Bayer-Monsanto-Deal verhindern! ++ Agrarminister verteidigt Glyphosat-Plagiat

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15.02.2018

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Aktion: Schluss mit dem Agrarmonopoly

Bayer-Monsanto-Deal verhindern!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mit der geplanten Übernahme von Monsanto durch Bayer könnte schon bald der größte Agrarkonzern der Welt entstehen. Die Übermacht des neuen Agrarriesen macht selbst der EU-Kommission Sorgen. So äußerte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im vergangenen Jahr große Bedenken gegenüber den Fusionsplänen.
Doch nun deutete sie an, dass sie Anfang April ihren Segen für die Konzern-Ehe geben könnte. Tatsächlich hat Bayer in der Zwischenzeit Teile seines Pestizid- und Saatgutgeschäfts verkauft, um die Einwände der Kommissarin zu zerstreuen. Dies ändert allerdings kaum etwas an der enormen Konzentration auf dem Agrarmarkt, die sich durch die Übernahme noch weiter verschärfen wird.

Frau Vestager gilt als vergleichsweise offen für die Anliegen der BürgerInnen. Wenn wir ihr jetzt zeigen, wie viele Menschen den Zusammenschluss von Monsanto und Bayer ablehnen, könnte dies den Ausschlag für ihre Entscheidung geben.

Die Zukunft unserer Ernährung darf nicht in Händen weniger Mega-Konzerne liegen!

Machen Sie jetzt mit bei unserer Aktion „Schluss mit dem Agrar-Monopoly“ und schreiben Sie Frau Vestager!

Jetzt mitmachen!

Agrarministerium verteidigt Glyphosat-Plagiat

Agrarministerium verteidigt Glyphosat-Plagiat

Im Herbst 2017 kam ans Licht, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wesentliche Teile seiner Bewertung des Unkrautvernichters Glyphosat direkt aus dem Antrag des Herstellers Monsanto abgeschrieben hat. Deshalb reichten wir im Oktober Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des BfR, Prof. Dr. Dr. Hensel, ein.

Nun haben wir die Antwort auf unsere Beschwerde erhalten: Laut Bundeslandwirtschaftsministerium liege keine Dienstpflichtverletzung vor. Es sei nämlich „üblich und anerkannt“, Bewertungen eines Antragstellers zu übernehmen. Die EU-Richtlinien, die vorgeben, dass dies zumindest kenntlich gemacht werden muss, seien nicht rechtsverbindlich. Daher müsse sich das BfR auch nicht daran halten.

Unsere Bedenken wurden durch das Ministerium nicht ausgeräumt, sondern nur verschärft: Wie viel Verlass ist auf das Urteil der Behörden, wenn es bei Pestiziden gängige Praxis ist, die Bewertung des Herstellers zu kopieren? Klarheit könnte nun von anderer Seite geschaffen werden: Das EU-Parlament hat beschlossen, einen Sonderausschuss einzurichten, der das fragwürdige Zustandekommen der Wiederzulassung von Glyphosat untersuchen soll.

Mehr dazu in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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