Familienrichter Jürgen Rudolph, „Vater“ der Cochemer Praxis, über kindgerechte Sorgerechtsverfahren

DER Weg zum MenschSEIN in FREIHEIT und SELBSTbestimmung - Die Lösung ist da, nun muss der Weg nur noch gegangen werden. - Wer geht mit?

Familienrichter Jürgen Rudolph, ursprünglich Spezialist für Bausachen, verschlug es kurz nach der Familienrechtsreform 1978 in das Moselstädtchen Cochem, wo man ihm das unbeliebte Ressort für Familien- und Sorgerechtssachen übertrug, – gegen seinen Willen. Aus seiner mangelnden Konformität erwuchs ein Glücksfall für das deutsche Familienrecht: die „Cochemer Praxis“, heute noch vorbildlich und zukunftsweisend für deutsche Sorgerechtsverfahren. Richter Rudolph versammelte 25 Jahre lang Rechtsanwälte, Jugendamtsmitarbeiter, Sachverständige und Richter am runden Tisch und führte ein: schnelle Intervention innerhalb 14 Tagen, wenige und kurze Schriftsätze, in denen keine schmutzige Wäsche gewaschen wird, grundsätzlich kein Sorgerechtsentzug, mit dem Ziel: die getrennten Eltern zurück in ihre gemeinsame Elternverantwortung holen. Wie das geht, berichtet der weltweit gefragte Gastredner auf der Konferenz für paritätische Doppelresidenz 2014 am 11. Juli in Bonn, (www.twohomes.org). Jürgen Rudolph ist auch an dem Dokumentarfilmprojekt „Endstation Kindeswohl“ (www.endstation-kindeswohl.de) beteiligt, indem er als Rechtsanwalt vergeblich versuchte, den verfahrenen Sorgerechtsstreit um ein 3-jährige Mädchen zu lösen…

Ursprünglichen Post anzeigen 72 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s