Parzifal, der Gral und die Katharer – eine Entdeckungsreise in das Land der Bonhommes und Bonnefemmes

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Ein Bericht von Irin und Beatrice von der Lichtradschmiede

Die Myterienschule der Sabarthez

Aufgrund eines intensiven Traumes im Zusammenhang mit der Suche nach der esoterischen Bedeutung der Bundeslade, begab ich mich im Herbst 2017 zusammen mit Beatrice erneut nach Südfrankreich ins Herz der katharischen und zuvor auch druidischen Einweihungsstätten im Ariègetal.

Wie immer ist es mein Auftrag im Ätherkörper der Erde gewisse Programme für den Aufstieg zu verankern oder aber schlafende und traumatisch besetzte Orte wieder zu aktivieren. Gleichzeitig bin ich natürlich ebenfalls auf der Suche nach dem Heiligen Gral, dessen exoterisches Pendant ich bereits letztes Jahr in Form eines hochmagnetischen schwarzen Steins in einer verwitterten Schale aus weissem Granit im Hause Gadal (https://en.wikipedia.org/wiki/Antonin_Gadal) angetroffen hatte.

Das Haus von Monsieur Gadal befindet sich genau unterhalb der Höhle, die bei den Katharern Bethlehem hiess und der Einweihung zum Entzünden des Christuslichtes in den Herzen der Bonhommes und Bonnedames (die „guten Menschen“, so wurden die Katharer genannt) diente. Heute wohnt dort ein begnadeter Panflötenspieler, der so zu sagen die Hüterschaft übernommen hat.

Doch nun eins nach dem anderen: Wie bereits erwähnt, war es ein Traum und die anschliessende Auseinandersetzung mit den Katharern, die mich bereits letztes Jahr ins Ariègetal und in die Einweihungshöhlen zog.

Viele Geheimnisse umwittern dieses Gebiet, das einmal von Katharern und später von den Hugenotten bewohnt worden war. Diese beschritten den Weg der Liebe, des Lichtes und der Güte und wollten von der katholischen Kirche nichts wissen, da diese im 12. Jahrhundert längst von den Machtdespoten in eine Unterdrückungsreligion umfunktioniert worden war. So lebten die Katharer eine kurze Zeit in Wohlstand und Frieden, in Respekt und Freiheit ihre Suche nach seelischer Reinheit, bis sie in einem brutalen Vernichtungskrieg ausgerottet wurden.

Als wir letztes Jahr auf dem Platz unterhalb der sagenumwobenen Festung von Montségur eine Zeremonie mit Kristallschalen abhielten – wo viele Katharer sich freiwillig durch die Inquisition haben verbrennen lassen – fand ich nichts vor, was man im Ätherkörper des Ortes hätte heilen müssen. Im Gegenteil: Ich sah einen wundervollen Kreis von bunt gekleideten Menschen in Frieden und Freude vereint und Johannes teilte allen Neulingen sein Evangelium mit!

Ich war damals unglaublich berührt, als ich Johannes mit seinem ätherischen Körper kurz darauf auch in der Bethlehemhöhle antraf, eingebettet in die Erinnerungen an katharische Einweihungsrituale!

Der Gral

All dies war Grund genug die Höhlen der Sabarthez nochmals aufzusuchen.
Die Sage des Parzival von Wolfram von Eschenbach, wie auch andere Variationen der Artussage, hatten mich schon immer interessiert, zumal ich ja auch selber eine neue Version für die heutige Zeit geschrieben habe.

Die Archetypen der Mysterienschulen sind tief im morphischen Feld und im kollektiven Unterbewusstsein verankert. Rein deshalb wiederholen sich solche Tafelrundengeschichten immer wieder.

Was mich auch oft in meinem Leben beeindruckt, sind die Synchronizitäten: Ich habe bereits gelesen oder geträumt, was ich nun erlebe.

Beatrice und ich dürfen uns im Hause Gadal in der kleinen Wohnung im unteren Stock einquartieren und Christian – der von seiner Seele wohl zum x-ten Mal zum Hüter dieser Höhlen erkoren wurde – überliess mir auch grosszügig den Gralsstein, den einst Eschenbach in seinem Epos „Parzival“ genau beschrieben hatte.

Ich meditierte mit dem Stein, um mich in die Geschichte einzuschwingen und herauszufinden, was erneuert werden muss. Der Stein bat dann sowohl Beatrice wie auch mich, unabhängig voneinander, eine Zeremonie mit ihm in der Bethlehem-Grotte abzuhalten.

Weitere Gedanken zum Gral finden man noch am Schluss dieses Artikels

Trevrizent, der Lehrer

Doch vorerst besuchten wir die Stätte Trevrizents, des Lehrers und Meisters Parzivals. Christian gab uns zu verstehen, es sei nicht einfach, diese Höhle, wo Parzival auf den Gral vorbereitet worden sei, zu finden. Nun, er hatte ziemlich Recht! Denn einmal mehr hätten wir besser auf die Intuition gehört als auf komplizierte Wegbeschreibungen. Doch dank katharischer Endurence (französisch für Ausdauer, Duldsamkeit), fanden wir sie dann doch! Leider ist der hintere Teil der Höhle verbarrikadiert.

