Tiefseebergbau: Die (fast) letzte Grenze

zebralogs

Die sichere Versorgung mit Rohstoffen ist ein zentrales Ziel der deutschen Handels- und Außenwirtschaftspolitik. Dafür setzt man nun auf eine der letzten großen Rohstofflagerstätten: die Tiefsee.

Deutschland ist Weltmeister im Export von Autos, Maschinen oder chemischen Erzeugnissen. Bei den Rohstoffen, die deutsche Unternehmen zur Produktion ihrer Exportgüter brauchen, ist Deutschland jedoch von Importen abhängig. Bei metallischen Rohstoffen – Kupfer, Eisenerz, Zink oder Gold – sogar zu 100 %.

Auf Wunsch der deutschen Industrie

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) spricht sich schon seit längerem für den Tiefseebergbau aus.

Der Verband forderte schon 2014 in einem Positionspapier ein „klares politisches Bekenntnis“ zum Tiefseebergbau, um „Deutschlands Rolle im Wettbewerb um Rohstoffe“ (so der Titel des Papiers) zu stärken. Die Politik solle die Industrie „flankieren“ und die „wirtschaftlichen und außenpolitischen Chancen“ des Tiefseebergbaus erkennen.

Die neue Große Koalition hat diese Forderung erfüllt. Im jüngsten Koalitionsvertrag wird der Tiefseebergbau zweimal erwähnt…

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