Anti-Schächt-Proteste – von Erfolgen und Problemen

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Anti-Schächt-Proteste – von Erfolgen und Problemen!
Kurzer Zwischenbericht zur Anti-Schächtwoche!
Darum steh’n wir vor den Schlachthäusern…
DAS Bild zur Kampagne, aufgenommen gestern vor dem Schlachthof in Frauenhofen bei Horn!
Heute zogen wir direkt vor den Schlachthof in Brudersdorf, wo rund 15 TierschützerInnen in lauten Sprechchören ihre Meinung zur aktuellen Thematik in die Welt schrien. Fast ebenso viele PolizistInnen waren dabei vor Ort im Einsatz, bei welchen wir uns an dieser Stelle allerzlichst für den perfekten Ablauf der Kundgebung bedanken möchten. Keine Frage, die Welt braucht mehr solche BeamtInnen, die eine ideale Balance zwischen deeskalierender Amtshandlung und zwischenmenschlicher Korrektheit vorbildlich umsetzten!
Historisch hatten wir auch erreicht – es war bestimmt die allererste Kundgebung in der kleinen Ortschaft, was wohl helle Aufregung bei den Gemeindeverantwortlichen hervorgerufen haben musste! 🙂
Am Abend reichten wir eine schriftliche Anzeige wegen der Tatsache, dass die aberhunderten Schafe in Bruderndorf so viele Tage unter prallster Sonne ohne Wetterschutz ausharren mussten, bei der Polizei ein. Wem dafür die Schuld trifft, ist allerdings nicht ganz klar; der Betreiber hatte in den Vorjahren Planen verwendet, welche ihm aber schließlich wegen einer Verletzung des Bauerechtes verboten worden waren. So auch heuer, bis der beherzte Amtstierarzt Dr. Hofer-Kasztler klipp und klar feststellte: Tierschutz geht vor Baurecht! Nun sollte aber jemand Verantwortung tragen, denn dass die Schafe in der brutalen Hitze völlig unnötig gelitten haben, ist keine Frage.
Ob deshalb der Betreiber die Schuld trägt, oder doch die zuständigen BeamtInnen, sei es wie es sein, auf jeden Fall darf ein solches ‚Missgeschick‘ nie mehr passieren – manche der Schafe zeigten deshalb schon sehr schwere Symptome, unter dem dicken Fellmantel staute sich die Hitze lebensbedrohlich. Auf einem Bild ist nebenbei klar erkennbar, dass das fotografierte Schaf bereits stark speichelte – dies kann verschiedene Ursachen haben, am allerwahrscheinlichsten jedoch ist derartiger Speichelfluss die Auswirkung von eklatant zu geringer Flüssigkeitsversorgung!
Etwas irritierend einmal mehr – wir hatten schon einmal vor einigen Jahren eine Diskrepanz, damals, weil die Organisation mit einem Foto, wo eine Inderin am Markt sitzt, im Hintergrund Ihre kleinste Kaninchenkäfige samt Gefangene, welche sie zum Verkauf anbot – ein Auftritt des SOS Kinderdorfes; ein Bus mit Jugendlichen samt deren Betreuerin kam an, die jungen Menschen luden später mehrere Kisten mit Schächtfleisch in den Wagen; ob ein derartiger Kniefall einer Integrierung hilft? Ist vielleicht zu bezweifeln…
Auch bei der Anlage in der Nähe von Krems konnten wir Verbesserungen erreichen; wir hatten die Unterbringung in einer wackeligen Stallanlage mit Blechdach beanstandet – jedermann/frau weiß, wie heiss es unter einer solchen Abdeckung werden kann!
Tatsächlich erfuhren wir aus berufenem Munde, der Besitzer musste Ventilatoren anschaffen plus für eine permanente ‚Wasserkühlung‘ sorgen. Die Verordnung dürfte wohl dem ebenfalls hoch geschätzten Amtstierarzt von Krems, Dr. Michael Oppitz, zugeschrieben werden – Dr. Oppitz ist übrigens jener Veterinär, welcher die Beschlagnahmung der ‚Kistenhunde‘, eifrige LeserInnen erinnern sich, vor einigen Monaten innerhalb weniger Stunden erwirkt hatte!
Ungute Szene gab es bei der Vorrecherche im Schlachthof bei Horn, wo uns schließlich das Fotografieren wutentbrannt verboten worden war – nicht von den ausführenden Muslimen, aber vom Sohn des Schlachthofbesitzers.
Aber hier gab es einen eigentlich riesigen Erfolg; es sollten auch 35 Kühe geschächtet werden, aus berufenem Munde erfuhren wir, diese Schächtungen wurden sofort nach dem ersten Schnitt eingestellt und alle weiteren untersagt!
Probleme gab es bei der angemeldeten Kundgebung in Krems; aufgrund eines Formfehlers – welcher nur allzu leicht von der Behörde ausgebessert hätte werden können – bei der Anmeldung wurde diese untersagt. Angemeldet war bei der Bezirkshauptmannschaft, wie man das so tut, allerdings ist Krems eine Magistratsstadt, da muss dem Magistrat Bescheid gesagt werden. Dieses leitete die Anzeige zwar weiter, aber erst am folgenden Tag – wo dann die 48 Stunden-Frist unterschritten war…
Wir machten das Beste aus der Situation; statt einer Kundgebung präsentierten sich nur zwei AktivistInnen in Demokleidung, eine anzeigepflichte Versammlung wäre es ab drei teilnehmenden Personen. So umgingen wir das Diktat, wo dann auch noch ein Journalist der Niederösterreichischen Nachrichten Material für einen kommenden Bericht sammeln konnte!
Über all dies berichten wir in den kommenden Tagen, nach dem letzten Protest der Serie morgen vor dem Schlachthof Angelmayr in Frauenhofen!
Das journalistische Interesse war ein gutes – hier einige Beispiele (auch die Zeitungen Österreich und Heute berichteten)!

https://www.noen.at/korneuburg/schaechtbetrieb-verein-respektiere-demonstrierte-in-bruderndorf-schaechtbetrieb-schaechten-verein-respektiere-111186296

https://www.krone.at/video-nachrichten

https://www.noen.at/korneuburg/bruderndorf-hunderte-schafe-litten-unter-hitze-und-wassermangel-tierschutzverein-amtstierarzt-schaechten-tierschaechtung-schafe-110811770

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