Donald Trump attackiert Amazon: Bericht lässt Aktie fallen Kommentare399

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Beginnt Donald Trump einen Feldzug gegen Onlinehändler Amazon? Ein Tweet des Präsidenten weist darauf hin. Ein entsprechender Bericht vom Mittwoch hatte bereits die Aktie einstürzen lassen.

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Donald Trump erklärt dem Onlinehändler Amazon den Krieg. Bei Twitter schrieb der US-Präsident, er habe sich schon lange vor der Wahl besorgt zu Amazon geäußert – und nennt die Gründe dafür.

„Sie zahlen wenige oder gar keine Steuern an den Staat oder lokale Regierungen, benutzen unsere Post als ihren Lieferjungen (was die USA unfassbar viel kostet) und bringen tausende Einzelhändler um ihr Geschäft“, polterte Trump.

Am Mittwoch hatte bereits der Informationsdienst Axios unter Berufung auf einen Insider berichtet, Donald Trump wolle die Marktmacht von Amazon begrenzen.

Daraufhin war der Aktienkurs in der Spitze um mehr als sieben Prozent gefallen, zeitweise sank der Börsenwert um rund 53 Milliarden Dollar.

In dem Bericht hieß es, Trump sei „besessen von Amazon“ und denke laut darüber nach, wie er dem Konzern wettbewerbsrechtlich beikommen könnte. Insgesamt stützte die Website ihren Bericht auf fünf Quellen, die das Thema mit dem Präsidenten diskutiert hätten.

Trump droht Amazon immer wieder

Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders sagte bei der täglichen Pressekonferenz, die Trump-Regierung erwäge hinsichtlich Amazon keinen politischen Kurswechsel.

Trump hat Amazon wiederholt kritisiert und mit einer „Internetsteuer“ gedroht. Ihm missfällt, dass Konzernchef Jeff Bezos privat Besitzer der „Washington Post“ ist.

„Washington Post“ als „Steuerschlupfloch“

Trump hatte Amazon bereits im Wahlkampf wiederholt kritisiert und mit einer „Internetsteuer“ gedroht. Die „Washington Post“ sei lediglich ein Vehikel, mit deren Verlusten Bezos die Gewinne von Amazon klein halte, um Steuern zu sparen, hatte Trump im Dezember 2015 erklärt. Somit fungiere die Zeitung als „Steuerschlupfloch“.

Im vergangenen Jahr stellte Trump die Frage: „Wird die Fake-News ‚Washington Post‘ als Lobbyismus-Waffe gegen den Kongress benutzt, um die Politiker davon abzuhalten, sich das Steuer-Monopol von Amazon anzusehen?“

Nach Expertenansicht haben Amazon und andere Online-Händler einen riesigen Einfluss auf den Einzelhandel in den USA.

Studien gehen davon aus, dass in diesem Jahr 8.000 Läden schließen müssen. Zuletzt hatte der Spielzeug- und Kinderausstattungs-Händler Toys R Us Insolvenz anmelden müssen und 800 Filialen geschlossen – Amazon ist ein direkter Wettbewerber. (ska/dpa)

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