Große Koalition, nichts dahinter? ++ Keine Brennelemente für belgische Risikoreaktoren ++ Herzlichen Glückwunsch!

09.02.2018

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Große Koalition, nichts dahinter?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am Mittwoch haben Union und SPD die Ergebnisse ihrer Koalitionsverhandlungen präsentiert. Stimmt die SPD-Basis im Mitgliederentscheid zu, wird Deutschland also wohl auch in den nächsten vier Jahren wieder von einer „GroKo“ regiert. Schon auf der Titelseite ihrer Vereinbarung verkünden die Koalitionspartner eine „neue Dynamik“ und einen „Aufbruch“ für Deutschland und Europa. Doch gerade beim Umweltschutz ist davon wenig zu spüren.

Beim Klimaschutz soll Deutschland „Vorreiter bleiben“. Doch das Klimaziel 2020 wird sang- und klanglos beerdigt. Das Aus für Glyphosat soll kommen – nur wann? Ebenso will man das Insektensterben stoppen, aber wie man das ohne Verbot systemischer Insektizide schaffen will, steht nicht im Vertrag. Und CETA? Das kanadisch-europäische Freihandelsabkommen wird über den Klee gelobt. Es soll sogar Vorbild für weitere Verträge mit Staaten in Asien und Lateinamerika werden.

Große Sprünge sind von dieser Koalition des kleinen Mutes also eher nicht zu erwarten. Trotzdem liegt es auch an uns, ob die nächsten vier Jahre eine Zeit des Stillstands im Umweltschutz werden. Angela Merkel hat oft genug bewiesen, dass sie ihre Politik schnell ändern kann, wenn der öffentliche Druck zu groß wird. Sorgen wir also für reichlich Gegenwind, damit sich Klimaschutz und Agrarwende nicht länger aufhalten lassen!

Mehr zum Koalitionsvertrag lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Keine Brennelemente für belgische Risikoreaktoren

Das Sicherheitsrisiko des belgischen Atomkraftwerks Tihange ist noch deutlich größer als bislang angenommen. Zwischen 2013 und 2015 traten mehr als die Hälfte aller sogenannten „Vorboten“-Ereignisse in Belgien im Reaktor Tihange 1 auf. Derartige Ereignisse weisen auf grundlegende technische Mängel hin, die zu schweren Störfällen führen könnten. Grund genug, die Versorgung der belgischen Reaktoren mit Brennelementen aus Deutschland zu stoppen! Ein Exportstopp ist nach der Rechtsauffassung des Umweltministeriums aber nur möglich, wenn Deutschland seine Atomfabriken insgesamt aufgibt.

Zusammen mit bereits mehr als 300 Initiativen und Verbänden fordert das Umweltinstitut daher in einer Resolution die Stilllegung der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen.

Mehr dazu in unserer aktuellen Meldung.

Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch!

„Jetzt fördern und gewinnen!“ so lautete das Motto unserer Weihnachtsverlosung im Dezember. Viele haben mitgemacht und sich entschieden, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen, oder ihren Beitrag zu erhöhen.

Zu gewinnen gab es unter anderem zwei Urlaubreisen nach Mals in Südtirol, der ersten pestizidfreien Gemeinde Europas. Das Umweltinstitut unterstützt die „Pestizidrebellen“ aus Mals bei ihrem Kampf für eine giftfreie und lebenswerte Natur.

Herzlichen Glückwunsch

Möglich machen das Ihre Spenden und Beiträge. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken!

Und das sind unsere GewinnerInnen…

Der erste Preis geht an Heike Müller (Foto), die einen Urlaub im Bio-Hotel „Panorama“ in Mals in Südtirol gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch

Auch bei unserem zweiten Gewinner Hartmut Heuschkel (Foto) geht die Reise nach Mals. Er darf sich über ein Wochenende im Hotel Greif freuen.

Unser 3. – 8. Preis besteht jeweils aus einem Genießerpaket vom Kräuterschlössl in Mals. Ausgelost worden sind hier Martin Czajka, Brigitte Ehle, Sebastian Fritsch, Silvia Gräfe, Helmut Kern und Udo Woelki.

Wir gratulieren unseren glücklichen GewinnerInnen und möchten uns nochmals bei den Familien Steiner, Sagmeister und Gluderer für die kostenlose Bereitstellung der tollen Preise bedanken!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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