Bonner Hochschulen lassen Kooperation mit Schweinehochhaus-Betreiber ruhen – Demonstration gegen Tiertransporte

Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  16. September 2018
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Kleiner Erfolg im Rahmen unserer Schweinehochhaus-Kampagne

Erfolg: Bonner Hochschulen lassen Kooperation mit Schweinehochhaus-Betreiber ruhen!
Im Fall des berüchtigten Schweinehochhauses und seines Betreibers können wir einen kleinen Erfolg vermelden! Denn sowohl die Hochschule Bonn-Rhein Sieg als auch die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn haben verkündet, dass sie ab sofort jegliche Kooperation bei Forschungsprojekten mit der HET GmbH und der Genesus Deutschland GmbH ruhen lassen! Beide Unternehmen werden geführt von Michiel Taken, dem wir erst kürzlich den Preis als Deutschlands größter Tierquäler 2018 verliehen haben. Die HET GmbH ist dabei jenes Unternehmen, das als Betreiber des Schweinehochhauses auftritt und immer wieder mit skandalösen Zuständen und Fällen von Tierquälerei in der Öffentlichkeit steht. Und gegen welches wir, gemeinsam mit Ihnen, schon seit mehreren Jahren kämpfen!

Kürzlich hatten wir die Hochschulen kontaktiert, um sie auf die Skandale rund um das Schweinehochhaus und die aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber, die wir durch die Veröffentlichung von Aufnahmen aus der Anlage anstießen, aufmerksam zu machen. Und die Hochschulen reagierten schnell: so lange die Vorwürfe im Raum stehen, lassen sie ein ursprünglich bis 2019 laufendes Forschungsprojekt, das mit 700.000 Euro durch das Landwirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens und die Europäische Kommission gefördert wurde, ruhen! Denn mit Tierquälern wie Michiel Taken kann und will auch die Wissenschaft und Forschung nicht zusammenarbeiten!

Absurderweise sollte bei dem Forschungsprojekt eine neue Schweinekreuzung getestet werden, die ohne Einsatz von Antibiotika und zweifelhafter Methoden, wie Kastration und Zahnabschleifungen, auskommen sollte. Eigentlich ein begrüßenswertes Vorhaben – nicht jedoch, wenn gerade Unternehmen involviert sind, die für Tierquälerei bekannt sind! Wir sind jedenfalls froh über die Entscheidung der Bonner Hochschulen und sehen das als weiteren kleinen Erfolg im Kampf gegen das Schweinehochhaus und die zuständigen Betreiber! Doch solange dieses nicht geschlossen ist und die Verantwortlichen für die dortigen Zustände belangt werden, geben wir nicht auf und machen mit unserer Arbeit für die Tiere weiter!

Jetzt unsere Arbeit gegen das Schweinehochhaus unterstützen!

Hinweis: Die geplante Demonstration vor dem Schweinehochhaus am 30.09. findet aus organisatorischen Gründen nicht statt. Sobald es neue Informationen gibt, werden wir Sie natürlich hier im Newsletter informieren.

PS: Mehr Informationen zur Kampagne finden sie hier.

Großdemo gegen Tiertransporte am 29.9. in Köln - wir sind mit unserem umgebauten Truck vor Ort!
Großdemo gegen Tiertransporte am 29.9. in Köln – wir sind mit unserem umgebauten Truck vor Ort!
Auch wenn unsere zweimonatige Tour durch 32 Städte Deutschlands mit unserem umgebauten Tiertransporter im Rahmen unserer Kampagne “TRUCK YOU – Tiertransporte schmecken nicht” vorerst vorbei ist, hören wir natürlich nicht auf, über die Gräuel von Tiertransporten und Massentierhaltung an sich aufzuklären! Deshalb werden wir am 29. September 2018 mit unserem Truck in Köln vor Ort sein, um bei der Großdemo gegen Tiertransporte im Allgemeinen und vor allem jene, die in Drittländer außerhalb der EU gehen, zu demonstrieren. Dabei wollen wir erneut für die Forderungen einstehen, die wir in unserer Petition gegen Tiertransporte festgeschrieben haben. Die Demo in Köln wird organisiert von Lebenshilfe Kuh & Co. e.V. und dem Aktionsbündnis gegen EU -Tiertransporte und findet von 11 bis 16 Uhr auf dem Heumarkt in Köln statt. Schon viele Unterstützer, Aktivisten und Redner haben sich angekündigt und wir freuen uns schon darauf, gemeinsam mit vielen engagierten Menschen gegen Tiertransporte zu demonstrieren und den Tieren eine Stimme zu geben! Wir würden uns sehr freuen, auch Sie am 29. September vor Ort begrüßen zu dürfen!

Alle Informationen zur Demonstration finden Sie hier.

Die Geschichte von Kaninchendame Luzie
Die Geschichte von Kaninchendame Luzie
Kennen Sie schon unsere süße Kaninchendame Luzie?

Nur durch Zufall wurden wir auf sie und ihren Partner Lexie aufmerksam. Wir fanden die zwei in einem körperlich sehr schlechten Zustand: Beide lebten in einer Baracke ohne ausreichendes Futter und Wasser. Zudem stellen wir fest, dass Luzie durch die schlechte Haltung stark abgemagert und dehydriert war. Wir konnten die Tiere nicht in dieser traurigen Situation verharren lassen und es stand für uns fest, dass Luzie und Lexie ein besseres, artgerechtes Leben führen sollten.
So brachten wir beide schließlich auf einen befreundeten Lebenshof. Dort haben sie viel Platz um ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Luzie ist die schüchterne der beiden, ist aber durch viel Geduld und Liebe deutlich zutraulicher geworden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wunderbar sich gerettete Tiere erholen können, wenn sie artgerecht gehalten und mit Respekt behandelt werden!
Als Tierpate können Sie Luzie in ihrem schönen Zuhause besuchen!

Erfahren Sie hier mehr über Ihre Rettungsgeschichte.

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E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 2700496-0
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer
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