. So groß ist Lidls Einfluss? Nicht zu fassen.

Doch so leicht geben wir nicht auf. Dann halt anders! Unterstützen Sie uns, teilen Sie unsere Plakatbotschaft unter #1PlakatfürLidl über Twitter und andere Kanäle – bis auch Heilbronn uns hört!

Jetzt Botschaft teilen
Pestizide, viel zu niedrige Löhne, Menschenrechtsverletzung – noch immer gibt es schlimme Missstände auf Tropenfruchtplantagen, die große Supermarktketten beliefern. Unser Partner in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hatte zuletzt wieder katastrophale Zustände auf Zulieferplantagen von Lidl aufgedeckt. In einem offenen Brief appellierte ASTAC an Lidl, dagegen vorzugehen. Über 8.000 Menschen haben den Brief unterschrieben. Reaktion von Lidl? Null.

Kein guter Stil, finden wir. Und wollten nachlegen: Mit einer Plakataktion mitten in Heilbronn, in der Heimat Lidls, wollten wir den Leuten zeigen, wie Lidl tickt. Wie egal dem Konzern ist, dass für seine Produkte Menschen in Ecuador und Costa Rica unter katastrophalen Bedingungen arbeiten. Doch nicht eine der angefragten Plakatflächenvermietungen in Heilbronn war bereit, unsere Lidl-kritischen Plakate aufzuhängen. Das ist wirklich ein Unding!

Aber: Wer braucht Heilbronn? Wir haben das Internet! Und wir haben Sie! Wenn wir keine Plakatflächen für unsere Botschaften bekommen, dann verbreiten wir sie eben online unter

#1PlakatfürLidl

Sie haben uns bereits bei unseren Forderungen unterstützt, haben gemeinsam mit uns an Lidl und andere Supermarktketten appelliert, haben Petitionen unterschrieben, vor Lidl-Filialen gestanden, ASTACs Brief unterzeichnet.

Bitte unterstützen Sie uns auch jetzt! Teilen Sie unsere Plakatbotschaft in Ihren sozialen Netzwerken, per Twitter, auf Facebook, über WhatsApp und als E-Mail. Dann muss auch Lidl sie hören – und ganz Heilbronn!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“

 Spendenkonto | Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden.
Oxfam Deutschland e.V., Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE87370205000008090500, BIC: BFSWDE33XXX
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