[Tolzin-Report] DEUTSCHE MITTE RELOADED – Ein Vorbild für andere Parteien?

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DEUTSCHE MITTE RELOADED: Das Video zum Neustart

Inhalt:

[01] Verwirrung durch letzten Newsletter aufgrund fehlender Einleitung

[02] Dies ist ein politischer (!) Newsletter. Nicht mehr interessiert? Hier abbestellen

[03] Das große Abenteuer beginnt – genau JETZT!

[04] DEUTSCHE MITTE RELOADED – Das Video zum Neustart

[05] Was sich in der DEUTSCHEN MITTE nicht ändern wird

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

[01] Verwirrung durch letzten Newsletter aufgrund fehlender Einleitung

Als allererstes möchte ich mich dafür bei Ihnen entschuldigen, falls mein letzter Newsletter für Verwirrung gesorgt hat. Viele von Ihnen waren über meinen offenen Brief an Christoph Hörstel verwirrt, weil ich ihm keine erklärende Einleitung vorangestellt hatte. Das tut mir leid.

[02] Dies ist ein politischer (!) Newsletter. Nicht mehr interessiert? Gleich abbestellen

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass mein politischer Newsletter [Tolzin-Report] nicht mit meinem Newsletter [Impfentscheidung] identisch ist. Wenn Sie keine Lust auf meine politischen Kommentare haben, bitte gleich abbestellen

[03] Das große Abenteuer beginnt – genau JETZT!

Das Beispiel Christoph Hörstel hat uns gezeigt, dass es verführerisch, gleichzeitig aber auch trügerisch ist, notwendige gesellschaftliche Veränderungen in erster Linie auf einem Programm und der Persönlichkeit einzelner Personen aufzubauen. Bricht diese zentrale Person weg oder ändert sie ihre Meinung, bricht die auf sie zugeschnittene Organisation zwangsläufig zusammen. Das ist 2013 mit der NEUEN MITTE geschehen und könnte im Prinzip auch mit der DEUTSCHEN MITTE passieren.

Doch danach sieht es im Moment nicht aus. Von allen weiterhin aktiven Mitgliedern springt mir eine geradezu elektrisierende Begeisterung darüber entgegen, dass der Parteibasis jetzt ein echtes Mitgestalten möglich ist.

Was also jetzt ansteht, ist die Aktivierung der Ressourcen, die als Know How und soziale Kompetenz in unseren Mitgliedern stecken.

Letztes Jahr habe ich an mehreren Seminaren über den sogenannten WIR-Prozess teilgenommen und persönlich sehr davon profitiert. Der WIR-Prozess basiert auf der Arbeit des amerikanischen Psychologen Scott Peck, in der es um die Phasen geht, die eine Gruppe von Menschen auf dem Weg von einer Scheingemeinschaft zur echten Gemeinschaft durchläuft. Während wir in einer Scheingemeinschaft einander mehr oder weniger nur Masken zeigen, um unsere Schwächen und Ängste zu verbergen, ist die echte Gemeinschaft von gegenseitiger Akzeptanz und Wahrhaftigkeit geprägt. Hier übernimmt jeder Einzelne nach dem „All-Leaders-Prinzip“ Verantwortung für das Ganze, indem er sich authentisch einbringt und mitgestaltet.

Es gibt in Deutschland eine wachsende Bewegung, die sich mit diesen Themen auseinandersetzt und experimentiert. Viele Lebensgemeinschaften, Firmen und Organisationen üben sich bereits in einem konstruktiveren Miteinander.

Meine persönliche Vision ist, dass die DEUTSCHE MITTE ein lebendiger Teil dieser Bewegung wird. Eine Organisation, die im Außen reformieren will, muss diese Reformen zunächst bei sich selbst im Innern umgesetzt haben. Denn so, wie sich die DEUTSCHE MITTE derzeit (noch) zeigt, ist sie ein Spiegel der Gesellschaft und damit mehr Teil des Problems als Teil der Lösung.

Das Abenteuer, für das wir uns nun entscheiden können, wenn wir das wollen, liegt darin, ausgerechnet (!) eine Partei im Sinne einer echten Gemeinschaft so zu gestalten, dass sie ein Vorbild für andere Parteien, für den Bundestag und für die Gesellschaft sein kann. Dazu müssen auch wir ein neues Miteinander üben.