Ich verband mich mit Trevrizent und durch ihn mit allen Meistern und Lehrern der suchenden Menschheit. Ich erkannte, dass hier eigentlich die männliche Basis der Mysterienschule im Lichtkörper der Gegend verankert war. Der Ort hat wohl immer wieder weise Einsiedler angezogen, die dort den Menschen mit Rat zur Verfügung standen. Wir entdeckten auch – ein wenig unterhalb der Höhle – einen yogiartigen Mann, der dort sein Camp eingerichtet hatte.

Ich verankerte die nötigen Programme des heiligen Rades und lud alle neuen Lehrer und Lehren der Sternnationen, welche heute wichtige Beiträge zur Erweckung der Menschen bringen möchten, mit ein. Ich nutzte die Gelegenheit mich bei all meinen Meistern aus den verschiedenen Dimensionen zu bedanken.

Die Grotte von Bouan

Gleich gegenüber auf der anderen Seite (der Schatten-Seite) der Ariège befindet sich die Anlage von Bouan. Beatrice und ich besuchten diese am nächsten Tag. Auch hier mussten wir einiges an Irrwegen hinter uns bringen, um die Höhle zu finden. Es war bereits dämmerig, als wir dort ankamen und die alten Mauerreste, die auf eine Festung hindeuten, begutachteten. Mir fiel auf, dass diese Höhle fast auf gleicher Höhe über dem einstigen See schwebte wie jene des Trevrizent, genau gegenüber.

Hier war die Stätte der weiblichen Lehrerinnen und Meisterinnen. Lange noch soll es hier Klosterfrauen gegeben haben. Ich aktivierte eine Lichtbrücke und bat um Verdichtung der photonischen Verbindung zwischen den beiden Höhlen. Ich erhielt das Bild eines menschlichen Gehirns, dessen Korpus Callosum (Nervenbalken) aktiviert ist und die beiden Hirnhälften miteinander verknüpft. Das Schmetterlingsprogramm schwebt nun über dem Tal.

Auch die Schulung der rechten Hirnhälfte findet hier ihr exoterisches Pendant mit dieser Höhle! Dass sie mit hohen Mauern verbarrikadiert war, spricht Bände der Angst! Die Auflösung dieser Angst um das Weibliche und um die entsprechenden Fähigkeiten ist unabdingbar. Pflegten doch die freien Bonnedames der Katharer von den Troubadouren besungen zu werden, statt sich vor deren Gier fürchten zu müssen! Einzig vor den Häschern der Inquisition mussten sie sich fürchten!

Das Programm des Rosenkreuzes kann hier Wunder wirken, indem das Schöne im Gegenüber gesehen und geehrt wird.

Interessanterweise entpuppt sich auch Christian als Mitglied jener Gesellschaft und scheint sehr viel über den neokatharischen Weg der Rosenkreuzer zu wissen.

Lombrives, der Bauch der Göttin

Christian lud uns ein, die Lombrives-Höhle zu besuchen, wo er eine Führung und ein Konzert für eine Gruppe aus Spanien abhalten wollte.

Die Lombrives ist die einzige touristisch genutzte Höhle und verdient den Namen Cathédrale noch mehr als ein gotisches Meisterwerk! Sie hat gigantische Ausmasse.

Christian, ein begnadeter Panflötenspieler, beehrte uns und den Bauch der Göttin mit seinen Klängen, während ich das energetische Spiel der Höhle erfühlte und erneut Programme verankerte. Synchron dazu entdeckte ich im hinteren Teil der Höhle einen strahlend weissen Stalagmiten, der wie ein natürlich gewachsener Shiva Lingam an die Ursprünge dieser hinduistischen Tempelinstallationen erinnert. Überall tropft das Lebenswasser auf den Shiva Lingam und mahnt die Suchenden daran, dass der heilige sexuelle Akt zwischen Göttin und Gott die Zirbeldrüse aktiviert und zur Erleuchtung des Gehirns führt.

Durch Kunst und Ausdruck haben die Menschen aller möglichen Zeiten und Kulturen stets dieses Wissen ergänzt und verfeinert. So haben auch die Minnesänger, von welchen einige hier eingemauert verstorben sind, den Erdtod im dunkeln Bauch der Mutter Erde erlebt.

Auch hier fand ich keine Spuren von Angstelementalen oder Traumatas! Ich registrierte eine Verwebung und die seelische Übereinkunft zwischen den Inquisitoren und ihren katharischen Opfern, die diese Herausforderung dankbar angenommen hatten, hier zu sterben, bzw. sich zu erlösen.

In Kreisen zu zwölf sollen die Skelette hier gefunden worden sein. Erneut Mysterienschulen verankernd, haben sie ihre Knochen als Zeugnisse hier hinterlassen und mit ihnen auch das Wissen.

Im Zentrum dieser Höhle verankerte ich den Äskulapstab (auch hier zum nachlesen) der neuen Zeit, um die auf- und absteigenden Wirkkräfte der Vermählung zwischen Himmel und Erde zu betonen.

