Neuigkeit zur Petition: Thüringen: Frau Ministerin, nehmen Sie den Schießbefehl zurück.

https://www.change.org/p/10074308/u/21687679

Brigitte Sommer

Deutschland

15. Okt. 2017 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

für die Mischlingswelpen der Wölfin bei Ohrdruf gibt es jetzt eine Petition, die eine Studentin aus Thüringen eröffnet hat. Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition.

https://www.change.org/p/umweltministerium-thüringen/nftexp/ex11/control/80729174?recruiter=80729174&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=autopublish&utm_term=autopublish&utm_content=ex11%3Acontrol

Wir haben einen offenen Brief an die Ministerin geschrieben. Gleichzeitig fragen wir uns, warum es in Italien klappt, Mischlinge am Leben zu lassen und hier in Deutschland nicht. Und das auch noch vor dem Hintergrund mangelnder Reinrassigkeit?

Wir fordern: Frau Ministerin, nehmen Sie den Schießbefehl zurück Hier Auszüge aus dem offenen Brief. Den kompletten Brief finden Sie auf unser Website www.wolfsschutz-deutschland.de

Unser Verein Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) widerspricht der geplanten Tötung. Bitte nehmen Sie den Schießbefehl zurück. Es gibt gar keinen Grund, diesen auszuführen. Gerade als Umweltministerin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sollten Sie doch einen besonderen Bezug zur Natur und Umwelt mitbringen sowie Mitgefühl mit allen Lebewesen haben.

Wild geborene Hybriden sind nach EU-Recht genauso geschützt wie „reinrassige“ Wölfe. Das Land Thüringen würde sich unserer Ansicht nach mit der Tötung der Welpen sogar strafbar machen. Es gibt Alternativen zur Tötung: z. B. minimal-invasive Sterilisation.

Wir sehen die Entscheidung, diese Welpen abzuschießen, als ein fatales Signal. Zumal das Töten ohne vernünftigen Grund auch in überhaupt keiner Weise mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sein dürfte. Schon gar nicht, wegen „mangelnder Reinrassigkeit“. Frei geborene Mischlinge zwischen Hunden und Wölfen verhalten sich in der Natur genauso wie ihre Eltern. Sie sind scheu und meiden den Menschen. Sollten nicht gerade Sie, als Umweltministerin von Bündnis90/DIE GRÜNEN mit gutem Beispiel vorangehen und Mitgefühl sowie Empathie zeigen?

Hier ein Video aus Italien, das deutlich macht, dass wir nichts Unmögliches fordern.

Übersetzung via Ökojäger.

https://www.facebook.com/parcogransassolaga/videos/1867209893530437/?hc_ref=ARQI9OyjXSk7M7_9j6fOslCImxW3-woNGAxqEwAuVm3ywJjI5leAe2mhqTKiOCId8ws&pnref=story

Die Feldforschung in Italien belegt beispielhaft eine Alternative zum Abschuss. Dort werden im Rahmen des europäischen LIFE-Projekts „Mirco“ Hybriden eingefangen, sterilisiert und besendert. Dann lässt man sie wieder frei. Damit soll die genetische Gefährdung der lokalen Wolfspopulation verringert werden. Fünf Hybriden wurden bereits im Mai sterilisiert und mit GPS-Sendern ausgestattet. So erhofft man sich auch neue Erkenntnisse über die Lebensweise dieser Mischlingsrudel. Hier die Videoaufnahme einer Fotofalle vom 12.05.17 im Gran Sasso (Abruzzen), die Hybriden mit Halsbandsendern zeigt.

Liebe Grüße

Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de

Petition unterschreiben
Umweltministerium Thüringen

 

 

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