Nun, die Grünen und später die Piraten sind bereits vor Jahren bei diesem Versuch gescheitert. Vielleicht war ja die Zeit damals noch nicht reif. Eine zentrale Ursache ist aber sicherlich, dass sie nicht wie die DEUTSCHE MITTE über ein Parteiprogramm verfügten, das die meisten Grundsatzdiskussionen einfach überflüssig macht: Bei uns muss sich jedes neue Mitglied bereits bei Eintritt in die Partei zu diesem Programm bekennen – oder sich woanders politisch orientieren. Das Ergebnis ist eine Partei voller Gleichgesinnter, die grundsätzlich am gleichen Strang ziehen.

Doch um uns herum wimmelt es nur so von Zweiflern und Abwinkern. Sich in einer Partei einzubringen, meinen sie, sei von vornherein sinnlos. Parteien seien grundsätzlich korrupt und Instrumente des Bösen, und zwar für immer und ewig. Basta und Amen!

Basta und Amen? Wer sagt das? Wo steht das geschrieben? Ist das etwa ein Naturgesetz oder handelt es sich nur um eine aus schlechten Erfahrungen geborene freiwillige Begrenzung unserer Vorstellungskraft?

Wenn wir uns dafür entscheiden, das Experiment zu wagen, gibt es natürlich keine Garantien für einen Erfolg. Es ist ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Andererseits: Wenn es gelänge, wie g… (Entschuldigung!) wäre das denn?
Doch selbst, wenn nicht: Auch ein misslungener Versuch ist ein Erfolg, so lehrt uns Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne: Jeder Misserfolg – und Edison hatte davon bekanntlich Tausende – hatte ihn der Erfindung ein kleines Stück nähergebracht.

Das entspricht auch meiner persönlichen Lebenserfahrung. Ich bin also auf jeden Fall dabei.

Das große Abenteuer beginnt also – genau JETZT! Wer macht mit?
Weitere Infos: https://deutsche-mitte.de   info@deutsche-mitte.de

[04] DEUTSCHE MITTE RELOADED – Das Video zum Neustart


Hans U. P. Tolzin im Gespräch mit Annette und Bernd, zwei aktiven Mitgliedern der DEUTSCHEN MITTE in Baden-Württemberg. Thema: Christoph Hörstel, Gründer und ehemaliger Bundesvorsitzender der DEUTSCHEN MITTE, hat zusammen mit Vorstandskollegen Knall auf Fall die Partei verlassen. Was ist da passiert? Und wie geht es mit der DEUTSCHEN MITTE weiter? Wer das wissen will, der ist nach dem Betrachten dieses Videos auf jeden Fall schlauer als vorher. Versprochen!   https://youtu.be/YwYOjdtHtkU

[05] Was sich in der DEUTSCHEN MITTE NICHT ändern wird

Viele Beobachter fragen sich natürlich nach dem Weggang des Gründers und bisherigen Bundesvorsitzenden Christoph Hörstel zu Recht, wie es weitergehen wird.

Sicher ist: Am Kernprogramm der DEUTSCHEN MITTE wird sich inhaltlich nichts ändern. Wir stehen weiterhin für eine rein defensiv aufgestellte Bundeswehr, eine Mitgliedschaft ausschließlich in Verteidigungsbündnissen, die diesen Namen auch verdienen, für einen echten Friedensvertrag, für volle Souveränität, für einen Abzug aller fremden Truppen mitsamt Atomwaffen und Drohnen – und natürlich, dass deutsche Soldaten nicht mehr für zweifelhafte Interessen (aber natürlich auch sonst nicht mehr) im Ausland kämpfen.

Wir stehen weiterhin dafür, dass das deutsche Volk endlich über seine Verfassung abstimmen kann und dass Entscheidungen von zentraler Bedeutung per Volksentscheid getroffen werden, z. B. was Währungsfragen oder die Abgabe von Souveränität an überstaatliche Strukturen angeht.

Solange wir keine reguläre Verfassung haben, bekennen wir uns zu 100 % zum deutschen Grundgesetz und fordern Einhaltung auch von den gegenwärtigen und künftigen Regierungsparteien, z. B. was den Umgang mit Asylsuchenden geht. Eine Regierung, die ihre eigene Verfassung bzw. ihr Grundgesetz missachtet, öffnet der Willkür und einer – sich bereits anbahnenden – Konzerndiktatur Tor und Tür.

