++EILT++ Aktion: Rot-Schwarz in Niedersachsen zu Lasten der Schulkinder?

Mathias von Gersdorff
Frankfurt am Main, den 15.11.2017

auf mehr oder weniger hermetische Art und Weise sind sich SPD und CDU in Niedersachsen näher gekommen und nun kurz davor, eine rot-schwarze Landesregierung unter Führung von Stephan Weil (SPD) zu bilden.

Wie diese unerwartete Koalition zusammenkommen konnte, ist klar:

Die CDU hat weitgehend darauf verzichtet, Profil in den polemischen Themen zu zeigen.

So ist nicht zu vernehmen, dass die CDU gegen die 2014 eingeführte „Lerneinheit ‚Sexuelle Vielfalt‘ in den Schulen“ etwas unternommen hätte.

Zur Erinnerung:

Als die „Lerneinheit sexuelle Vielfalt“ Ende 2014 in Niedersachsen diskutiert wurde, sparte die CDU, mit Recht, nicht mit harten Worten, um das Projekt anzugreifen.

Die niedersächsische CDU kritisierte damals das Gesetz scharf und warf der rot-grünen Landesregierung vor, die Schüler mit Sex-Inhalten zu überfordern. Die Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock erklärte damals: „Auf keinen Fall kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten.“

Auch die Schüler-Union protestierte damals energisch gegen die Einführung der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ (ein Codewort für Gender) in den Schulen: „Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem ’normalen heterosexuellen‘ Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung.“

Solche Töne hat man vom CDU-Chef Bernd Althusmann nicht gehört.

Obwohl Althusmann bis 2013 Kultusminister Niedersachsens war und deshalb genau weiß, wie schädlich die „Lerneinheit sexuelle Vielfalt“ ist.

In dieser Situation ist unser eiliges Handeln unbedingt erforderlich.

Deshalb bitte ich Sie, unten stehenden Brief (Vorschlag, Sie können natürlich auch einen anderen Text verwenden) dringend an den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann zu schicken, entweder postalisch oder als Email.

Mit herzlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff

*   *   *


CDU in Niedersachsen
Landesgeschäftsstelle
– Wilfried-Hasselmann-Haus –
Hindenburgstraße 30
30175 Hannover
Telefon: 0511 – 2 79 91-0

info@cdu-niedersachsen.de

Sehr geehrter Herr Althusmann,

seit Ende 2014 gilt in Niedersachen die Lerneinheit „Sexuelle Vielfalt“. Diese sieht vor, dass Kinder vom ersten Grundschuljahr an in der Gender-Ideologie unterwiesen werden und alles über Patchwork-Familien, Transsexualität, Homosexualität, Bisexualität und „sexuelle Vielfalt“ erfahren. Zudem werden alle möglichen „Partnerschaftsformen“ erläutert, wobei die traditionelle – also die eigentliche – Familie, völlig in den Hintergrund geraten ist.

Obwohl diese „Lerneinheit sexuelle Vielfalt“ ein Angriff auf das Elternrecht auf Erziehung und auf die Unschuld der Kinder darstellt, konnte in der Öffentlichkeit nicht vernommen werden, dass Sie während der Koalitionsverhandlungen mit der SPD dagegen protestiert hätten.


Ganz anders hat sich die CDU noch Ende 2014 geäußert, als diese „Lerneinheit“ diskutiert wurde.


Die
CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock erklärte damals: „Auf keinen Fall kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten.“

Die
Schüler-Union protestierte damals scharf gegen die Einführung der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“: „Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem ’normalen heterosexuellen‘ Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung.“

Wie ist es möglich, dass Sie und die CDU sich heute in Schweigen hüllen?

Eine Koalition mit der SPD kann nicht zu Lasten der
Schulkinder gebildet werden.

Deshalb bitte ich Sie: Die Lerneinheit „Sexuelle Vielfalt“ muss aus dem Lehrprogramm komplett gestrichen und jedem weiteren Versuch einer Gender-Indoktrination in Niedersachsens Schulen muss ein Riegel vorgeschoben werden.


Mit freundlichen Grüßen

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