Uran im Wasser – das geht gar nicht!

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Hallo und guten Tag, 

sicheres Wasser – das sollte in Deutschland eine Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht überall. In Sangerhausen zum Beispiel, einer kleinen Stadt im Harz, ist das Trinkwasser stark mit Uran, Nitrat und Sulfat belastet – eine Gefahr vor allem für Säuglinge und Kleinkinder. Schon seit Jahren warten die 30.000 Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch Selina und ihre Schwester Sophie (siehe Foto), darauf, dass endlich eine Leitung gebaut wird, die sicheres Trinkwasser aus einem nahegelegenen Stausee pumpt. Die dafür nötige Anschlussleitung ist gerade einmal acht Kilometer lang. Doch obwohl das nötige Geld längst bewilligt wurde, hatte der zuständige Wasserverband den Baubeginn immer wieder verschleppt.

Gemeinsam mit einer Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus Sangerhausen machte foodwatch Druck bei dem lokalen Wasserverband. Auch foodwatch-Aktive unterstützten den Protest: Mehr als 26.000 Menschen unterzeichneten unsere Online-Petition für sicheres Trinkwasser in Sangerhausen.

Und unser gemeinsamer Protest hatte Erfolg: Die Bauarbeiten für die Trinkwasserleitung haben begonnen, schon Ende September soll endlich sicheres Wasser fließen! Das Beispiel zeigt: Wir Bürgerinnen und Bürger können etwas bewegen. Wenn wir uns zusammenschließen und gemeinsam protestieren – im Internet und direkt vor Ort.

Im November 2017 starteten die Bauarbeiten im Harz. Voraussichtlich am 30. September dieses Jahres soll die Leitung fertig sein und die Menschen in Sangerhausen mit unbedenklichem Wasser versorgen. Wir bei foodwatch werden den Fall natürlich weiter beobachten, damit das Wasser am Ende des Jahres auch wirklich fließt!

Für uns ist aber auch klar: JEDER Mensch in Deutschland sollte ohne Angst vor Gesundheitsgefahren den Wasserhahn aufdrehen können. Wir haben das große Glück und Privileg in einem reichen Land zu leben – sicheres Trinkwasser muss hier bei uns selbstverständlich sein. Dafür kämpfen wir weiter!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: foodwatch deckte bereits 2008 auf, dass Trinkwasser und Mineralwasser in Deutschland teilweise mit Uran belastet ist. Für Trinkwasser gilt seit 2011 immerhin ein Grenzwert. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden. Und für Mineralwasser, abgefüllt in Flaschen, fehlt ein Grenzwert bisher völlig. Wir kämpfen daher weiter für gesundheitlich unbedenkliches Wasser – das ist unser Recht! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen würden. Denn unsere Arbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte werden Sie jetzt Fördermitglied von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Start der foodwatch-Protestaktion in Sangerhausen
Mehr Informationen zu Uran in Wasser
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

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