Mals: Die Pestizidrebellen brauchen unsere Hilfe!

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07.06.2018

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Der Hürdenlauf von Mals

Der Hürdenlauf von Mals

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

vergangene Woche feierte in München der Kinofilm „Das Wunder von Mals“ Premiere. Und „feiern“ ist genau das richtige Wort: Minutenlang klatschte das Publikum Applaus für den Film und für die AktivistInnen aus Mals, die seit Jahren für eine pestizidfreie Region kämpfen. Treffender als Gunter Wiegand, der bei der Premiere in München dabei war, kann man den Film und diesen Abend kaum zusammenfassen:

Gunter Wiegand, Fördermitglied des Umweltinstituts
„Es war aufregend zu sehen, wie die Menschen sich gegenseitig unterstützen und auch aus der einen oder andere Krise raushelfen. Die Gemeinschaft, die so entsteht, ist beispielhaft. Jeder, der diesen Film sieht, kann für sich persönlich Kraft tanken und für eigene Projekte nutzen. Im Herzen ist jede/r ein Malser, traut euch!“

Mit ihrem Mut und Durchhaltevermögen werden die Malser auch das neueste Hindernis überwinden, das sich ihnen in den Weg stellt: Kaum in Kraft getreten, setzte das Verwaltungsgericht in Bozen das Malser Pestizidverbot wieder aus. Das Gericht gab damit dem Eilantrag des Anwalts des Südtiroler Bauernbunds statt. Der Weg zur pestizidfreien Region gleicht einem Hürdenlauf. Wer jedoch die Malser AktivistInnen in München erlebt hat, weiß, dass sie nicht aufgeben werden! Und wir möchten ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.

Unsere E-Mail-Aktion an Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher hat letztes Jahr ein großes Medienecho in der Region verursacht. Diesen Druck müssen wir nun aufrechterhalten, damit die Landesregierung den Malser Weg endlich als Modellprojekt anerkennt und fördert. Helfen Sie uns und laden Sie Ihre FreundInnen und Familie ein, bei der Solidaritätsaktion für die Malser Pestizidrebellen mitzumachen.

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ExpertInnen fordern Kehrtwende in der Agrarpolitik

ExpertInnen fordern Kehrtwende in der Agrarpolitik

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bekommt Gegenwind aus dem eigenen Ministerium: Gleich zwei Gutachten von Beiräten des Landwirtschaftsministeriums raten dringend zu einer Kehrtwende in der Agrarpolitik. Bisher wird der Löwenanteil der EU-Fördergelder für Bauern und Bäuerinnen nach Größe der Betriebe verteilt. Wer viel hat, bekommt viel. Ob Flächen umweltfreundlich bewirtschaftet werden, spielt dabei kaum eine Rolle. Die Beiräte für Artenvielfalt und Agrarpolitik empfehlen nun, die Fördergelder vor allem für gemeinwohlorientierte Umwelt- und Tierschutzmaßen zu vergeben. Das wäre ein großer Schritt hin zu einer umweltverträglicheren Landwirtschaft.

Der Ministerin scheinen die Stellungnahmen unangenehm zu sein. Anders als sonst üblich fand die Übergabe der Gutachten hinter verschlossenen Türen statt und bisher hat sich Julia Klöckner auch nicht öffentlich dazu geäußert. Doch die Berichte ihrer eigenen BeraterInnen kann und darf sie nicht ignorieren. Wir erwarten deshalb von Julia Klöckner, dass sie sich auf EU-Ebene für die Empfehlungen ihres Expertengremiums einsetzt. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Auf diese Kommission werden wir ein Auge haben

Auf diese Kommission werden wir ein Auge haben

Am Mittwoch setzte das Bundeskabinett die Kohle-Kommission ein. Bis Ende des Jahres soll sie dem Braunkohle-Weltmeister Deutschland den Weg in ein Zeitalter ohne Kohleverstromung weisen.

Doch schon das Mandat der Kommission ist zu wenig ambitioniert, um den CO2-Ausstoß im nötigen Maß zu deckeln. Zudem dürfte die Kohlelobby in der Kommission auf die Bremse treten, um den Strukturwandel noch weiter hinauszuzögern. Wir werden die Arbeit der Kommission daher in den nächsten Monaten genau beobachten und kritisch begleiten. Mehr zur Zusammensetzung der Kommission erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Jetzt Fördermitglied werden und Bio aus Südtirol genießen
Rund 20 Kilometer von Mals entfernt liegt das Kräuterschlössl der Familie Gluderer, die in dem Ort Goldrain essbare Blüten, Gewürzkräuter und Tee in Bio-Qualität anbaut. Den Kampf gegen Pestizide in Südtirol unterstützen die Gluderers seit vielen Jahren mit großem Engagement. Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, schenken wir Ihnen ein Genusspaket aus dem Kräuterschlössl mit Südtiroler Brotgewürz, Kräutertee, Blütensalz und Hollernudeln als Dankeschön. Selbstverständlich können Sie auch eine andere Prämie aus unserem Programm wählen.
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