Auf den giftigen Spuren Syngentas

Paraquat in den Philippinen: eine Public Eye Reportage
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Paraquat in den Philippinen: eine Public Eye Reportage
Das hochgiftige Pflanzenschutzmittel Paraquat darf in der Schweiz längst nicht mehr eingesetzt werden. Doch dort, wo es noch erlaubt ist, machen Marktführerin Syngenta aus Basel und ihre Konkurrenz nach wie vor lukrative Geschäfte mit dem gefährlichen Gift.

Unsere Reportage aus Kaanibungan, einem abgelegenen Dorf in den Philippinen, zeigt die Folgen der Anwendung von Paraquat. Wir besuchten Menschen, die jahrelang ohne Schutz und ohne Ausbildung mit dem Pestizid hantierten – mit gravierenden Folgen für die Bauernfamilien und die ganze Dorfbevölkerung.

Syngenta betont seit Jahren, dass Paraquat ungefährlich sei, wenn es vorschriftsgemäss eingesetzt werde. Der Konzern hat sich dazu verpflichtet, Anwenderinnen und Anwender im sicheren Umgang mit Pestiziden zu schulen. Nur: Aus Kaanibungan hat nie jemand an einer solchen Schulung teilgenommen. Und dies ist kein Einzelfall…

Lesen Sie unsere Reportage
 Stopp-Paraquat-Aktion in Bern
Immer mehr Länder beschliessen ein Verbot – zuletzt auch Brasilien, der weltweit wichtigste Markt für Paraquat. Syngenta versucht, die brasilianischen Behörden davon zu überzeugen, den Entscheid rückgängig zu machen. Dazu hat der Basler Multi für einflussreiche brasilianische Parlamentsabgeordnete eine Reise in die Schweiz organisiert – und dies zusammen mit den Schweizer Behörden! Die Delegation hätte am letzten Freitag vom Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation empfangen werden sollen. Aufgrund einer Aktion von Public Eye und Multiwatch, die gegen die Beteiligung der Schweiz am Lobbying von Syngenta protestierten, wurde das Treffen aber in letzter Minute abgesagt.
 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
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Für Public Eye,
Roman Bolliger

 
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