Nutzlose Angst

Gottes Liebling Mensch

.
Der Mensch gerät innerlich aus dem Gleichgewicht, wenn er dem äußeren Geschehen, Kommen und Gehen, also allem Umtriebigen – mehr Wichtigkeit als seinem Leben im Innersten gibt. Wenn er zum Beispiel in seinem Umfeld überwiegend, die ihm Angst einflößenden Eindrücke sammelt, so nimmt sich das üble Empfinden in ihm zwangsläufig mehr Raum. Was verständlicherweise oft mit dem Gefühl der Beklemmung bis gar geistigen Lähmung wahrnehmbar wird, denn alles – was wir – die Menschen – wirklich sind, nämlich geliebtes Leben, muss dann ausweichen und sich in die verbleibenden Nischen drücken lassen.

Neigt ein Mensch dazu hinter beinahe allem, was sich in seiner Realität wahrnehmbar macht, eine Bedrohung seines Ist-Zustandes zu vermuten und die unangenehme Bedeutung des Vorfalls, den er für ein Zeichen hält, gar gedanklich verdichtend in sich auszuarbeiten, dann ist dies genau so eine Gewohnheit, wie in allem Passieren – zuerst das Licht zu sehen. Doch die Wirkung…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.007 weitere Wörter

Ein Gedanke zu “Nutzlose Angst

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s