CDU und FDP machen Stimmung auf Kosten der Tiere

 Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  20. Mai 2018
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Parteien fordern den Entzug der
Gemeinnützigkeit von Tierrechtsorganisationen.

Einsatz für Tierrechte ist kein Verbrechen!
Es ist mal wieder soweit: die Politik schießt sich auf Tierrechtler ein und macht Stimmung auf Kosten der Tiere! Seit mehreren Tagen geistern Forderungen von Bundes- und Landespolitikern von CDU und FDP durch die Medien, die absurder nicht sein könnten.
Der prominenteste Fall ist dabei die neue Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner (CDU). Sie fordert, dass Tierrechtler, die in landwirtschaftliche Betriebe einsteigen, um das dortige Tierleid zu filmen und zu veröffentlichen, härter bestraft werden. Denn ihrer Meinung nach, ist “Einbruch gleich Einbruch” und Tierrechtler sollten nicht die Aufgabe von Behörden und Veterinärämtern übernehmen.
Fakt ist aber: das heimliche Filmen in solchen Betrieben ist, wenn überhaupt, Hausfriedensbruch und kein Einbruch. Und noch viel wichtiger: begrüßenswert wäre es, wenn Behörden und Ämter ihrer Arbeit richtig nachgehen würden. Doch genug Fälle, wie auch im berüchtigten Schweinehochhaus, zeigen immer wieder, dass diese untätig sind und oft erst durch die Aufnahmen, wie z.B. unseren Bildern aus dem Schweinehochhaus, aktiv werden. Wenn überhaupt! Frau Klöckner betreibt also billige Stimmungsmache auf Kosten der Tiere.
Und auch die FDP-Fraktionen in Niedersachsen und im Bundestag bekleckern sich nicht mit Ruhm. In gestellten Anträgen wollen sie, dass Tierrechtsorganisationen die Gemeinnützigkeit entzogen wird und argumentieren mit veralteten Tatsachen und schlecht recherchierten Fakten. Auch sie begründen dies mit dem Einsteigen in Anlagen der Nutztierindustrie und den dadurch entstandenen Aufnahmen – dass u.a. der Bundesgerichtshof erst kürzlich genau dies befürwortet und Tierrechtler in ihrer Arbeit bestärkt hat, scheint die FDP zu ignorieren. Denn auch hier scheint es: hier geht es nur um Säbelrasseln gegen Tierrechte und für die Agrar-Lobby!
Wir lassen uns davon jedoch nicht unterkriegen und machen weiter – denn alle Tiere haben ein Recht auf ein unversehrtes Leben!

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier auf unserer Website.

Damit wir uns weiterhin so engagiert für die Tiere und mehr Tierrechte einsetzen können, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung, sogar mehr denn je. Stärken Sie uns den Rücken und unterstützen Sie uns mit einer Spende! Nur gemeinsam mit Ihnen können wir der Agrar-Lobby entgegnen auch in Zukunft Missstände und Tierquälerei aufdecken, anzeigen und an die Öffentlichkeit bringen. Denn jeder sollte die wahren Zustände hinter den hohen Mauern der Zucht- und Mastanlagen erfahren.

Jetzt für die Tiere spenden!

 Jetzt Aufkleber bestellen, um über das Schweinehochhaus aufzuklären!
Jetzt Aufkleber bestellen, um über das Schweinehochhaus aufzuklären!
Das Schweinehochhaus ist nur eins von vielen Fällen, das zeigt, wie wichtig die Arbeit von Tierrechtlern ist und wie untätig oftmals die zuständigen Behörden sind. Daher muss auch hier weiter über die Zustände aufgeklärt werden!
Wenn auch Sie dabei unterstützen wollen, können Sie dies mit Hilfe unserer auffallenden Aufkleber zum Thema „Schweinehochhaus schließen machen und die Kampagne in die Welt tragen.

Wir geben diese Aufkleber kostenlos an Sie ab, bitten nur um eine freiwillige Spende, um die Verpackungs- und Portokosten begleichen zu können. Sie können die Aufkleber als Set mit jeweils einem weißen und einem roten Aufkleber bestellen. Sollten Sie gleich mehrere haben wollen, hinterlassen Sie uns bitte eine entsprechende Nachricht bei der Bestellung. So können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen, das Leben der Tiere zu verbessern.

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 NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking zurückgetreten
NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking zurückgetreten
In der vergangenen Woche verkündete die bisherige Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Christina Schulze Föcking, ihren Rücktritt – und für die Tiere ist das nicht die schlechteste Nachricht. Schon seit Beginn ihrer Amtszeit stand sie in der Kritik. So tauchten Videos auf, die von Aktivisten im Schweinemastbetrieb ihres Mannes aufgenommen wurden und Schweine in unmöglichen Zuständen zeigten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden zwar eingestellt – das spricht aber eher gegen unsere derzeitige Rechtslage, als für die Zustände auf dem besagten Hof. Auch danach machte sie hauptsächlich mit schlechter Argumentation und angeblichen Hacker-Angriffen Schlagzeilen. In den letzten Wochen kündigte dann auch die Opposition in NRW an, einen Untersuchungsausschuss ihretwegen einzurichten. Dem kam sie jetzt mit dem Rücktritt zuvor – mit der offiziellen Begründung, dass ihr die Anfeindungen zu viel wurden. Auch, wenn Kritik Grenzen haben sollte – für das Wohl der Tiere und Tierrechtspolitik in NRW ist dies erstmal eine gute Nachricht! Man kann nur hoffen, dass ihre Nachfolge andere Interessen vertritt und auch mehr Interesse am Tierwohl zeigt.
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1. Vors.: Jan Peifer
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