Wo sind all die Friedenskräfte?

Den Gratis-Zugang zum Film «Plastic Ocean»
finden Sie weiter unten.
 
 
Liebe Frau Li

Das Gewaltverbot der UNO geht weit: «Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt», heisst es in Art 2, Abs. 4 der UNO-Charta, die alle Mitglieder unterschreiben.

Konkret: Schon die Androhung von Gewalt ist verboten. Nur: Können Sie sich an einen Politiker erinnern, der sich im letzten Halbjahr gegen die Androhung von Gewalt ausgesprochen hätte, die schleichend zur gängigen diplomatischen Praxis geworden ist? Es ist, als wäre die Kaste, die für unser kollektives Wohl und Wehe verantwortlich ist – oder sich zumindest dafür wählen lässt – komplett verstummt. Weitgehend still geblieben ist auch die traditionelle Friedensbewegung.

Das Fehlen einer Friedensbewegung heisst allerdings nicht, dass sich nicht viele Menschen grosse Sorgen um den Gang der Dinge machen. Ihr Herz weint, aber niemand sieht ihre Tränen. Sie würden gerne etwas tun, aber es fehlen die Ideen, die Vorbilder und vielleicht auch die passenden Angebote, ihre eigene Friedenskraft sichtbar zu machen. Wir sind viele, stehen aber alleine da.

«Friedenskräfte sichtbar machen», das ist das Thema eines Workshops, den ich am 25. November anlässlich des 1. Friedens-Symposiums im Kientalerhof durchführen darf. Als ausgewiesener Nicht-Experte auf diesem Gebiet, bin ich auf die Crowd-Intelligenz angewiesen. Meine Bitte: Wenn Sie einfache Ideen haben, wie wir als Individuen Friedenskräfte sichtbar machen können, die über Ansteckknöpfe oder Fahnen hinausgehen, schreiben Sie mir bitte an friedenskraft@zeitpunkt.ch. Oder noch besser: Sie kommen selber ans Friedens-Symposium, das man auch tageweise besuchen kann.
Wo bleibt die Friedensbewegung? Antworten von Peter Bürger in einem Text für den Zeitpunkt

Wer hört heute noch Zwischentöne? – eine der Fragen, die uns im neuen Schwerpunktheft beschäftigt. Laut und eindeutig muss sein, was Erfolg haben will. So gesehen ist der Populismus, den heute so viele beklagen, nichts anderes als die politische Oberfläche einer lautstark, aber bedeutungsschwach gewordenen Welt. Zu dieser haben pikanterweise die erklärten Gegner der Populisten beigetragen, die den Verlierern der Globalisierung das Gehör verweigern. Wie andere auch, versuchen die Populisten bloss, das Problem des Nicht-Gehörtwerdens durch eine (kontraproduktive) Erhöhung der Lautstärke zu «lösen». Besser wäre es, wenn die Eliten besser zuhören würden.

Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen, den Zeitpunkt weiter zu verbreiten, zum Beispiel mit einem Schnuppergeschenk (hier bestellen) oder mit einer einfachen Empfehlung im Sinn von «Ich lese gerade Zeitpunkt – hier hast Du einen Überblick über das neuste Heft «laut | leise».
Natürlich können Sie Ihre Weihnachts-Geschenkabos jetzt schon aufgeben und den Advent geniessen als ginge es auf Ostern.

«Geld, ein kollektiver Irrtum» – endlich hat ein Veranstalter den Mut, das Geldproblem frontal anzusprechen. Es freut mich sehr, wenn Sie nächsten Mittwoch, 8. November, den Weg ins Osttor Winterthur finden, wo ich den Irrtum des Geldes in einem Vortrag um 19.30 Uhr sezieren und anschliessend in einem Podium verteidigen darf. Irrtümer zu erkennen ist leider schmerzhaft und unpopulär. Aber ich gebe alles, damit Sie auch Ihren Spass dabei haben. (Details)

Eine echte Überraschung hatte ich im letzten Mail für das Seminar «Bargeld – Geldfluss – Bewusstsein» in Oberwil/ZG angekündigt. Damit war natürlich nicht die plötzliche Krankheit gemeint, die mich zur Verschiebung des Anlasses gezwungen hat, sondern das, was jetzt am 14. Dezember stattfinden wird. Sie werden Geld als bewusstseinsverändernde Substanz erfahren. (Details)


Als Anerkennung und zum Dank, dass Sie bis hierher gelesen haben, finden Sie hier den Link, auf dem Sie den Film «Plastic Ocean» kostenlos ansehen können. Wir haben eine grosse, aber nicht unbeschränkte Anzahl Berechtigungen von «Filme für die Erde» erhalten. Den Film können Sie sonst auf deutsch nur auf Netflix und kostenpflichtig betrachten. Der Film läuft auch im Kino. Daten und Orte hier.

Wenn Sie lieber lesen statt gucken, können Sie mit einfacher e-Mail an der Verlosung von zwei Tageskarten für das Multimediafestival «Berg, Buch, Brig.» vom 8. bis 12. November teilnehmen. Erstaunlich, was die Walliser zustandebringen.

Und wenn wir schon bei Vergünstigungen sind: Unser Autor Markus Waldvogel, Mitbegründer der Bieler Philosophietage (dieses Jahr vom 16. bis 19. November), bietet allen Zeitpunkt-Abonnentinnen und -Abonnenten den Philopass für alle vier Tage für 65 statt 75 Franken an.
(Details)

Mit herzlichem Gruss

Christoph Pfluger, Herausgeber

Der richtige Zeitpunkt: Kaum eine Kultur hatte so viel Wissen über die Qualität der Zeit, wie die Mayas. Heute Freitag ist zum Beispiel «gelber
galaktischer Samen», eine gute Gelegenheit, das uns jederzeit zur Verfügung stehende kreative Potenzial zu erkennen.  Der Solothurner Künstler Urs José Zuber hat diesen Wissen in eine schöne Agenda und eine verständliche Sprache gepackt, mit der man angeblich durchs leben surfen kann. (Mehr dazu)

Kühe werden aus rein kommerziellen Gründen enthornt – sie brauchen dann weniger Platz im Stall. Die Hornkuh-Initiative, über die wir nächstes Jahr wahrscheinlich abstimmen, fordert eine kleine Entschädigung für alle Bauern, die den Kühen dieses wichtige Organ lassen. Zur Finanzierung der Kampagne gibt die IG-Hornkuh seit Jahren einen schönen Hornkalender heraus, den man hier für 25 Franken (exkl. Versandkosten) bestellen kann.

Wenn Sie gerne mutmachende Geschichten lesen , dann empfehlen wir Ihnen «Mut – das Magazin für Lösungen». Die neuste Ausgabe mit dem Titel
«Glaube Kriege Hoffnung» schaut unabhängig auf das Wirken von Religionen und portraitiert Menschen und Initiativen, die an Lösungen arbeiten. Gratis download hier: http://mutmagazin.de/wp-content/uploads/2017/10/mut-02.pdf

Der Zeitpunkt wieder verstärkt auf Facebook präsent. Wenn Sie über aktuelle News, Veranstaltungen und Verlosungen informiert sein wollt, dann folgen Sie uns: https://www.facebook.com/ZeitpunktMagazin/
Bücher für die nächste Welt


«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.

Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

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