Grotte Eglise

Wiederum gegenüber der Lombrives – also auf der männlichen Seite der Mysterienschule – befindet sich eine weitere Gruppe von Grotten, u.a. die Grotte Eglise. Zu viert begaben wir uns an einem frühen Abend in diese Grotte, deren Boden leider von herabgestürztem Geröll zugeschüttet ist. Trotzdem waren die Klänge von Christians Panflöte wunderschön und erfüllten die Eglise mit starken Gefühlen. Fahl schien das letzte Tageslicht durch eine Öffnung im oberen Teil der Grotte, wo wir in Stille den Klängen lauschten. Als ob man sich hier vorbereiten würde, um sich nachher im finsteren unteren Teil seinen Ängsten zu stellen. Beatrices Hund Sirion weigerte sich in diese dunklen Verliese mitzukommen und versuchte uns immer wieder aus diesem Teil der Höhle herauszulocken. Christian bezeichnete diese unheimliche dunkle Ecke als den Platz der Schamanen. Der Platz erzeugte abscheuliche Bilder in uns und verströmte auch einen beissenden Schwefelgeruch. Somit ist dies der ideale Ort, um sich seinen Ängsten zu stellen und solche Schrecknisse zu transformieren – ein Muss auf jeglichem Weg in Richtung Erleuchtung. Hier fanden die Adepten in den alten Zeiten stets die Gelegenheit ihr Angstkabinett auszuräumen und ihren dunklen Bruder oder ihre dunkle Schwester anzunehmen. Ich verankerte hier das heilige Rad, vor allem dessen 12. Schwingungsring, der ausgiebig im meinem letzten Update beschrieben ist.

Als wir die Eglise verliessen, war es bereits dunkel, und Sirion war offensichtlich erleichtert, dass wir diese Höhle hinter uns liessen.

Die Grotte Bethlehem

Wird Christus tausend Mal in Bethlehem geboren und nicht in dir: Du bleibst doch ewiglich verloren.
                                                          ~   Angelus Silesius (Mystiker aus dem 17.Jh)

Das Herzstück auf der männlichen Seite der Mysterienschule – und auf der rechten, sonnenzugewandten Talseite – ist die Höhle, welche von den Katharern „Bethlehem“ genannt wurde. Hier empfingen die Bonhommes und Bonnefemmes das Licht in ihren Herzen als Abschluss ihres Weges durch die Mysterienschulen dieses Tales. In dieser Höhle befindet sich ein riesiger Dolmen, der dort seit Urzeiten jeweils nur am 21. Dezember voll im Sonnenlicht steht. Er betont eine nord-südliche Fliessrichtung und ist seit megalithischen Zeiten ein Kernstück der ganzen Anlage. Beatrice und ich machten am Tag vor Samhain  eine Zeremonie mit dem Gralsstein, der dies ja ausdrücklich von uns verlangt hatte. Als wir die Zeremonie abschlossen, beschien die Sonne den südlichen Stützstein des Dolmens. Auch hier luden wir alle geistigen Wesen ein, die ihr Wissen hier deponieren möchten, um Menschen weiterhin zu inspirieren auf ihrem Weg zur Bewusstwerdung. Der Dolmen wie auch der Gralsstein wurden eingewoben ins Netzwerk der Traumzeit, und ich sah ein Blitzlicht-Gitternetz in sechseckigen Rastern, welches sich an diesem Dolmen verdichtete. Gleich einer Wiederbelebung begann das ätherisch-photonische Innenleben dieser Höhle zu pulsieren. Allerlei Begleitung aus der Traumzeit – Schamanen aus aller Welt – feierten mit uns diese Rückverbindung. Eine sehr starke Verbindung mit Tasmaniens Ei der schwarzen Schlange (Erdzirbeldrüse) und der neuen Hüterschaft desselben am Titicaca-See (wo ich ähnlichen magnetischen Steinen in den Händen eines hundertjährigen Schamanen begegnete) meldeten sich. Das Netzwerk der Gralssteine ( http://www.heiligeraeder.ch/zielfunktion.html) und Kristallschädel () bildet den photonischen Teppich der Traumzeit und hilft uns die träumende telepathische Kommunikation aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlernen.

Trotz exoterischer Hilfsmittel sind wir immer wieder dazu aufgefordert dies alles in uns drin zu finden und zu aktivieren.

Dieses Denken war einer der Grundsätze der Katharer, welche lebende Beispiele für die Umsetzung ihres Wissens waren. Kern ihrer Philosophie war der Glaube, dass jede/r Gott selbst in sich trägt und deshalb keines Vermittlers in Form von Papst oder Priester braucht. Somit wurden sie in den Augen der Kirche zur Bedrohung und zum Ziel ihrer Inquisition. In der damaligen Zeit war die Betlehem-Höhle die Einweihungsstätte für den letzten Schritt des inneren Weges, und von hier trugen die Bonhommes und Bonnefemmes ihr gnostisches Wissen und ihre Strahlkraft in die Welt hinaus. Eine Wanderung von Bethlehem nach Montségur war hierfür die Initiation.

Soulhoumbrie

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