Gedankenhandhabung

Geruedes Betrachtungen

rock-1771913_1920 Wokandapix auf pixabay

Um dies Eine vorweg klarzustellen: Ich wollte bloß in aller Ruhe, mit der herrlich Geehelichten in der warmen Septembersonne sitzend, die widerborstige Salzkruste von meiner Laugenstange kratzen.
Aber Gedanken verhalten sich nun einmal wie kleine Kinder; sie laufen hierhin und dorthin und geben sich dabei eher unstet. Und wie bei kleinen Kindern stellt es eine hohe Kunst dar, das Gleichgewicht zwischen dem natürlichen Anspruch auf Freiheit und der Notwendigkeit des Verweilens im unmittelbaren Einschreitradius durch langwieriges Probieren herauszufinden.
Verliert man beispielsweise einen Gedanken aus den Augen, einfach weil man ihn zu weit fort hat schweifen lassen, so bleibt er in vielen Fällen für eine lange Zeit fort. In schlimmen Fällen sogar für immer.
Er sucht sich schlichtweg jemanden Neuen, der kindhaften Hoffnung verfallen, irgendwann einem Kopf Flügel verleihen zu dürfen.
Hält man ihn hingegen an der kurzen Leine und achtet penibel darauf, daß er nicht fort schweifen…

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