Schmiegsam

Gottes Liebling Mensch

.

.

Alles, was mir heilig ist

Im Wartesaal des Lebens sitz ich
und halte mal wieder Ausschau,
nach dem nächstbesten Moment,
der alle Türen zu den Sinnen öffnet,
um sich nahtlos, nahrhaft und auch freudvoll,
in das mir gegebene Leben einzuschmiegen.

Doch nichts bewegt sich in mir,
schon lange sitze ich hier und
wünsch mich aus dem Jetzt,
irgendwohin, allemal anderswo,
dort, wo mich das Dasein heller stimmt.

Derart lang und oft, saß ich bereits in diesem Wartesaal,
dass mir nun jeder, der des Weges kommt, bekannt erscheint.
Manch Einer bleibt gar stehen, grüßt, plaudert oder lacht,
doch das Gros eilt blind vorbei, ganz ergeben,
dem ruhelosen Streben, zu einer anderen Ecke
im Wartesaal des Lebens.

Allein ruhe ich in der Mitte des Raumes,
folge sprachlos mit offenem Blick all jenen,
die vor der Leere in die Leere flüchten.
Niemand kann sie retten – vor sich selbst
und ich erinnere mich,
an…

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