Der IWF – plötzlich keynesianisch?

zebralogs

Welche bedeutende internationale Institution vertritt heute „klare keynesianische Einsichten“? Na, raten Sie mal!

Ohne zu schummeln, hätten Sie wohl genauso wenig einen Schimmer wie wir bis dato. Doch dank Franziska Augstein wissen wir jetzt mehr. Vor einigen Wochen präsentierte uns die Kolumnistin in der Süddeutschen Zeitung die unerwartete Antwort: Kein geringerer als der Internationale Währungsfonds (IWF) habe sich vom Neoliberalismus verabschiedet.

Das Rätsel, wie Augstein diese Entdeckung machen konnte, ist allerdings noch nicht gelöst. Spekuliert wird, dass sie entweder eine völlig andere Vorstellung von keynesianischer Wirtschaftspolitik hat, oder schlicht nicht recherchiert.

Der IWF – früher neoliberal, heute keynesianisch?

Laut Augstein habe sich der IWF über die letzten gut ein dutzend Jahre von einer neoliberalen hin zu einer keynesianischen Ausrichtung gewandelt. Für Makroskopen wäre das eine Wandlung vom Saulus zum Paulus. Während der alte IWF noch darauf bestand, dass Staaten in der Krise „Sozialausgaben sparen, Staatsbetriebe privatisieren, den Kapitalmarkt öffnen [und]…

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