Vom Amazonas bis Kenia: Wie Nestlé & Co. Menschen weltweit krank machen

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Hallo und guten Tag, 

wussten Sie, dass sich in 73 Ländern der Erde der Anteil der Fettleibigen seit 1980 mindestens verdoppelt hat? Betroffen sind neben den westlichen Industrienationen auch viele Länder in Asien, Afrika, Südamerika und dem Mittleren Osten. Besonders leiden junge Menschen: 124 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind fettleibig, etwa zehn Mal so viele wie 1975. Für diese globale Fettleibigkeitsepidemie tragen die internationalen Lebensmittelkonzerne eine große Mitverantwortung: Nestlé, Coca-Cola & Co. brüsten sich gerne damit, Armut und Mangelernährung zu bekämpfen – doch in Wahrheit drängen die Weltkonzerne mit aggressiven Marketingmethoden und zwielichtigen Lobby-Verbindungen gezielt in die Märkte in ärmeren Ländern. Die hochkalorischen und stark verarbeiteten Lebensmittel verdrängen traditionelle Ernährungsweisen – Fehlernährung und ernährungsbedingte Krankheiten sind die dramatischen Folgen.

Vielleicht denken Sie jetzt: Diese Machenschaften von Nestlé & Co. sind doch nichts Neues. Ja, klar – aber die neuen Recherchen von foodwatch-Gründer Thilo Bode zu den konkreten Praktiken der Konzerne haben selbst uns teilweise überrascht … Lesen Sie hier mehr darüber, wie Nestlé, Coca-Cola und andere Global Player der Ernährungsindustrie Menschen weltweit krank machen:

So machen Nestlé & Co. weltweit Menschen krank

Mehr von unseren Themen:

Schulmilch: Es tut sich was!

Bei unserer Aktion gegen gezuckerte Schulmilch auf Kosten der Steuerzahler tut sich richtig was: Nach Hessen hat jetzt auch NRW reagiert und immerhin angekündigt, das Programm zu überprüfen. Bis zu den Herbstferien soll eine Entscheidung fallen. Nur Berlin und Brandenburg stellen sich immer noch stumm. Wir müssen daher weiter Druck machen! Wir fordern: Angesichts des ohnehin schon zu hohen Zuckerkonsums von Kindern dürfen die Bundesländer gezuckerte Milchprodukte wie Kakao oder Vanillemilch nicht länger subventionieren und vergünstigt an Schulen abgeben:

Keine Zuckermilch an Schulen!

Belgien führt Ampel ein!

Nach Großbritannien und Frankreich führt nun auch Belgien eine Nährwert-Ampel für Lebensmittel ein. Um es den Menschen „leichter zu machen, sich für eine gesunde Ernährung zu entscheiden“, soll auf die Verpackungen belgischer Produkte in Kürze zusätzlich eine Ampelkennzeichnung gedruckt werden, erklärte die belgische Gesundheitsministerin am Dienstag. Und in Deutschland? Wehrt sich Bundesernährungsministerin Julia Klöckner weiterhin mit Händen und Füßen gegen eine farbliche Kennzeichnung von Zucker, Salz & Co. – obwohl Ärzteverbände, Krankenkassen und Verbraucherorganisationen ein Ampel-System schon seit Jahren fordern und auch die Mehrheit der Menschen in Deutschland eine Ampel will. Wir finden: Frau Klöckner sollte endlich den Appellen der Fachwelt folgen, statt nach der Pfeife der Lebensmittel-Lobby zu tanzen! Unterstützen Sie unsere Protestaktion für eine Lebensmittelampel und für weitere wirksame Maßnahmen gegen Fehlernährung und Fettleibigkeit:

Protestaktion unterstützen! 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Die Macht globaler Konzerne war gestern auch Thema in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ –  zu Gast: foodwatch-Gründer Thilo Bode, der unter anderem über die Machenschaften der Lebensmittelkonzerne berichtete. Spannend! Die vollständige Sendung finden sie hier:

www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-23-august-2018-100.html

Weiterführende Informationen und Quellen:
Zahlen der Weltgesundheitsorganisation zu Übergewicht weltweit
Foto: Nestlé

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: 
aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

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