Schule – ein Spielball der Politik?

Gesellschaft, Politik, Schule, Reisen und mehr

Bild: Pixabay

Vor kurzer Zeit noch galten diese ehernen Grundsätze für Lehrer:

Das Lehren muss vorrangig in Gruppenunterricht geschehen, Schüler erarbeiten sich Wissen weitgehend auch selber und dürfen keinesfalls durch Frontalunterricht gequält werden, da der die Schüler, die eigentlich grundsätzlich motiviert sind, zur Passivität verurteilt, sie gängelt und ihnen sämtlichen Wissensdurst geradezu austreibt. Argumentiert wurde auch, dass es schließlich wissenschaftlich erwiesen sei, dass es sich hierbei um keine demokratische Unterrichtsform handle und sie deshalb auch kontraproduktiv sei. Weitere wissenschaftlichen Ausführungen könnte man hier noch stundenlang fortführen.

Ein Lehramtsanwärter mit einer Prüfungslehrprobe ohne oder mit wenigen schülerbestimmten Lehr- und Lernformen hatte schlechte Karten für eine einigermaßen zufriedenstellende Examensnote.

Hatten Kollegen oder man selbst Disziplinprobleme mit Schülern, so wurde eher an den pädagogischen Fähigkeiten gezweifelt. Der Kollege verstand es eben nicht so, die Schüler für seinen Stoff zu begeistern. Oder er war eben methodisch und didaktisch nicht ganz so auf der Höhe…

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