Wir stehen weiterhin für eine „Demokratie von unten“ und durchlässige Hierarchien – genau dies setzen wir derzeit in unserer eigenen Partei um!

Wir stehen weiterhin für eine Reform unseres Geldsystems als wichtigste Voraussetzung für einen allgemeinen Wohlstand und für nachhaltigen Frieden, für Beendigung des Ausverkaufs lebenswichtiger Infrastrukturen an globale Konzerne und für die Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips, also für möglichst dezentrale Entscheidungen durch genau jene Menschen, die von dieser Entscheidung betroffen sind.

Wir stehen weiterhin z. B. für eine grundlegende Reform des Bildungswesens, damit unsere Kinder künftig „artgerecht“ in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt werden, und für eine Reform des Gesundheitssystems, das dem Einzelnen maximale Freiheit bei der Entscheidung über den zu wählenden Weg zur Gesundung und Gesunderhaltung läßt – statt zu großen Teilen von finanziellen Interessen dominiert zu werden.

Heute geht es darum, was der Weggang von Christoph Hörstel und vielen seiner ihm gegenüber loyalen Anhänger für die DEUTSCHE MITTE bedeutet.

Es bedeutet nämlich, dass wir, basierend auf das hervorragende Grundsatzprogramm, nun frei sind, unser Miteinander neu zu gestalten. Aufgrund der auf gewisse Weise etwas „inkompatiblen“ Persönlichkeit Hörstel konnte man die DEUTSCHE MITTE zwar ganz allgemein der sogenannten Wahrheitsbewegung zurechnen. Für viele sehr konstruktive Bestrebungen innerhalb unserer Gesellschaft, wie z. B. einem neuen Verständnis über Gemeinschaftsbildung, gelebte Basisdemokratie, konstruktiver Kommunikation oder wie man zu tragfähigen Konsensentscheidungen findet war die Partei abgesehen von Einzelinitiativen bisher verschlossen. Das hatte vor allem damit zu tun, dass die DEUTSCHE MITTE, ebenso wie eine der typischen Regierungsparteien, straff von oben her regiert wurde – und eben nicht von der Basis her.

Das hat sich jetzt mit einem Schlag geändert:

Wir haben auf einmal die einzigartige Gelegenheit, all das, was wir über gute Kommunikation und gutes Miteinander wissen, in den Parteialltag einfließen zu lassen. Wir erinnern uns: Nach den Grünen haben es auch die Piraten mit Basisdemokratie versucht, und sind letztlich, soweit ich das beurteilen kann, gescheitert.

Dem gegenüber hat die DEUTSCHE MITTE nun zwei gravierende Vorteile:

Das Grundsatzprogramm, dem ein Mitglied ja beim Eintritt in die Partei in allen für ihn wesentlichen Punkten zustimmen können muss, stellt eine gemeinsame Basis dar, so dass ein Großteil der Grundsatzdiskussionen entfällt.

Es gibt in der DEUTSCHEN MITTE derzeit keine dominierenden Persönlichkeiten, die in der Lage wären, den Kurs der Partei in eine bestimmte Richtung zu steuern. Es entscheidet sich also an der Parteibasis, wohin es geht.Natürlich bleibt die Herausforderung, wie man mit jenen Menschen umgeht, die konstruktives Miteinander blockieren. Insoweit sie in Wort und Tag im Gegensatz zum Grundsatzprogramm stehen, ist die Entscheidung relativ leicht, denn dann sind sie ja wohl offensichtlich in der falschen Partei.

Was ist aber mit Narzißten, Karrieristen und Unterwandern?

Hier habe ich die Hoffnung, dass diese sich von allein outen – wenn das Miteinander und die Kommunikation bei den Treffen auf einem hohen Niveau stattfindet. Diese Art von Kommunikation fällt einem jedoch nicht unbedingt einfach so in den Schoß, sondern muss geübt werden. Wie schon gesagt: Das ist ein durchaus aufregendes Abenteuer.

Herzliche Grüße
Ihr
Hans U. P. Tolzin
Hans U. P. Tolzin
Medizin-Journalist und Autor

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