And the winner is …

Eindeutiges Ergebnis:
Alete verteidigt seinen Titel
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Der Goldene Windbeutel 2017 für die dreisteste Werbelüge des Jahres geht an Alete. Mehr als 73.000 Menschen haben bei unserer Online-Wahl mitgemacht – und jede zweite Stimme ging an den zuckrigen Alete-Babykeks!

Wir finden: Alete hat den Negativpreis wahrlich verdient. Der Babynahrungshersteller verkauft  – entgegen ärztlichen Empfehlungen – einen überzuckerten Keks für Säuglinge. Fordern Sie Alete jetzt auf, nur noch Babylebensmittel zu verkaufen, die auch wirklich babygerecht sind!

Jetzt Aktion an Alete unterzeichnen!

Hallo und guten Tag,
Alete ist eine der bekanntesten und beliebtesten Marken für Baby- und Kindernahrung. Aber der Hersteller nutzt das Vertrauen der Eltern aus, um Kasse zu machen – auf Kosten der Gesundheit von Babys und Kleinkindern. Alete empfiehlt einen Keks, der zu einem Viertel aus Zucker besteht, allen Ernstes „zum Knabbernlernen“ für Säuglinge ab dem achten Lebensmonat. Dabei raten Ärztinnen und Ärzte explizit von Zuckerzusatz in Säuglingsnahrung ab. Für diese dreiste Werbelüge erhält Alete heute den Goldenen Windbeutel. Und der überzuckerte Babykeks ist nur die Spitze des Eisberges. Unsere Auswertung des aktuellen Alete-Sortiments zeigt: Das Unternehmen mischt etwa 30 Prozent (!) seiner Babyprodukte Zucker bei, egal ob Joghurt, Brei oder Trinkmahlzeiten. Das ist unverantwortlich!

Schreiben Sie jetzt an Alete und fordern Sie, dass das Unternehmen sein Sortiment umfassend überarbeitet: Schluss mit Zuckerprodukten für Babys!

Jetzt protestieren!

Alete muss endlich aufhören, die Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten zu ignorieren. Der Alete-Babykeks enthält sogar mehr Zucker als etwa Leibniz-Butterkekse – so ein Produkt ist nicht geeignet für Säuglinge. Das fanden auch die Wählerinnen und Wähler: 50 Prozent aller Stimmen beim Goldenen Windbeutel gingen an Alete.

Das Ergebnis der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2017 im Detail:

1. Platz: Kinderkeks von Alete (36.786 Stimmen, entspricht rund 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen)  2. Platz:Becel Omega-3 Pflanzenöl von Unilever (16,5 Prozent)  3. Platz: Lacroix Ochsenschwanz Suppe von Continental Foods (15,3 Prozent)  4. Platz: Urlegenden Müsli Quinoa, Apfel, Cranberries & Chia-Samen von Kellogg's (13,8 Prozent)  5. Platz: Protein Drink Vanille von Bauer (4,5 Prozent)

Aletes Unternehmenskultur setzt offenbar auf Gewinnmaximierung auf Kosten der Gesundheit von Kindern und Babys. Zwar verspricht Alete auf seiner Homepage vollmundig, man habe seine Produkte „auf die Ernährungsbedürfnisse“ von Babys und Kleinkindern abgestimmt und Eltern müssten sich „keine Sorgen über die Ernährung machen“. Doch der Babynahrungshersteller setzt sich mit seinem Sortiment immer wieder besonders dreist über die einschlägigen Ernährungsempfehlungen hinweg. Da überrascht es wenig, dass wir Alete bereits zum zweiten Mal den Goldenen Windbeutel verleihen – man könnte also vom „Titelverteidiger“ beim Preis für die dreisteste Werbelüge sprechen…

2014 gehörte Alete noch zu Nestlé, der Lebensmittelkonzern gewann damals den Goldenen Windbeutel für die „Alete Mahlzeiten zum Trinken ab dem 10. Monat“. Denn die flüssigen Trinkmahlzeiten sind alles andere als geeignet für Babys. Im Gegenteil: Ärztinnen und Ärzte warnen seit langem vor Überfütterung und Karies durch flüssige Trinkbreie. Auch hier zeigte sich Alete besonders stur: Alle anderen Babynahrungshersteller haben flüssige Trinkbreie mittlerweile aus dem Sortiment genommen – bis auf Alete!

Und auch dieses Mal glänzt Alete wieder mit besonderer Dreistigkeit: Nach dem Start der diesjährigen Wahl und der Nominierung des Babykekses hatte Alete reagiert und angekündigt, den Hinweis „babygerecht“ nicht weiter auf der Packung abzudrucken und die Rezeptur zu verändern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Babynahrungshersteller Alete will seine Babykekse nicht länger als babygerecht bezeichnen, empfiehlt sie aber weiterhin ungeniert für Babys ab dem 8. Monat. Ganz schön dreist!

Deswegen: Fordern Sie jetzt Alete auf, in Zukunft nur noch babygerechte Rezepturen anzubieten und aufzuhören, Zuckerprodukte für Babys zu empfehlen!

Hier geht’s zur Protestaktion

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und viele Grüße,

Ihre Sophie Unger
Wahlleiterin für den Goldenen Windbeutel

PS: Aktionen wie der Goldene Windbeutel kosten viel Geld. Wir müssen Anwälte bezahlen, Materialien für die Protestaktion am Firmensitz produzieren, haben Reise- und Übernachtungskosten usw. foodwatch finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Deshalb unsere große Bitte: Werden auch Sie jetzt Mitglied von foodwatch!

www.foodwatch.de/mitglied-werden

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E-Mail: aktuell@foodwatch.de
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Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

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